Beiträge von Dannius

    An sich ja nichtmal schlecht, aber das wegfallen des iDrive "Knubbel" (keine Ahnung wie man den offiziel nennt), tut weh.

    Ich bin ja durchaus kein Anhänger von "guten alten Zeiten" und habe mir auch in den 225xe das vergrößerte Display einbauen lassen. Aber ich verwende ebenfalls fast nur den "Knubbel" - obwohl ich dafür natürlich auch aufs Display schauen muss. Die "Menütasten" daneben finde ich sogar noch praktischer; auf den "Knubbel" könnte ich zur Not auch verzichten.


    Analoginstrumente mag ich nicht. Vielleicht bin ich nicht alt genug. Mich stören die jedenfalls eher. Was soll ich mit einem riesigen Drehzahlmesser, auch noch in einem Automatikwagen, während die Navigation (ohne größeres Display) im Mäusekino angezeigt wird? Ehrlich - wer schaut regelmäßig auf den Drehzahlmesser? Na also.


    Das mit der Temperatureinstellung kann ich verschmerzen, die stelle ich fast nie anders ein.


    Was mir nach etwas Herumspielen mit dem Konfigurator gefällt, ist, dass es mit mäßigen Aufpreisen sehr umfassend ausgestattete Assistenzsysteme gibt. In diesem Bereich und bei der Konnektivität hinkte BMW der Konkurrenz zuletzt deutlich hinterher. Ich möchte kein Auto ohne Abstandstempomat mehr fahren.


    Zu dem Modell "Zentralcomputer": In jedes Einzelteil einen eigenen Chip einzubauen ist nicht nur (bei Produktionsengpässen) für die Hersteller riskanter, sondern ebenfalls fehleranfällig. Wenn dann nämlich einer von vielen Chips ausfallen würde, geht nichts mehr. Mit ist übrigens noch nie die Elektronik in einem Auto kaputtgegangen, und ich kenne auch niemanden, dem das jemals passiert ist (die Mechanik sehr wohl); ich weiß ja nicht, was Ihr mit den Dingern macht. Es sind eben Autos, an denen man nicht bastelt. Fehler an der Elektrik hatten hingegen durchaus computerfreie Gründe, nämlich z.B. irgendwelche Überspannungen oder Kriechströme. Und, nach ein bisschen Nachhaken, war dann meist doch die Ursache: "Basteln" ("der Nachbar hat mir mit seinem Kabel ...").


    Für die, die noch rein Analoges, Motorenbrumm und Gespräche über Zündkerzen lieben: Lada wird sicherlich noch eine Weile vertrieben.

    Beim "Home Assistant" ist alles auf die neue Schnittstelle umgestellt, und ich erhalte nach Updates alle Daten angezeigt; das habe ich mir wie aus dem Bild ersichtlich eingerichtet.

    Tipp: Wenn es hackeln sollte und Ihr HACS installiert habt (ein Repository für zusätzliche Installationen), einfach die Integration "Feedparser" installieren; diese ist nicht mehr mit dem neuesten Programmkern kompatibel und aktualisiert sich auch nicht von selbst; also einfach die neue Komponente "drüberinstallieren".

    Home Assistand 225xe.png


    Und so sieht es dann aus, während geladen wird:

    Home Assistand 225xe-1.png

    Kann man auch den Zustand der HV Batterie (Socmax) abrufen ?

    Nein. Es sind die folgenden Sensoren / binären Sensoren / Switches verfügbar:


