Beiträge von run-mike

    Fred2 :

    Grundsätzlich legt das BMS die zulässige maximale Ladeleistung fest.

    Aber bei 40 - 60 kW frage ich mich schon, ob das vernünftig ist. Wir reden da von einem Ladestrom von 4C - 6C. Das lässt auch die beste Li-Ionen-Zelle nicht kalt.

    Und wenn du dir die Datenblätter von Prismatic Cells ansiehst, wirst du auch dort finden, dass Laden mit 3C oder gar höher deutlich zu Lasten der Kapazität und nochmehr der Lebensdauer geht.


    Wäre mal interessant zu beobachten, ob das BMS nach einer bestimmten Zeitspanne die Rekuperationsleistung auf ein "gesundes" Maß zurückregelt.


    Gruß


    Mike

    Die Techniker sprechen immer von den 70 % restlapazität aber ich finde zu meinem Fahrzeug im Zertifikat nichts und auf der bmw seite unter Service auch nur ohne diese 70%

    Auch in den FUB (Funktionsbeschreibungen) ist der Wert nicht konkret angegeben. Dort wird nur auf den ABL (Ablauf) verwiesen; Maßnahmen sind zu treffen, "wenn der Wert (ermittelte Batteriekapazität) nah an dem Schwellwert ist." Das bedeutet, dass der Schwellwert im Ablauf des Diagnosevorgangs hinterlegt ist. Den kann ich leider nicht starten, mangels 225XE.


    Als Entwickler eines Energiespeichers nimmst du dir das Datenblatt der Zelle zur Hand und orientierst dich an der dort angegebenen "Cycle-Life"-Zahl. Die ist in den meisten Fällen mit 80% EoL (End of Life) und 70% EoL angegeben. Nachdem die Zellen des XE vermutlich, wie auch die des i3, aus der SDI-Reihe stammen, wird deren Datenblatt vermutlich so oder ähnlich aussehen:


    Extr Datasheet SDI 94Ah.jpg


    Gruß


    Mike

    Kleiderschrank :

    Danke für die Info!

    Wenn der "gute Kollege" sicheres oder Insider-Wissen besitzt, dann sollte die benötigte DDE-Software-Version in der Version 4.37.20 enthalten sein.

    Bin mal gespannt, ob die in der Werkstatt so flexibel sind und einen Haken an die Sache machen, wenn die DDE den erforderlichen Versionsstand aufweist.

    Ich befürchte aber, dass die (seitens BMW) auf jene von Ochottochott erwähnte "erforderliche I-Stufe gemäß TA" pochen. Wegen Garantie / Gewährleistung / Rechtsansprüchen etc.


    Ich drücke dir jedenfalls die Daumen und warte auf dein Ergebnis!


    Gruß


    Mike

    Ich wollte eigentlich wissen, ob jemand, der die Rückruf-Maßnahme schon hat durchführen lassen, die I-Stufe-Ist schon tatsächlich ausgelesen hat.

    Ersatzweise würde auch die Angabe reichen, ab welcher PSdZ-Daten-Version die aktuelle DDE-Software enthalten ist.

    Gerne natürlich auch Insider-Wissen ... ;)


    Phileas218 :

    Warum sollen wir Retrofitter uns nicht darüber austauschen, wie wir so einen Fall am Besten handeln, ohne dass entweder mühsam erzielte Ergebnisse zunichte gemacht werden, oder eben das Update verweigert wird?


    Wie Hamy schon angemerkt hat, ist es momentan noch keine KBA-überwachte Maßnahme; also noch sprechen wir von freiwillig, ergo keine Pflicht. Dass diese Maßnahme zur Pflicht wird, wissen bis dato mal nur die Insider.

    Bis das KBA mit Stilllegung droht, dauert das 'ne ganze Weile. Hab ich Erfahrung mit. Beim E90 Gebläseregler habe ich die Maßnahme ignoriert, weil ich den kurz davor im Rahmen der Fehlersuche selbst überprüft hatte. Als die Drohung kam "... wenn nicht innerhalb vier Wochen ... wird die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug entzogen ... " war mehr als ein Jahr verstrichen.


    Gruß


    Mike

    Ich wusste jetzt nicht so konkret, ob du selber Diagnose machst oder Fehlerspeicher ausliest und evtl codierst.


    - Die I-Stufe wird dir zB von der Diagnose-Software angezeigt und für die richtige Verbindung mit der Codier-Software benötigt. Beispiel F056_22_03_540 bedeutet:

    Für alle F56-basierten Fzge (also auch F45/F46) Softwarestand 540 vom März 2022.


    - Die PSdZ-Daten werden für Codieren (PSdZ lite reicht) oder Flashen von Steuergeräten (PSdZ full) benötigt. Die Full-Version liegt derzeit in der Größenordnung von ca 200GB, wächst aber ständig, da ja ständig neue Modelle dazukommen und du die für F45/F46 nicht so einfach herausfiltern kannst.

