Beiträge von run-mike

    Als Holzklasse gilt im BMW-Universum alles, was unter Mittel- oder Premiumklasse angesiedelt ist. :D Das ist natürlich keine offizielle Klassifizierung.

    Der Dreier hat als Untere Mittelklasse bereits bessere Qualität an Teilen verbaut. Ok, da waren die Traggelenke bei 170.000 km fällig (bei meinem E90). Aber sonst hatte ich bei dem (abgesehen von den Bremsen und dem Flexstück) erst ab 200.000 km Verschleißteile zu wechseln.


    Gruß


    Mike

    Das nächste ist warum zum Teufel geht das nach 85tkm kaputt. Naja ist vielleicht doch nicht alles besser im BMW Universum (mein erster BMW Pkw).

    Das frage ich mich auch. Ich bin BMW treu geblieben, weil bei meinen früheren Modellen solche Teile erst über 200.000 km fällig waren. Nun stellt sich die Frage, ob es daran liegt, dass in der UKL (gerne auch mal Holzklasse genannt) Teile geringerer Qualität verbaut werden. Dazu müsste man jemanden fragen, der auch einschätzen kann, wielange die Teile in der Premium-Klasse halten ... hüstel...


    Gruß


    Mike

    Hallo!


    Letztendlich läuft es auf das hinaus, was Hamy geschrieben hat:

    Falsche Teile, falsche Montage oder fehlende Klammer. Wenn du beschreibst, dass 6 - 8 mm Spiel vorhanden sind, meinst du damit in Längsrichtung?


    Also ich habe bei meinem F46, 01/2018, ebenfalls die TRW-Beläge verwendet und die passen perfekt.

    Hast du mal die Neuen auf die Alten drauf gelegt und die Form verglichen?

    Die M-Bremse hättest du sicherlich erkannt und erwähnt!?

    Steht in deiner Ausstattungsliste sowas wie "Verstärkte Bremsanlage"?


    Gruß


    Mike

    Wo soll da ein Problem für den Akku sein oder habe ich falsch gerechnet?

    Ich sehe da folgende Probleme:

    - Garantie lautet 6 Jahre oder 100.000km, whatever comes first. Die 100k stehen unmittelbar vor der Türe. Danach steht er alleine da, wenn was mit dem Akku ist.

    - Sollte das Fahrzeug mit dem Einsatzprofil eines EV betrieben worden sein, dann sind wir in einem Bereich, den man nicht als gesund oder lebensdauerförderlich für den Akku bezeichnen kann. E-Maschine Dauerleistung >3C; Spitzenleistung >7C !!!!! Dies sowohl Entladen, als auch Laden (bei Rekuperation). Dass bei diesem Betriebs-Szenario keine 2000 Vollzyklen zu erreichen sind, sollte jedem klar sein, der sich mit den Datenblättern der Zellen beschäftigt (hat).

    - Offensichtlich handelt es sich bei der Angabe zum SOH mit 89% nicht um ein Ergebnis, welches nach BMW-Standards ermittelt wurde. Daher würde ich das reale Ergebnis niedriger einschätzen.

    - Sicherlich kann das Fahrzeug momentan als ok bezeichnet werden. Ich betrachte aber grundsätzlich immer die geplante Laufzeit. Weder fünf Jahre, noch 50.000km sehe ich da als problemfrei an. Und selbst wenn, dann ist das Fahrzeug im Anschluss nicht mehr verkaufbar, weil sich die Lebensdauergrenze der Gen3 und Gen4 Akkus bis dahin noch deutlicher gezeigt hat.


    Gruß


    Mike

    Ich kann mir nur schwer vorstellen das ein Auto mit einer elektrischen Reichweite von max 50km in 4,5 Jahren 100.000km fahren kann oder denk ich da falsch?

    Das wird sicherlich selten sein. Aber ich denke da nur an das Beispiel dessen, der ca 40 km zur Arbeitsstelle fährt, dort tagsüber lädt, abends zuhause wieder lädt. Und täglich grüßt das Murmeltier. Nun, wer garantiert dir, dass du nicht gerade so ein Exemplar erwischst?


    Und würde man das nicht beim Batteriekapazitätstest dann sehen, wenn die Batterie schon so stark gelitten hat?

    Die angegeben 89% sind sicherlich nicht die Kapazität des schwächsten Moduls. Da müsstest du schon eine Messung der Einzelmodule durchführen lassen.

    Außerdem tauchen die Probleme, derer, die sich hier über den Akku beklagen, nicht erst bei 20% Restkapazität auf, sondern eher bei 70% oder bereits darüber. Alleine die Garantie-Grenzen für den Akku wären in deinem Fall für mich schon der Game-Stopper ...


    Als Nachfolger für meinen F46 habe ich lange überlegt, ob es ein Hybrid werden soll. Nach Bewertung aller mir zur Verfügung stehenden Kriterien kam ich zu dem selben Schluss, wie Hamy. Als Erstkäufer ist das alles prima. Bist du der Zweitkäufer, ist die Chance, dass du der Gelackmeierte bist, verdammt hoch. Entweder treten die Akkuprobleme bei dir auf, oder du kannst ihn anschließend nicht mehr verkaufen, weil der potentielle Käufer um die Schwachstellen und die Lebensdauer weiß.


    Nur mal zur Info: Wenn sich jemand mit den 225Xe gut auskennt, dann ist es Hamy. Der fährt nicht nur selber einen, sondern hat schon zahlreiche Fahrzeuge des Typs zur Reparatur gehabt.


    Gruß


    Mike

    und man daher im Vorfeld überlegen sollte, was man sich zulegt.

    Das hatte ich schon auch so verstanden. War also keine Kritik meinerseits.


    Einerseits muss ich Hamy zustimmen, günstig ist in Sachen Auto mittlerweile gar nichts mehr.

    Andererseits muss ich auch Bonko2611 zustimmen. Wenn ich mir das Gutachten meines verunfallten U11 ansehe, dann könnte man da echt die Krise kriegen, wenn man die Reparatur-Kosten anschaut. Der absolute Horror!


    Gruß


    Mike

    Hallo Nuri !


    Zu deinem Vorhaben kann ich dir nur einen Tip geben:

    Mach dir die Mühe und lies hier im Forum alle Beiträge durch, die mit Erfahrungswerten des 225Xe zu tun haben.

    Dann überlege, wieviele Jahre und Kilometer du mit dem Fahrzeug noch fahren willst.

    Dann evaluiere die Situation nochmal neu; zB unter dem Gesichtspunkt, dass der Vorbesitzer womöglich die Kilometerleistung überwiegend elektrisch zurück gelegt hat.


    Gruß


    Mike

    und vermutlich mache ich mir mit diesem Beitrag keine Freunde.

    Da mach dir mal (zumindest bei mir) keine Sorgen.

    Auch ich bin der Ansicht, dass man DIY am Fahrzeug nur mit entsprechender Kenntnis und dazu passendem Skill-Set-Level durchführen sollte.

    Die Nutzung einer Diagnose-Software (wenn fahrzeugspezifisch und korrekt eingesetzt) gibt halt eine Einschätzung, um welche Defekte bzw welchen Umfang es sich handelt. Damit ist ein "Educated Guess" möglich und schützt zumindest zu einem gewissen Grad vor Abzockern oder Diagnosen von "Stammtisch-Experten".

    Im Falle des Themenstarters hilft das natürlich im Nachhinein auch nicht mehr. Wäre nur ein Tip für die Zukunft gewesen ...


    Gruß


    Mike