    device_tracker.225xe_iperformance

    sensor.225xe_iperformance_charginginductivepositioning

    sensor.225xe_iperformance_charging_status

    sensor.225xe_iperformance_connectionstatus

    sensor.225xe_iperformance_fuelpercent

    sensor.225xe_iperformance_lastchargingendreason

    sensor.225xe_iperformance_lastchargingendresult

    sensor.225xe_iperformance_chargingconnectiontype

    sensor.225xe_iperformance_charging_level_hv

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_fuel

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_electric

    binary_sensor.225xe_iperformance_windows

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_total

    sensor.225xe_iperformance_mileage

    binary_sensor.225xe_iperformance_lids

    binary_sensor.225xe_iperformance_charging_status

    binary_sensor.225xe_iperformance_lights_parking

    binary_sensor.225xe_iperformance_check_control_messages

    lock.225xe_iperformance_lock

    binary_sensor.225xe_iperformance_door_lock_state

    sensor.225xe_iperformance_charging_time_remaining

    sensor.225xe_iperformance_remaining_fuel

    binary_sensor.225xe_iperformance_condition_based_services

    ... und mir nicht gefällt ist die Fenstereinteilung der hinteren Tür und der Heckscheibenwischer. Ich weiß das ist nörgeln auf hohem Niveau, aber gerade die Variante des Heckscheibenwischers des aktuellen AT finde ich genial.
    Aber wenn er im Ausmaß zum aktuellen AT wächst, kommt er für mich ohnehin nicht in Frage. Mir ist meiner groß genug - ein wenig kompakter wäre mir lieber.

    Ich stimme zu: Der Heckscheibenwischer ist so, wie er nun eingebaut ist, genial. Mit der neuen Variante kommt es dann wieder dazu, dass sie einem in der Waschstraße dieses "Scheibenwischerkondom" drüberziehen, und wenn Du unter einem Baum parkst, rieselt alles hinein. Ich dachte, es macht gerade das "Premium" bei BMW aus, dass solche Kleinigkeiten eben besser gelöst sind als bei der Konkurrenz. Was die Größe betrifft: Größer muss es auch bei mir nicht sein, das wäre in der Stadt unpraktisch. Beim AT hatte mir gefallen, dass er trotz des vergleichsweise großen Kofferraums noch in "normalen" Parklücken Platz findet und man mit ihm auch in älteren Parkhäusern um die Kurven kommt, ohne Millimeterarbeit leisten zu müssen.

    Dann muss er unbedingt gute Vordersitze vorweisen, beim jetzigen AT für mich bei Größe 1.82 nur "ausreichend" - auch die Sportsitze.

    Das hat offenbar nicht nur etwas mit der Körpergröße zu tun. Meine Freundin ist 1,82 m groß und schwört auf die Sportsitze im Active Tourer - weil sie ihr auch als schlanker Frau Halt geben, nachdem sie sie richtig einstellt hatte. Viele Sitze sind offenbar nur für "fette Männer" gebaut. Für die, die den Kanal "Autophorie" kennen: Dort zerpflückt die Testerin auch ab und zu Sitze, in denen sie zu wenig Halt findet. Das Problem haben übrigens manchmal auch am Rücken schmaler gebaute Männer (ob mit "Bierbauch" oder nicht). Es ist erstaunlich, aber wenn Du 1,82 m groß und eben als Frau sehr schlank bist, hast Du nicht nur Probleme damit, Kleidung zu finden, sondern sogar bei der Autoauswahl; es gibt aus diesem Grund nur wenige Marken, die sie außer BMW überhaupt gern fahren würde und worin es nicht nur "irgendwie" passt.


    Was meine Freundin am AT auch mag ist, dass sie darin, anders als in vielen ähnlichen Autos, nicht das Gefühl hat, dass ihr jeden Moment sozusagen der Himmel auf den Kopf fällt.

    Welche alterntive App ist das? Würde ich gern testen-

    Es gibt zwei Methoden:


    Methode 1:


    Eine Zusatzapp installieren:

    https://github.com/hufman/AndroidAutoIdrive

    - Anleitung ist dort auf der Seite, weiter unten (auf Englisch) -

    Die neuen "Nightly"-Builds funktionieren auch mit der "MyBMW" App, während die "Stable"-Version noch das abgekündigte BMW Connected benötigt.

    Vorsicht, Updates kommen nicht automatisch.

    Da fragt man sich übrigens, wieso BMW diese Module nicht gleich in ihre eigenen Apps einbauen.


    Die Musiksuchfunktion funktioniert nur mit einer älteren Spotify-Version: https://www.apkhere.com/down/c…ify.music_8.4.96.953_free


    Bitte unbedingt die (teils baujahrabhängigen) Beschränkungen ("limitations") lesen, die auf der App-Seite angegeben sind.


    Methode 2:

    Bluetooth-Modus des Handys ändern und alte BMW Connected- und Spotify-App installieren:


    IN THE CAR

    ABOVE ALL, I REMOVE THE MOBILE FROM THE CAR.