    Es gilt zwar die Maßgabe, dass die neueste Version auch alle alten Versionen abdeckt, jedoch zeigt die Erfahrung, dass man im Worst-Case die früheren CAF-Daten braucht, wenn man was versaubeutelt hat. Und mehrere Full-PSdZ zu archivieren geht dann langsam in die Terabyte ...

    Und die müssen natürlich zum Software-Stand des Fahrzeugs passen ...

    Also jetzt dann (schon wieder) neu!


    Gruß


    Mike

    Daraufhin haben die sich mit BMW in Verbindung gesetzt und mir nachfolgend mitgeteilt, dass die Zellen völlig auseinandergedriftet sind.

    Was ich bisher noch nicht vollständig verstanden oder erfasst habe:

    Wurde dir trotz dieser Aussage eine Garantie-Leistung verweigert?

    Wenn erkannt wurde, dass die Module eine zu unterschiedliche Restkapazität besitzen, dir aber kein Verschulden angelastet werden kann, dann frage ich mich, wo seitens BMW das Problem liegen soll.


    Lies dir noch mal genau die Garantie-Bestimmungen durch. Mal ist von 6 Jahren die Rede, dann wieder von 7 oder 8. Es scheint also doch Unterschiede zu geben.

    Und dann geh auf die Barrikaden.

    Wenn die bei Abgabe des Garantie-Versprechens nicht damit rechnen, dass die maximale Anzahl von Vollzyklen schon vor 6 Jahren erreicht wird, ist das nicht dein Problem. Bei einem BEV kann das sicherlich besser eingeschätzt werden. Wenn ein PHEV mit 30 - 60 km Reichweite überwiegend elektrisch bewegt wird, ist das eine ganz andere Hausnummer. Aber wie gesagt, nicht dein Problem. Du kaufst die Karre ja mit der Maßgabe, dass du dir 6 bis 8 Jahre um die HV-Batterie keine Sorgen machen brauchst. Es steht nirgendwo " ... oder 45.000 elektrisch gefahrene Kilometer, whatever comes first ... "


    Gruß


    Mike

    Hmmm ... Dann erkläre mir mal, wie meine Nachrüstung des DAB (654) in der Liste der SA bei CarData monatelang nicht erscheint. Nach Werkstattaufenthalt mit Aktualisierung der I-Stufe erscheint S654A in der Ausstattungsliste.

    Der konnte eigentlich nur auf diesem Wege auf den Server gelangen.


    Es gibt natürlich auch noch nen anderen Weg:

    Ich musste die Hotline anrufen, da der Vehicle Finder nicht funktioniert hat. Die haben mehrere Tage gebraucht, bis die das hingekriegt haben. Danach waren aber auch die kurz zuvor aufgenommenen

    6AP und 6WC in der Ausstattungsliste via CarData. Es geht also auch OTA, wenn von BMW initiiert.


    Heißt wenn du mittels Codierprogrammen etwas verändert hast wird dies nachher nicht mehr funktionieren bzw draußen sein

    Das ist das, worauf ich unter Anderem hinweisen will!

    Alle, die zB das 8.8"-Display nachgerüstet haben, dieses jedoch nicht in den FA übernommen haben, werden wohl danach schwarz sehen ... !


    Gruß


    Mike

    Hallo Roland!


    Wie du relativ leicht erkennen kannst, ist dein installierter Kartenstand 2019 Ausgabe 1.

    Meistens gibt es drei Aktualisierungen pro Jahr, manchmal auch nur zwei.

    Über OTA werden normalerweise nur partielle Updates angeboten. In deinem Fall offensichtlich nur DE.

    Ein komplettes Update gibt es immer über das Connected Drive Portal. Ich persönlich finde es ohnehin besser, die Zip-Datei runter zu laden. Geht irgendwann mal was schief, kann ich die selber wieder einspielen.


    Bist du dir sicher, dass dein Fahrzeug Baujahr 2020 ist und nicht nur EZ 2020?

    Dann wäre dir ja eine "alte" Karte installiert worden!


    Gruß


    Mike

    Die zwar kollaterale, jedoch für einige unter uns wichtige Information, die uns Hamy bereitgestellt hat, ist die Tatsache, dass eine komplett aktuelle, ergo neue, I-Stufe eingespielt wird. Das bedeutet, dass auch Steuergeräte geflasht werden, die manche(r) unter uns NICHT geflasht haben will. Ob das nun das Zurücksetzen der FDL-Codier-Werte ist oder was Anderes, überlass ich mal der persönlichen Fantasie.

    Zum Beispiel wird auch der aktuelle Fahrzeug-Auftrag an den BMW-Server übermittelt. Für mich ein perfektes Hintertürchen, meine Nachrüstungen auf den Server zu kriegen, für jemand anderes vielleicht ein katastrophales NoGo.


    Gruß


    Mike