Beiträge von run-mike

    Auch das zweite Lager will mir seine Identität oder Herkunft nicht ohne Gegenwehr verraten.

    Trotz heftiger Bearbeitung mit Drahtbürste und einiger anderer Hilfsmittel kann ich keine zweifelsfreie Kennzeichnung entdecken.


    Einmal gibt es zwar eine Erhebung auf der Rückseite des Flansches:


    218d_rear_wheel_hub_bearing_old_2.jpg


    Das könnte mal 38 geheissen haben. Bringt mich leider nicht weiter.


    Der QR-Code auf der Vorderseite des Flansches dürfte die digitale Version der Kennzeichnung sein:


    218d_rear_wheel_hub_bearing_old_QRC_9.jpg



    Der QR-Code-Reader versagt in diesem Falle leider; vermutlich wegen nicht komplett lesbaren Codes.


    Mal sehen, ob ich Zeit und Lust habe, dann würde ich den QR-Code in Weiss / Schwarz rekonstruieren.


    Gruß


    Mike

    Heute kam auch das zweite Lager an.

    Beim Drehtest spüre ich alle 60° ein leichtes Ruckeln. Erst als ich das Lager auf den Kopf stelle und in jeder Position gedreht habe, dreht das Lager ohne Beanstandung. Na, wenn das mal hoffentlich kein schlechtes Omen ist.


    Die Befestigungsschrauben sind auf der linken Seite mit weniger Rost gesegnet, daher geht der Wechsel deutlich schneller vonstatten, als rechts.

    Auch hier sind die 90° Drehwinkel nach dem Fügemoment unter dem Fahrzeug die größte Herausforderung. Der Drehtest nach Einbau erzielt das selbe Ergebnis, nämlich sauberer Lauf. Auch hier dreht das alte Lager spürbar leichter.


    Staunen beim Blick auf die Uhr nach der Werkzeugkontrolle: Deutlich unter einer Stunde!


    Die Probefahrt zeigt, dass der Wechsel nicht nur auf Verdacht, sondern berechtigt war. Alle verdächtigen Geräusche aus dem Bereich Hinterachse sind weg!


    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob die Radlager vorne von ebenbürtig schlechter Qualität sind. Dann würde ich die lieber jetzt wechseln, als dann im Winter ...


    Das alte rechte Lager werde ich einem tieferen Zerlegungsgrad unterziehen. Das interessiert mich jetzt brennend, wo hier gespart wurde.


    Gruß


    Mike

    Also ich würde auf Regeneration tippen.

    Könnte natürlich sein. Da gibt es beim Diesel diesbezüglich einen relativ gut bewertbaren Faktor. Wenn KEINER der sonstigen Abschaltverhinderer anliegt, schaltet die MSA den Motor nicht ab, wenn gerade der DPF regeneriert wird.

    Das würde mir sofort auffallen, da ich die MSA nutze.

    Aber ich werde trotzdem mal das Augenmerk auf die begleitenden Faktoren legen. Wenn ich denn mal wieder fahre ... :D


    Gruß


    Mike

    Wenn der Automatikmodus aktiv ist könnte hier auch achon eine Entfeuchtung oder ähnliches stattfinden und schon läuft die Klima mit

    Das könnte natürlich der Hintergrund sein. Bei mir ist die nicht standardmässig an. Da werde ich mal drauf achten.

    Danke für den Tipp.


    Gruß


    Mike

    auch dass der Lüfter ab und an direkt nach Motorstart für ~ 1min mitläuft :/

    Ja, genau, und das nicht nur bei Außentemperaturen von über 30°C, wo ich das Verhalten noch verstehen könnte.

    Wenn man die Lüfterdrehzahl auslesen könnte, würde ich das mal über einen längeren Zeitraum aufzeichnen und mit den Temperaturen (Öl, Wasser, Luft) korrelieren.

    Mit Torque klappt das leider nicht.