    ON THE PHONE

    I am installing the BMW CONNECTED version: v 6.2.3.5866 from 2020-01-16

    Downloaded by:

    https://www.apkmonk.com/app/de.bmw.connected/#previous

    Spotify 8.5.63.941

    NOW ON THE PHONE TO ACTIVATE DEVELOPER MODE:

    "BY TELEPHONE" MENU

    I choose SOFTWARE INFORMATION

    PULSE 7 TIMES ON "BUILD NUMBER"

    Develop mode is already appearing

    I go in and NOW CHANGE THE PHONE'S BLUETOOTH MODE

    IN DEVELOPER MODE, PRESS AND GO TO THE BLUETOOTH AVRCP VERSION MENU:

    AND THE MENU WILL APPEAR IF DEFAULT "AVRCP 1.4 (Standard)" IS SPECIFIED AND WE MUST SELECT "AVRCP 1.6".

    RESTART THE PHONE NOW.

    IN THE CAR

    I am now adding a new device

    I'm not adding a new phone, I'm adding a new BLUETOOTH AUDIO !!

    ON THE PHONE

    I set the phone to bluetooth mode and search devices. I look for the BMW on the phone and put it on.

    ON THE SPOTIFY PHONE

    In SETTINGS, the Car View mode "Switch on automatically" must be activated:

    You can now watch Spotify in the car.


    Methode 2 habe ich nicht probiert, soll aber gut funktionieren.

    Quelle zu Methode 2: https://community.spotify.com/…/5009695/page/26#comments

    Ich habe dieselbe Ausstattung. Mit Apple's IPhone funktioniert Spotify ohne irgendwelche besonderen Zusätze (also auch ohne "Apple Car Play"-Option) - da kann man auch Bibliotheken, Playlisten abrufen usw., und es werden auch Cover angezeigt (ich habe allerdings das große Display, daher geht bei mir Splitscreen - links die Karte, rechts das Cover). Bei Android gehen seit einem "Update" von Spotify nur Sonderlösungen über eine App, die man aber herunterladen kann. Einfach einzurichten ist das nicht, aber wenn man es dann mal getan hat, hat man erstaunlich viele Funktionen. Deezer lässt sich dann auch steuern, aber merkwürdigerweise lassen sich die Bibliotheken nicht richtig ansteuern.

    nur sehr wenige wirklich dem unterschied merken

    Ich bezweifle sehr stark, dass jemand den Unterschied zwischen 5, 8 und 10 % Ethanolgehalt überhaupt in dem Sinne "merken" kann, dass es mehr als subjektives Empfinden ist. Auch Mehr- oder Minderverbräuche können durch andere Faktoren beeinflusst werden. 5 Grad Temperaturunterschied draußen und gegebenenfalls noch Heizung oder Klimaanlage an, und die Verbräuche sind anders. Wahrscheinlich müsste man mit Messelektronik und ausreichender wissenschaftlicher Methodenkenntnis herangehen, um Unterschiede beim Fahrverhalten oder Verbrauch eindeutig auf den Kraftstoff und nicht auf andere Faktoren zurückführen zu können.

    E25 hab ich noch nie irgendwo gesehen


    Jetzt frage ich mich schon, ob der neue Motor das E10 gut verträgt oder ob langfristig E5 besser ist. Mittlerweile sind die Preisunterschiede ja doch etwas größer geworden an der Zapfsäule, nachdem die Leute das "gute" E10 verschmäht haben.


    Wer füllt von euch alles E10 in seinen 2er rein?

    E25 ist in Brasilien weit verbreitet: Dort haben sie mehr Zuckerrohr als Erdöl. In der Tat gab es in Berlin einmal eine Sprint-Tankstelle, an der Kraftstoffe mit höheren "E-Zahlen" verkauft worden sind, möglicherweise testweise. Offenbar hat man dort die Idee, anstelle Elektroautos Verbrenner-Kraftstoffe vollständig aus erneuerbaren Energieressourcen herzustellen; siehe hier: https://go-sprint.de/tanken/eFuels.html - Das ging auch früher schon einmal. Ich kenne jemanden, der tausende Kilometer mit einem alten Diesel-Polo ausschließlich mit Salatöl zurückgelegt hatte, das er bei Aldi in Fünfliterkanistern gekauft hatte. Das gab er dann auf, als Aldi offenbar begonnen hatte, die Preise des Salatöls an den jeweiligen Dieselpreis anzupassen.


