Dann bleibt die Rolle des Harbinger wohl an mir hängen.
Auch ich hadere mit der Wahl des nächsten Fahrzeugs (PHEV oder BEV).
Meine Betrachtungen liegen diesbezüglich aber eher am Schwachpunkt der Technik.
Nehmen wir mal aufgrund der hier gemachten Angaben eine durchschnittliche Reichweite von 45km beim 8,8kWh-Akku pro Ladung an.
Bei 100.000 Kilometern auf dem Tacho und starker Nutzung des E-Antriebs: ca 90.000 elektrisch gefahrene Kilometer entsprechen dann also etwa 2.000 Vollzyklen.
Das bedarf keines weiteren Kommentares.
Und als Mitleser verschiedener Beiträge hier im Forum erinnere ich mich an Nutzer, die sinngemäß zitiert "ist mir doch scheißegal, ob das dem Akku schadet; nach drei Jahren stoße ich die Karre eh wieder ab" als Philosophie leben. Die Vorstellung, dass ich dann so eine "Karre" erwische und die Akku-Garantie nur 100.000km / 6 Jahre beträgt, passt dann wiederum nicht in meine Philosophie, ein gebrauchtes Auto zu kaufen und viele Jahre zu fahren.
Solange also die tatsächlich gefahrenen elektrischen Kilometer nicht zweifelsfrei für mich als Käufer nachzuvollziehen sind, muss ich zwangsläufig von einem ungünstigen Fall ausgehen. Da kann von mir aus die Karosserie aus Beskar geschmiedet sein; den Akku auf eigene Kosten zu ersetzen wäre für mich der finanzielle Katastrophenfall.
Aber das ist natürlich nur meine Denkweise ...
Gruß
Mike