228.000km
Beiträge von Zahnrad
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Videoframe_20260321_183436_com.huawei.himovie.overseas.jpgHeute habe ich die Getriebehalterung gewechselt. An sich ist das keine komplizierte Arbeit – am meisten Zeit kostet der Ausbau und Wiedereinbau der Batteriehalterung.
Die Motorhalterung und die Pendelstütze habe ich bereits letztes Jahr erneuert. Vor ein paar Monaten habe ich jedoch starke Vibrationen bemerkt: Beim Anfahren hat der Motor teilweise richtig geschlagen, als würde er gleich herausspringen.
Nach dem Tausch der Getriebehalterung sind die Vibrationen komplett verschwunden – das Auto fährt sich jetzt wieder sehr angenehm.
Insgesamt habe ich für die Arbeit etwa 4 Stunden gebraucht, ohne Stress.
Zum Ablauf:
Zuerst den Luftfilterkasten komplett ausbauen. Danach die vordere Wand des Batteriekastens entfernen, die Batterie herausnehmen und die Batteriehalterung demontieren (die drei hinteren Schrauben sind etwas fummelig).
Anschließend den Unterfahrschutz abbauen und das Vorderrad abnehmen. Den Radhausschalenbereich teilweise lösen, um an die Schraube auf der Rückseite der Halterung zu gelangen – diese sitzt unter der Verkleidung. Schraube lösen.
Getriebe von unten leicht abstützen. Die drei oberen Schrauben lösen und das Getriebe etwas absenken.
Dann die vier seitlichen Schrauben der Halterung lösen. Falls sich die Halterung nicht herausnehmen lässt, das Getriebe noch etwas weiter absenken. Anschließend die Halterung ausbauen.
Beim neuen Halter muss für eine Schraube ein M8-Gewinde nachgeschnitten werden (selbst bei der originalen BMW-Halterung war kein Gewinde vorhanden).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Insgesamt nichts Kompliziertes – nur das ganze Demontieren der Verkleidungsteile ist ziemlich mühsam und zeitaufwendig.
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Da hattest aber nochmal Glück im Unglück
hätte auch ganz anderst ausgehen können mit den Schäden im Motor.
Aber schön zu sehen das es noch Leute gibt die reparieren und instandsetzen
Yep, alle, die diese Kolben gesehen haben, könnten nicht glauben, dass der Zylinder nicht beschädigt ist. Aber ist halt so. Ich bin mit gebrochenen Kolben noch fast 2000 km aus Italien gefahren, keine Anzeichen, dass dort etwas schiefgelaufen ist - beschleunigen, Leistung, Öl - alles war nach wie vor in Ordnung..
Und ja, der Meister ist der Meister. Er hat sofort gesagt, ob es repariert werden kann und wie es weitergeht..
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Also, nachdem mir der Meister den Preis für eine Motorreparatur von 12.000 € erklärt hat (8.000 € für die Instandsetzung des Motors + 4.000 € für Aus- und Einbau), habe ich dankend abgelehnt. Er repariert den Motor übrigens nicht selbst, sondern schickt ihn in eine spezialisierte Werkstatt. Man bekommt dafür zwar 1 Jahr Garantie, aber 12.000 € Reparaturkosten bei einem Auto, das aktuell vielleicht 10.000 € wert ist, fand ich einfach nicht passend.
Dann hat er mir noch angeboten, das Auto „so wie es ist“ für 1.500 € abzukaufen – da musste ich schon ein bisschen schmunzeln und habe natürlich auch abgelehnt.
Ich habe mir stattdessen eine andere Werkstatt gesucht, wo das Auto genauer untersucht werden sollte. Für den Ölwannenabbau habe ich noch 600 € bezahlt und den Wagen dann abgeholt. Der Meister war ziemlich aufgebracht, dass ich das Auto woanders hinbringen will – aber sorry: Wenn du mir nicht mal sagen kannst, was genau kaputt ist (Kolben, Pleuel, was auch immer), und dafür 12.000 € verlangst, dann suche ich mir eben Alternativen.
Das Auto wurde abgeschleppt (kleiner Tipp am Rande: beim Automatikgetriebe gibt es einen Abschleppmodus – unter dem Luftfiltergehäuse sitzt ein Stift, den muss man nach rechts drehen).
Problem war auch: einfach so den Zylinderkopf abnehmen geht bei dem Motor nicht. Er ist schräg zur Spritzwand eingebaut, sodass der Kopf sich nicht runternehmen lässt. Bedeutet: komplette Front abbauen und den Motor zusammen mit Getriebe rausheben.