    Ich selbst tanke mit meinem 225 XE nur E10. Wenn der Hersteller sagt, dass der Kraftstoff in Ordnung ist, und die Tankstelle bestätigt, dass der Kraftstoff der Norm entspricht, fange ich nicht an zu glauben, dass ich schlauer als Hersteller und Kraftstoffhersteller bin und E5 statt E10 tanken müsste. Außerdem kenne ich niemanden, dem jemals von E10 der Motor kaputtgegangen wäre (und habe es auch sonst nicht gehört). Ein "Oldtimer" wird das Auto in meiner Hand zudem nicht werden, ich habe einen zeitlich begrenzten Leasingvertrag und über die gesamte Leasingzeit eine Garantie.

    Danke für Info

    Braucht man dazu ein zusätzlichen Hardware ?

    Ich hole hier bewusst mal etwas aus; Warnung, das wird TL;DR und ein wenig oT.


    Ob man nun FHEM, Home Assistant, openHAB oder eine andere Automationssoftware verwendet - die Systeme sind alle darauf ausgelegt, dass sie auf einem Gerät laufen, das ständig eingeschaltet bleibt. Es ist ja eben Sinn und Zweck der Automation, dass ständig Zustände (Werte wie Temperaturen oder Lichteinfall, oder Ereignisse wie das Öffnen oder Schließen einer Tür oder das Auslösen eines Bewegungssensors, oder auch ein Tastendruck) überwacht werden und dann, wenn ein solches Ereignis eintritt, einprogrammierte andere Ereignisse automatisch ausgelöst werden. Hierfür muss ein Gerät eben zweckentsprechend ständig laufen.


    Da ein normaler PC zumindest im Heimbereich viel zu viel Energie für einen Dauerbetrieb konsumiert, ist die Software daher eher auf Geräte ausgelegt, die mit relativ geringer Rechenleistung und entsprechend geringem Stromverbrauch dauernd laufen. "Klassiker" ist der erste wirklich brauchbare und preisgünstige Einplatinencomputer, ein Raspberry Pi. Es gibt inzwischen aber auch eine Reihe anderer Rechner ähnlicher Preislage, die hinsichtlich der verbauten Hardware teils auch nicht so universal aufgebaut sind, sondern bei denen zum Beispiel die Eignung als Server für Massenspeicher im Vordergrund steht. Andere solche Geräte sind für die Verwendung im Industriebereich ausgelegt und eher auf "robust" getrimmt, das heißt, man kann mit ihnen, wenn man das richtige Gehäuse wählt, (etwas übertrieben) zuerst Fußball spielen, sie danach in einem Sägewerk neben der Säge auf einer Hutschiene montieren und danach mit einem Wasserstrahl abspritzen, und sie laufen immer noch ohne jede Macke.


    Diese Geräte und dementsprechend die Heimautomationssoftware ist im Prinzip plattformunabhängig ausgelegt, bloß unterstützt Windows solche plattformunabhängige Software (noch) eher rudimentär. Herunterladen, installieren und starten - auf einem Windows-PC funktioniert das nicht so einfach. "Home Assistant" lässt sich zum Beispiel auf einer virtuellen Maschine unter Windows einrichten. Was die meisten, die das versuchen, dann aber erst noch herausfinden müssen, ist, dass im BIOS / UEFI (das ist das, wo man mit der "Del"- bzw. "Entfernen"-Taste beim Computerstart hineinkommt) erst noch die Unterstützung der Virtualisierung durch den Prozessor freigegeben werden muss.


    Mit einer kleinen, günstigen dezidierten Maschine (man braucht keine großartige Rechenleistung) und Linux kommt man daher recht gut zurecht. Ich selber habe ein System auf einem passiv gekühlten Raspberry Pi mit dem Standard-Betriebssystem Raspberry OS laufen, und zwar "headless", also ohne angeschlossene Tastatur oder Monitor, sondern ich logge mich über SSH in das System ein und kümmere mich über die textbasierte Schnittstelle um das Betriebssystem (wofür normalerweise nicht mehr als ein gelegentliches "sudo apt update && sudo apt dist-upgrade" erforderlich ist). Die Oberfläche des Systems selbst - zum Programmieren der Heimautomation - kann man über ein Web-Interface per Browser erreichen. Da "Home Assistant" teils Veränderungen der Konfigurationsdateien benötigt und nicht alles genau so, wie ich es möchte, über die Web-Oberfläche änderbar ist, habe ich zudem das Verzeichnis mit den Konfigurationsdateien auf meinem PC als Netzlaufwerk eingebunden (das heißt in diesem Zusammenhang "Samba Share"). In anderen Fällen lässt sich zwar etwas über die grafischen Oberflächen einrichten; es kann aber einfacher sein, stattdessen einfach zehn Zeilen YAML-Code zu schreiben (was nicht schwer ist; YAML ist wohl so ziemlich der einfachste Code, den es gibt; da ist fast eine Einkaufsliste anspruchsvoller).


