Beiträge von run-mike

    Ich zitiere:


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    Hochvolt-Batterieeinheit:


    Spannungsausgleich der einzelnen Batteriezellen

    Wenn eine oder mehrere Batteriezellen eine deutlich niedrigere Zellspannung aufweisen würde als alle anderen Batteriezellen, wäre der nutzbare Energieinhalt der Hochvolt-Batterie dadurch eingeschränkt. Die Energieentnahme wird nämlich durch die “schwächste” Batteriezelle bestimmt: Wenn die Spannung der schwächsten Zelle bis zur Entladegrenze abgesunken ist, muss der Entladevorgang beendet werden, auch wenn die anderen Batteriezellen noch genügend Energie gespeichert hätten. Würde der Entladevorgang trotzdem weiter fortgesetzt, würde die schwächste Batteriezelle dadurch dauerhaft geschädigt. Deshalb gibt es eine Funktion zum Angleichen der Zellspannung auf ein annähernd gleiches Niveau.

    Dazu wacht die SME während Ruhephasen regelmäßig auf und vergleicht alle Zellspannungen miteinander. Da das Angleichen der Zellspannungen nur durch gezieltes Entladen einzelner Batteriezellen erfolgen kann, werden diejenigen mit einer deutlich höheren Zellspannung als die der schwächsten Batteriezellen ausgewählt. Mit einer Anforderung über den Local-CAN an die zu diesen Batteriezellen gehörigen Zellüberwachungselektroniken wird das Entladen gestartet und durchgeführt, bis das Spannungsniveau angeglichen ist. Der Entladestrom fließt über einen Ohm'schen Widerstand, der in die jeweilige Zellüberwachungselektronik integriert ist.

    Das Angleichen der Zellspannungen ist also verlustbehaftet, aber trotzdem zur Maximierung der Nutzung und Lebensdauer sinnvoll und notwendig. Das Angleichen der Zellspannungen erfolgt beim Fahrzeugstillstand vollkommen automatisch.

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    Das hatte ich ja schon an anderer Stelle mal mokiert. Ich stehe dieser Tatsache genauso kopfschüttelnd gegenüber, wie babo31!

    Wie kann man bei einem Fahrzeug-Energie-Speicher, bei dem es wegen der Reichweite um jede Wattstunde geht, den Balancer passiv auslegen? Energie in Wärme umsetzen?



    und wenn die Fahrzeugbatterie von 0 geladen wurde. D.h. ein teiweises entladen und nachfolgendes aufladen durch Kurzstreckenfahrten für zu diesem Problem

    Diese Aussage, die dir gegenüber getätigt wurde, lässt sich bei sinnentnehmender Leseweise der FUB aus meiner Sicht so nicht begründen.

    Da hat meines Erachtens jemand beim Lesen unkorrekte Schlüsse gezogen.

    Und eine stark vorgebrachte Behauptung ist ja bekanntlich effektiver, als ein schwach vorgebrachter Beweis ... !


    Lass dir doch mal die Fehlerspeicher-Einträge der SME zeigen. Die sollten eigentlich konkrete Aufschlüsse geben, wenn man Fachwissen in der Sparte Li-Ion, BMS, Balancing etc. mitbringt.



    Gruß


    Mike

    Vielen Dank.

    Ich habe es dann tatsächlich sehr zeitnah nach meiner Frage in die Tat umgesetzt.

    Die vorgestanzten Ausschnitte waren sehr leicht zu finden, auch ohne Abmessen. Und mit dem Wissen, dass die Gewinde vorhanden sind, bleiben auch diese nicht lange unentdeckt.

    Die Befestigungspunkte und die Plastik-Abdeckungen waren schnell bestellt.

    Ich hab zwar fast zwei Stunden zum Einbau gebraucht, das liegt aber am Alter ... :D


    Gruß


    Mike

    Der Haken bei "Bluetooth-Audio" in den Einstellungen bei "Mobile Geräte verwalten" blieb aber gesetzt?


    Nur zur Sicherheit nachgefragt ...


    Edit:


    Wird der Samsung Music-Player auf deinem Smartphone geöffnet?


    Wenn du Web-Radio streamst, funktioniert das?

    Werden dort Titel und Interpret angezeigt?


    Gruß


    Mike

    Und wie nochmal bezieht der Verstärker seine Spannung

    Wie schon ausführlich diskutiert: Phantomspeisung durch die HU!


