Beiträge von U06_230e

    Das "Ladezustand halten" funktioniert für eine Fahrt.
    Wenn man als Beispiel 14 Tage Urlaub mit Nutzung des Fahrzeuges, aber ohne Ladepunkt, hat, dann ist - auch wenn immer beim Starten des Fahrzeugs "Ladezustand halten" gedrückt wird - die Hochvoltbatterie nach einigen Tagen leer.

    "Nicht erbrachte Leistung" - woher soll der Strom für die Standklimatisierung bei leerem Akku denn kommen, sollte das Auto deswegen *immer* genügend Akku-Kapazität für einmal Standklimatisierung zurückhalten und nicht zum Fahren einsetzen? Dann stört es im Alltag, wenn man diese zurückgehaltene Akku-Kapazität nicht zum Klimatisieren haben möchte, sondern zum Fahren. Dann würde ich mich über BMW beschweren.

    Sollte das Auto sich also nur auf Wunsch so verhalten? Das sollte eigentlich im Hold-Modus so sein.

    Sollte das Auto eine Selbstlade-Funktion bereithalten für den Fall, wo man den Hold-Modus zu aktivieren vergessen hat oder er nicht die gewünschte Wirkung hat? Ja, da wäre ich auch dafür. Der Vorgänger 225xe konnte das. Ein Upgrade geht natürlich nur, indem man den U06 verkauft und einen F45 anschafft, anders nicht.

    Vermutlich fährst Du einen 225xe und hast nicht soviel Erfahrungen mit der U06 Plattform?

    - Es gibt einen "Schalter" "Electric deaktivieren/aktivieren", aber er suggeriert nur die Funktion. Das auch, wenn man "Electic automatisch" ausgeschaltet hat.

    - Wenn man, z.B. in der Urlaubszeit, in der kein Firmenladepunkt bereitsteht, den Akku aufsparen möchte, so funktioniert das auch nicht mit "Ladezustand halten", da das Fahrzeug immer wieder selbstständig aus der Hochvoltbatterie Energie bezieht.


    Der überwiegende Teil meiner Fahrten wird elektrisch zurückgelegt.

    Dediziert möchte ich für weitere Strecken hauptsächlich den Verbrenner nutzen, aber - wie schon geschrieben - man hat keine vollständige Kontrolle über die Nutzung der Hochvoltbatterie.


    Und zu guter Letzt:

    Allgemein nennt man einen Wechsel auf ein neueres Proudukt bzw. dessen neuere Generation, oder auf einen höheren Leistungsumfang, ein "Upgrade".

    Geht man zurück auf die ältere, ggf. nicht mehr gebaute Version, oder auf einen kleineren Leistungsumfang, so spricht man allgemein von "Downgrade".

    Meine Entscheidung, einen PHEV statt einen BEV zu nehmen, lag in dem Grund, nicht auf Lademöglichkeiten achten zu müssen. Sonst macht ein PHEV keinen Sinn.

    Die eingeschränkte Funktion ohne Batterieladung empfinde ich als nicht erbrachte Leistung.


    Die Option "Ladezustand halten" ist ein Kompromiss, der allerdings auch Schwächen hat, da mit der Funktion nur eine eingeschränkte Kontrolle über die Hochvoltbatterie vorliegt.

    Also bei uns war die Batterie auch nach mehreren hundert km nicht leer…

    Nach 500 km mit Stop'n'Go und Strecken zwischen 100 und 206 km/h (ohne Ladezustand halten reicht die Rekuperation nicht aus, so dass bei langsamen Geschwindigkeiten die Hochvoltbatterie genutzt wird, genauso wie beim Beschleunigen).

    Der PHEV einer anderen Marke, den ich zuvor fuhr, machte das besser ...