    Was benötigt man sonst noch? Gehäuse, ein halbwegs leistungsfähiges Netzteil und Ausrüstung zur Vernetzung: Netzwerkkabel einschließlich gegebenenfalls einen nicht gemanagten Switch. Hier in Berlin habe ich technikaffine und recht wohlhabende Nachbarn. Es sind sage und schreibe circa 100 WLAN-Netze daueraktiv, die über Funkverbindungen laufende Netze nicht gerade zum Vergnügen machen. Zigbee macht sogar schon bei mehr als drei Metern Abstand Zicken. Stromnetz-Systeme hatten auch schon dazu geführt, dass ich unversehens in der Filmsammlung des Nachbarn drin war. Daher verbinde ich in der Wohnung mit LAN-Kabel, was das Zeug hält. Ich würde allgemein dazu raten, gleich auf Verkabelungen des Netzes zu setzen. Seit wir damit angefangen haben, schleppen sowohl meine ebenso technikaffine Herzallerliebste wie auch ich selbst häufiger irgendwelche kleinen Kästchen an, die mit anderen Kästchen "sprechen" möchten. Nur über LAN-Kabel funktioniert das hier zuverlässig.


    Zur Bedienung des Ganzen habe ich ein Billigst-Tablet aus China eingerichtet, das überhaupt nichts darf, außer die Bedienoberfläche des "Home Assistant" (und davon nur eine Karte und nichts mit Admin-Funktionen - und Funktionen wie z.B. "Auto aufschließen" sind da auch nicht drauf) anzuzeigen. Das steht auf einem Ständer im Wohnzimmer. Die Software "Fully Kiosk" sorgt dafür, dass das Tablet beim Einschalten immer nur diese Seite anzeigt und man die Seite auf dem Tablet auch nicht verlassen kann. Die Seite hat dann verschiedene Tabs.


    Zur Einrichtung: Wie beispielsweise das System "Home Assistant" eingerichtet werden kann, kann man hier sehen: https://www.home-assistant.io/installation/


    Da es sich um Systeme handelt, die auf Leute ausgelegt sind, die beeinflussen wollen, was geschieht, ist da nichts "Plug & Play". Die ganz grundlegenden Linux-Befehle sollte man ebenso kennen wie etwas Englisch (wenn man die von mir gerade verlinkte Seite versteht, genügt das aber) und sich auch mal damit beschäftigen, wie man einen Raspberry Pi erstmals einrichtet (das Netz ist voll mit Anleitungen), und dass man per SSH nur hineinkommt, wenn man beim Start eine Datei mit dem Namen "SSH" auf der SD-Karte anlegt, die irgend weshalb auch nicht ganz leer sein darf.


    Empfehlen kann ich noch den bald nicht mehr lieferbaren "Harmony Hub" von Logitech. Wieso dieses Gerät nicht mehr nachgefragt wird, ist mir ein Rätsel. Das ist nichts anderes als eine programmgesteuerte Universalfernbedienung. Diese macht aber Receiver, Verstärker, Fernseher etc. für bestimmte programmierte Anwendungsfälle korrekt an und aus. Wenn ich auf "Fernsehen" drücke, gehen bei mir z.B. der Kabeltuner, der Verstärker und der Fernseher hintereinander an. Wenn ich dann auf "Musik hören" umschalte, bleibt der Verstärker an und wechselt auf einen anderen Eingang, nämlich für einen kleinen Musikstreaming-Client (übrigens auch ein Raspberry Pi), der ebenfalls anspringt. Der Fernseher geht dann hingegen aus. Und wenn ich dann auf "XBox spielen" gehe, geht der Streaming-Client wieder auf Stopp, die XBox schaltet sich ein, der Fernseher geht wieder an. Man kann das auch mit Heimautomation weiterkombinieren: Wenn ich im Wohnzimmer den Streaming-Client einschalte (er hat einen kleinen Touch-Bildschirm), sorgt "Home Automation" dafür, dass die "Harmony Hub" den Verstärker einschaltet. Wenn ich dann in die Küche gehe, löse ich einen Bewegungssensor aus. Ist es bereits dunkel, schaltet das Licht ein, aber nicht nur das: In der Küche ist ein Streaming-Client, der aktiviert wird, ebenso wie eine Soundbar, an die er angeschlossen ist. Da sich beide Musik-Clients synchronisieren, läuft dann in der Küche dieselbe Musik wie im Wohnzimmer. Hat sich in der Küche fünf Minuten lang nichts bewegt, geht das Licht aus, aber nicht nur das, sondern auch der Streaming-Client in der Küche und die Soundbar werden wieder ausgeschaltet. Genau dieselbe Konstruktion mit Licht und Musik haben wir im Bad. Die Musik wird aber in Bad und Küche nicht eingeschaltet, wenn im Wohnzimmer keine Musik läuft. Das klingt jetzt kompliziert, ist aber innerhalb von einem halben Tag programmiert und erspart es uns, dass wir mit zehn oder mehr Fernbedienungen herumwursteln müssen.