    Gruß


    Mike

    Bei mir ist der Normalzustand (Zündung aus, Nachlauf beendet):

    Obere Jalousie geschlossen; untere Jalousie offen.


    Ich sprühe mittlerweile nur noch einmal im Jahr mit WD40 in die Aufnahmen der Lamellen.

    Bei jeder Inspektion, wenn ich sowieso mit der Diagnose-Software dran bin, lasse ich den ABL abarbeiten.

    Dieses Verfahren funktioniert bei mir grundsätzlich tadellos.

    Wobei ich mich manchmal wundere, weshalb bei moderaten Außentemperaturen und kurzer Fahrstrecke ein gefühlt langer Nachlauf des Lüfters erfolgt, was wiederum auf eine falsche Stellung der Jalousien deuten würde. Der Fehlerspeicher enthält allerdings keinen Eintrag diesbezüglich.


    Gruß


    Mike

    Du bist ziemlich überzeugt von Dir, dafür dass Du nicht aussagefähig warst, ob da ein Kabel verlegt ist oder nicht… ;)

    Nun, mein erster U11 hatte keine Ambiente-Beleuchtung. Bei dem habe ich im Rahmen der Nachrüstung "Aktive USB-Schnittstelle" keinen zurückgebundenen LIN-Bus gefunden. Daher habe ich in Post#6 auch nur die VERMUTUNG geäußert, dass dieser nicht bei allen Fahrzeugen verbaut wurde.


    bevor sich hier noch mehrere „auf den Schlips getreten fühlen“ beende ich das Thema. Ich werde es einfach auf gut Glück probieren.

    Ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten. Aber wenn jemand um Rat fragt, nicht die Antwort bekommt, die er gerne hätte, und erst dann mit Beiträgen der KI um die Ecke kommt, hat das für mich einen unangenehmen Beigeschmack. Wenn man dann über diese Ergebnisse nicht mal sachlich diskutieren kann, finde ich das schade und nicht gerade forumsdienlich.


    Bin mal gespannt, ob du die Ergebnisse auch postest, wenn das mit dem Plug'n'Play eventuell doch nicht hinhaut.


    Und du bist dir sicher, dass du nicht derjenige bist, der sich auf den Schlips getreten fühlt?


    Gruß


    Mike

    - neue Leisten mit LED-Band müssten also Plug-and-Play sofort funktionieren


    Welches Problem bleibt jetzt noch übrig bzgl. des LIN-Bus??

    Na, wenn die KI das sagt, dann ist doch alles prima.


    Dann bin ich halt auf einem veralteten technischen Stand, der besagt, dass nach Ersatz von LED-Modulen neu adressiert werden muss. Weil die neue Adresse auf dem LIN-Bus dem ansteuernden System nicht bekannt ist. Was wiederum nur mit dem Diagnose-System gemacht werden kann.


    Aber ich würde es niemals wagen, mit Argumenten aus meiner Froschperspektive dem omniszienten Erfahrungsschatz der KI zu widersprechen ...


    Gruß


    Mike

    Muss da nicht mehr mit Hochdruckpresse gearbeitet werden? Ist da nix mehr mit Lager auspressen Achsschenkel raus und so weiter?

    Nein. Ist ein gekapseltes Bauteil, das komplett gewechselt wird. Das nennt sich korrekterweise mittlerweile "Radlager mit Nabe". Kein Drama mehr mit Auszieh- und Einpress-Werkzeug, wie wir es von den früheren Modellen her kennen.

    Das war mit ein Grund, weshalb ich den Wechsel hier gepostet habe, damit man sieht, dass das mit dieser Generation von Lagern im Vergleich zu früher quasi ein Kinderspiel darstellt.


    Der Nachteil ist natürlich der wesentlich höhere Preis des Bauteils. Als Original-Teil kostet das pro Lager knapp 300 Euro.

    Ich verbaue eigentlich immer SKF-Lager; die kosten im vorliegenden Fall ca 100 Kröten.


    Gruß


    Mike