    @ U06_230e: nach was für einer Strecke ging denn dann die Heizung an? Oder ging die gar nicht mehr an? Laut BMW sollte er eigentlich auch die Abwärme des Motors mitbenutzen wie beim normalen Verbrenner

    Die Heizung ging natürlich während der Fahrt, da ja ständig rekuperiert wird.
    Ist aber die Hochvoltbatterie leer, und der nächste Morgen bringt Frost, ist Kratzen und Motorlaufen lassen angesagt - da die Hochvoltbatterie nicht mehr unterstützt, siehe #53. Natürlich auch nicht, wenn man im Auto sitzt ...


    Der PHEV einer anderen Marke, den ich zuvor fuhr, machte das besser ...

    Moin, Strom gibt es aber auch an der Ostsee? Einfach, wenn man es verpennt hat, den Ladezustand zu halten, am Zielort Strom tanken.

    So machen wir das.

    Es wurde immer erzählt, dass im Sportmode der Akku geladen wird - leider nicht, wenn man etwas zügiger unterwegs ist.

    Du hast natürlich recht, Ladezustand halten ist die einzige Chance - ohne umständliche Lifehacks - die Hochvoltbatterie großteils der Nutzung zu entziehen.


    Ich fahre einen Hybriden, um nicht an der Dose zu hängen, und im Urlaub nach einer Steckdose zu suchen.
    Das es bei BMW aber eine Prämium-Pflicht ist, war mir nicht bewusst ...
    (... denn auch mit Ladezustand halten, ohne Steckdose, ist die Hochvoltbatterie irgendwann so entladen, dass die Heizung, geschweige denn die Standklimatisierung, nicht mehr funktioniert, bis man wieder etwas rekuperiert hat).🤷‍♂️

    Mal wieder ein Update ;)


    Auf zur Ferienwohnung an die Ostsee, nur links, bei zähfliessenden Verkehr rechts. Hochvoltbatterie leer, keine Lademöglichkeit, dafür aber eine Woche entspanntes Radfahren.

    Am Abfahrtstag leider der erste Frost - gut, dass der Kratzer unter dem Kofferraumboden lagert.
    Trotzdem keine Sicht, daher mit laufenden Motor auf bessere Durchsicht gewartet, weil ...

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    Upsala, ich natürlich nicht die Expertise Anwesender bewerten,
    sondern nur darauf hinweisen, dass nicht jeder sie hat, auch wenn es hilfreich wäre,

    und man daher im Vorfeld überlegen sollte, was man sich zulegt.

    Jetzt verstehst du vermutlich, weshalb so viele von uns ein Interface mit entsprechender Diagnose-Software nutzen.

    Damit hast du die ersten 167 Euro schon mal gespart. Wenn du dann noch selber wechselst, wird auch ein BMW in Reparatur und Wartung kostenmässig gut manage-bar.

    Das hinkt ein wenig, wie ich finde, und vermutlich mache ich mir mit diesem Beitrag keine Freunde. ;)

    Ich möchte es erläutern anhand eines Beispiels:

    Vor 35 Jahren hat ein Freund eine sportliche Limousine gekauft, mit damals sehr breiten Reifen und Tiefbett-Felgen. An dem Fahrzeug hatte er sehr viel Freude, bis die Reifen erneuert werden mussten. Er hat dann andere Reifen genommen, und nicht viel später hat er das Auto wieder verkauft, weil er sich den Unterhalt damals noch nicht leisten konnte.


    Natürlich spricht nichts dagegen, selber mal Hand anzulegen - wer macht das nicht?

    Aber grundsätzlich kann man nicht voraussetzen, dass jeder ein entsprechendes Faible, die technische Befähigung, oder gar die entsprechenden Werkzeuge und Möglichkeiten hat, auch kleinere Reparaturen im DIY-Verfahren zu bewältigen.


    Wie Hamy schon sagte, ein Auto ist teilweise ein Luxus. Ist der Händler nicht in der Nähe, ist der Stundensatz hoch, oder sind einfach die Ersatzteile teuer, legt man selber gerne Hand an. Aber man müsste auch schon im Vorfeld überlegen, was die eventuellen Unterhaltskosten sein könnten - und das inkludiert nicht nur die Steuer und die Versicherung.