    Die 3-polige Buchse (magentafarbener Sockel), bei dem wahrscheinlich auch bei dir im Stecker zwei Pins miteinander verbunden sind, ist leider in den Schaltplänen nicht aufgeführt.



    Gruß


    Mike

    Den schwarzen Peter hin- und herzuschieben ist ja nicht zielführend. Lass uns die Fakten betrachten:

    - Die LED leuchtet (von dir gelb eingekreist). Warum erscheint die Farbe weiß und nicht orange ???

    - Natürlich wird die rote Folie die Helligkeit dämmen; das stelle ich doch gar nicht in Abrede. Über die Transluzenz der Folie wurde jedoch keine Aussage getroffen. Sie scheint jedoch zu einem großen Teil zu reflektieren, da die großen Zeiger an der Unterseite roten Lichtaustritt zeigen.

    - Auf deinen Fotos ist deutlich weniger Lichtaustritt seitlich des schwarzen Kreises der Tanknadel zu sehen.


    Als einer, der keine Ahnung hat, schließe ich daraus eben, dass der Zeiger nicht ordentlich drauf ist (unwahrscheinlich, da dann höherer Lichtaustritt seitlich des schwarzen Kreises stattfinden müsste), oder dass andere Umstände den VOLLSTÄNDIGEN Lichtfluss zur Zeigeroberfläche verhindern.

    Wenn der Codierer uneingeschränkt recht hat, dann müsste das Ergebnis seiner Umrüstung ja immer gleich sein (so wie bei dir). Und das wurde bisher so akzeptiert? Warum verbaut er nicht gleich eine hellere LED?



    Gruß


    Mike

    Bei einer Annahme von etwa 30km Reichweite pro Ladung wären das ca 1000 Vollzyklen. Für Rundzellen wäre das der sichere Tod.

    Nachdem aber im XE wohl auch bereits Prismatic-Cells der Sorte NMC 111 verbaut sind, sollte das eigentlich kein Problem sein. Da müssten schon überwiegend extreme Bedingungen anliegen ...

    Die Werkstatt hat nun mit Sicherheit eine Kapazitätsmessung aller Zellen durchgeführt. Ergebnis?


    Mike

    Im Rahmen eines anderen Threads habe ich ja das 6WA schon mal zerlegt und eine technische Änderung durchgeführt.

    Die Bilder, die ich damals gemacht habe, dürften fast reichen.


    Das ist die LED für die Nadel-Beleuchtung:

    Die zwei LEDs für die Tankanzeige befinden sich deutlich weiter unten:


    Cluster 6WA apart 49.jpg



    Das sind die drei in Aktion


    Cluster 6WA apart 50.jpg


    Hier sieht man, dass die Lichtleiter der Zeiger-Beleuchtung sich von denen der großen Instrumente unterscheidet:


    Cluster 6WA apart 54.jpg


    Leider habe ich keine Fotos der Instrumente im Einzelnen gemacht.


    Wenn man sich die Leuchtstärke der Zeiger-Beleuchtung in Bild 2 mal betrachtet, dann müsste der Codierer ja die Oberfläche der LED abgeklebt haben.


    Ob der Zeiger richtig aufgesteckt wurde, kann ich aus deinen Bildern leider nicht beurteilen. Mittig auf der Welle scheint er ja zu sein, sonst wäre die Zeigerbewegung eierig (exzentrisch).

    Mach mal ein seitliches Foto bei guter Umgebungshelligkeit, damit man den Abstand zur Oberfläche besser beurteilen kann.



    Gruß


    Mike

    Also wenn ich mir die "Licht-Leckage" ansehe, dann sehe ich weiterhin keine Beleuchtung der Nadel.

    Beurteile selbst die Lichtmenge, die (ungewollt) in Post #21, Bild 2 um die schwarzen, runden Flächen der Nadel-Lagerung herum austritt.

    Dann vergleiche dazu die Lichtmenge um die Nadel-Lagerung der Tanknadel.

    Dann vergleiche das Ergebnis mit der "Licht-Leckage" in Post #20, Bild 2, wo die Tanknadel ganz sicher (original und bei hoher Umgebungshelligkeit) orange beleuchtet wird.


    Ich müsste mein 6WA nochmal zerlegen, um die exakte Art und Weise / Funktion der Nadel-Beleuchtung zu bestätigen.


    Da komme ich momentan allerdings nicht dazu. Dazwischen liegen 15 Ster Rundholz und ein Kanister Aspen2 ... 8o .


    Gruß


    Mike