    So, nun viel Spaß damit, und noch der Hinweis, dass man ständig Ideen bekommt, was man noch so alles automatisieren kann, und es dementsprechend eher mehr als weniger wird.

    Es funktioniert übrigens auch mit "Home Assistant" nach wie vor reibungslos (es nutzen ja nicht alle das m.E. etwas altbackene FHEM); da gibt es eine aktuell gepflegte Integration:

    Home Assistant - BMW Connected Drive


    Folgende Sensoren und Funktionalitäten werden da eingebunden:

    sensor.225xe_iperformance_charginginductivepositioning

    sensor.225xe_iperformance_charging_status

    sensor.225xe_iperformance_connectionstatus

    sensor.225xe_iperformance_fuelpercent

    sensor.225xe_iperformance_lastchargingendreason

    sensor.225xe_iperformance_lastchargingendresult

    sensor.225xe_iperformance_chargingconnectiontype

    sensor.225xe_iperformance_charging_level_hv

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_fuel

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_electric

    binary_sensor.225xe_iperformance_windows

    sensor.225xe_iperformance_remaining_range_total

    sensor.225xe_iperformance_mileage

    binary_sensor.225xe_iperformance_lids

    binary_sensor.225xe_iperformance_charging_status

    binary_sensor.225xe_iperformance_lights_parking

    binary_sensor.225xe_iperformance_check_control_messages

    lock.225xe_iperformance_lock

    binary_sensor.225xe_iperformance_door_lock_state

    sensor.225xe_iperformance_charging_time_remaining

    sensor.225xe_iperformance_remaining_fuel

    binary_sensor.225xe_iperformance_condition_based_services

    ... ich habe keinen Bock auf eine blackbox made in Bavarian!

    Genau dies wird nach meiner Vermutung das Anliegen sein. "Home Automation" war jahrelang etwas für Bastelfreaks, da konnte man auch gern für die Nerds (=zugleich Betatester) entsprechende Schnittstellen bereitstellen. Inzwischen sind die Systeme ausgereifter, und man kann damit auch ohne ausgeprägte Programmierkenntnisse etwas installieren. In drei oder vier Jahren wird es vielleicht bei Lidl auf dem Grabbeltisch Kästchen mit Touchscreen geben, die man in die Steckdose steckt, und das Kästchen sucht sich alles in der Wohnung, was irgendwie funkt, und bindet es so übersichtlich ein, dass es auch Oma und Opa Schmitz begreifen. Und wenn die dann sehen, dass Werte nicht mit dem übereinstimmen, was die Hochglanzprospekte versprechen, rufen sie bei ihrem Händler oder in der Zentrale an und beschweren sich. Wenn man hingegen die offenen Schnittstellen wegschaltet und sich mit Google oder Alexa darauf einigt, dass deren proprietären, cloud-basierten Quasselkästchen ("Assistant", "Alexa") über den BMW das verraten, was auch der Konzenzentrale passt (und vielleicht ungefragt gleich Gummifußmatten zum Kauf empfehlen), passt das besser in die Philosophie. Wirkliche Interoperabilität würde ja hingegen einen Kontrollverlust bedeuten: Das typische Denken von "Strategen", die sich selber für schlauer halten als all die anderen.


    Eine Vermutung ist das nur, aber man benötigt keinen Aluhut, um diese Tendenz erkennen zu können.