Nach dem Zerlegen: Kolbenrock vom 1. Zylinder war abgebrochen (Materialfehler). Zylinderwände, Pleuellager, Kolbenringe, Nockenwelle, Steuerkette usw. waren in Top-Zustand. Allerdings war der Einlasskrümmer völlig zugesetzt – besonders die Kanäle vom 1. Zylinder: Hauptkanal komplett dicht, Drillkanal ca. 60 % zu, die restlichen Kanäle nur noch zur Hälfte frei.
Alles wurde gereinigt, neue Kolben eingebaut, Flüssigkeiten erneuert, Klimaanlage befüllt – und nach 3 Tagen lief mein Schatz wieder wie neu. Kostenpunkt : 3 mal günstiger
Fazit:
Eine Werkstatt suchen und gleich fragen, ob sie die nötigen Arbeiten auch wirklich durchführen können – nur nach Bewertungen gehen, kann schiefgehen. Natürlich immer einen Kostenvoranschlag verlangen und Ruhe bewahren (auch wenn genau das am schwersten ist). Mir hat die ganze Sache viele Nerven gekostet.
Noch schlimmer: Manche Meister sehen, dass du unter Stress stehst, und versuchen das auszunutzen, um mehr Gewinn rauszuholen. Beispiel: mir wollte man ein komplett gewartetes Auto für 1.500 € abkaufen… das finde ich schon ziemlich frech.
Mein Tipp: ein paar Tage Bedenkzeit nehmen, alles in Ruhe überlegen, im Freundeskreis nachfragen – und dann eine Entscheidung treffen. Bei mir kam die Empfehlung für die zweite Werkstatt übrigens von einem Kumpel aus unserer Motorradgruppe.
Kann ich nur weiterempfehlen:
Autoschmidt in Sasbach.
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Das ist ja grauenhaft,
was war's denn für ein Motor?
MfG
Chris
Das ist der 218d aus 2018. Ich denke, es ist der B47 mit 150 PS.
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Habe vor kurzem das rechte Motorlager und die Pendelstütze gewechselt. Die Pendelstütze lässt sich sehr leicht austauschen, die Motorhalterung ist dagegen ziemlich aufwändig.
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Halt uns auf den laufenden
Gruss
Leider Totalschaden am Motor – der Kolben ist gebrochen. Warum oder wieso, keine Ahnung. Austauschmotor: 12 000 Euro.
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War heute in der BMW Meisterwerkstatt. Der Meister hat den Motor angeschaut und sofort gesagt, dass es keine Pleuellager oder Steuerkette sind. Definitiv kommt es aus dem Nockenwellenbereich. Etwas stimmt nicht in der Paarung von Ventilen und Nockenwelle. In 2 Wochen geht das Auto zur Reparatur. Ich würde weiter berichten.
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So, ich habe jetzt den Keilrippenriemen getauscht, die Motorhalterung rechts und den Pendelstutzen. Der Keilriemen geht ziemlich leicht. Den Spanner habe ich nicht wegbekommen, zu eng und der Spalt zwischen Lima und Karosserie ist zu klein. Vielleicht soll da die Lima ausgebaut werden, aber ich habe die Spannrolle geprüft, sie läuft geschmeidig und leicht, wieder zurück montiert (3 Schrauben, die untere ist schwer zugänglich, aber geht).
Die Motorhalterung war schon gerissen, aber nicht komplett, tiefe Risse im Gummi. Dafür muss man die Scheinwerfer, Frontverkleidung und den Behälter abmontieren. Der Pendelstütze war noch ok, ich kann nicht sagen, dass die sooo schlecht war. Aber egal, auch gewechselt. Leicht zugänglich und der Wechsel ist auch ein Kinderspiel.
Die Bilder mache ich später.
Kmstand 219.000.
Und ja. Der Motor erzeugt komische Geräusche, klingt wie ein Hydrostößel; manche sagen, es sei das Pleuellager. Es macht immer taktaktak zwischen 1000 und 1800 Umdrehungen, egal, ob er kalt oder warm ist. Ich werde jetzt einen Termin in der Werkstatt machen, und dann wird klar, was kaputt gegangen ist.
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Hallo zusammen!
Darf ich auch eine Anleitung haben ? Mein Tourer hat jetzt 210tkm und ich denke man soll schon Keilriemensatz wechseln.
Vielen Dank im Voraus!