Beiträge von run-mike

    Ich habe weder die von dir beschriebene Umrüstung durchgeführt, noch arbeite ich mit Bimmercode. Daher kann ich nur VERMUTEN:

    Ein Codieren auf FDL-Ebene allein wird hier nicht reichen. Die LED-Scheinwerfer müssen VERMUTLICH in den FA aufgenommen werden, damit das Fahrzeug weiß, welches Steuergerät am Ende des Busses hängt. Ergo brauchst du anderes "Werkzeug".

    Bei einem Leuchtmittel die Codierung auf LED zu ändern bewirkt nur, dass die Parameter für Kalt- und Warm-Überprüfung angepasst werden. Das ist hier gelinde gesagt nicht anwendbar.


    Voraussetzung ist natürlich, dass die Verkabelung passt. Ist das sichergestellt?


    Gruß


    Mike

    ZRX Gerd :

    Wenn man im ETK nachschaut, dann gibt es eine Teilenummer (25 16 8 483 098), die ab 02/2017 verbaut wird (auch in den LCIs) und offensichtlich keine Probleme mehr macht.

    Daraus schließend VERMUTE ich, dass die Modelle bis 02/2017 vom Fehler betroffen sein können.

    Bei der Teileverwendung sind gelistet:

    - F45: 216d / 218d / 218dX /218i / 220d / 220dX / 220i / 225i / 225iX / 225xe

    - F46: 216d / 216i / 218d / 218dX /218i B38 / 220d / 220dX / 220i


    Gruß


    Mike

    Eisenherz254 :

    Ich weiß nicht, welche HU du verbaut hast, aber meine (EntryNav2, ID5) frisst alles, was ich ihr anbiete, solange es in einem Standard-Format (FAT32, exFAT, NTFS) formatiert wurde. Ich habe USB-Sticks (ohne irgendwelche Adapter!) und SSD-Festplatten (mit verschiedenen USB3-zu-SATA-Interfaces) von 32GB bis 256GB probiert, hat alles funktioniert. Irgendwelche Befindlichkeiten bezüglich Marke, Format, Speichergröße sind mir unbekannt. Eine Linux-Platte mit ext3 / ext4-Format habe ich auch getestet; das bringt keinen Erfolg, sollte aber von Hause aus klar sein.

    Ich bin auch ein absoluter Gegner von "Wissenstransfer" aus alten Systemen. Begrenzungen (max 32GB; nur FAT32 etc.) sind in unseren modernen Systemen nicht mehr existent. Oftmals werden falsche Assoziationen zu Insider-Wissen aufgeblasen. Wenn da jemand (unwissentlich) versucht hat, einen defekten Stick zum Laufen zu bringen, dann wird schnell mal argumentiert, dass diese Marke, Größe oder das Format nicht funktioniert.

    Mein Rat: Nimm einen ganz normalen USB-A-Stick mit 64GB oder 128GB. Formatiere ihn nochmal mit NTFS. Dann befolge die Anweisungen zum Transfer des Downloads auf den Stick. Das sollte funktionieren.


    Gruß


    Mike

    Deiner Nachricht entnehme ich auch, daß Du das Ganze erfolgreich hinbekommen hast?

    Da ich dem "gegnerischen" Lager angehöre (Android), ist Carplay für mich keine Option.

    Ich habe aber damals im Rahmen der Suche, was denn außer DAB+ sich sonst noch alles in meiner HU versteckt, die WLAN-Hotspot- Fähigkeit zu realisieren versucht.

    Nachdem das aber nur funktioniert, wenn man einen entsprechenden zusätzlichen Mobilfunk-Vertrag abschließt, war das Thema schnell ad acta gelegt (weil ich das gar nicht brauche).

    Einige Interessierte, die mitbekommen haben, dass ich daran experimentiere, haben mich dann kontaktiert und wollten Näheres darüber wissen.

    Ich habe damals eine Universal-Breitband-Antenne angeschlossen, wie sie bei einem SDR (Software-Defined-Radio) mitgeliefert wird.

    Mit dem HF-Sniffer habe ich dann durchaus Signale im 2,4 MHz-Band detektieren können; ein Dekodieren war aber nicht möglich. Daher weiß ich auch nicht mit Sicherheit, ob der Signal-Müll evtl. aus anderen Quellen stammte.

    Seit ich die SA 6WD in den FA codiert habe bekomme ich jedenfalls regelmäßig Angebote von BMW, die den WLAN-Hotspot betreffen ... 8o


    Gruß


    Mike

    Hallo!

    Ich denke mal, dass es ohne Ausbau der HU nicht gehen wird.

    Wenn du den FSC bereits hast, dann könntest du es ja probieren zu Codieren. Wenn es nicht funktioniert, weisst du allerdings nicht, ob es an einer fehlenden Antenne liegt, oder das Codieren nicht geklappt hat.

    Ich wage allerdings zu behaupten, dass du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Antenne verbaut hast, wenn dein Fahrzeug nicht mit einer Sonderaustattung ausgeliefert wurde, für die eine Antenne benötigt wird.


    An meinem EntryNav2 war jedenfalls keine dran. Und von jenen, die versucht haben, die WiFi-Funktionalität nachzurüsten, wurde mir auch in keinem Fall von einer vorhandenen Antenne berichtet. Schließlich hätten die mich sonst nicht gefragt, welche Antenne sie verwenden sollen.


    Viel Erfolg beim Ausbau der HU, welcher hier im Forum bereits Schritt für Schritt beschrieben und erklärt wurde!


    Gruß


    Mike

    Andere Fahrzeughersteller haben keine Dämpfer.

    Da wird die Haube meist mit einem "Stöckchen" oben gehalten.

    Ich kenne die Dämpfer noch vom SAAB. Da gab es aber kein MHD.

    Das würde ich gerne sehen, wie der Aktive Fußgängerschutz mit einem "Stöckchen" realisiert wird ...

    Vielleicht mit Bogenspannung?

    Da könnte sich BMW bestimmt eine Scheibe abschneiden ... :D


    Aber ich kann deinen Zynismus sehr gut nachvollziehen ...


    Gruß


    Mike

    Yerfg :

    Das ist bestimmt nirgendwo verbrieft, denn wenn Stabilus nicht liefern kann, wird BMW sicherlich bei anderen Zulieferern einkaufen, sofern diese Gasdruckfedern mit den geforderten Spezifikationen im Programm haben. Nachdem der Hersteller sich aber leicht ablesen lässt, ohne die Federn auszubauen, spielt das für uns nur eine untergeordnete Rolle.

    Auch auf dem von dir geposteten Bild ist der Stabilus-Schriftzug deutlich zu sehen.

    Ich habe im Übrigen bei allen BMW's mit 'Aktivem Fußgängerschutz', die ich bisher gesehen habe, nur Stabilus vorgefunden.

    Sicherlich werden jene, die andere Hersteller in ihrem Fahrzeug entdecken, dieses hier posten. Dann können wir ja weitere Rückschlüsse ziehen ...


    Gruß


    Mike

    Falls es jemanden interessiert:

    Ich habe meine "Haltbarkeitsdatum-überschrittenen" Gasdruckfedern aus dem F46 (01/2023) einem laienhaften Test unterzogen, der folgendermaßen aussah:

    Erst eine Holzplatte als Basis zum "Einstecken" des Dämpfers bearbeitet, so dass dieser zumindest mal ohne Belastung alleine senkrecht stehen kann:


    Weightforce Test Struts 218d_2.jpg


    Nachdem es sich nicht um einen Versuchsaufbau handelt, der irgendwelchen ISO-Normen oder Eich-Vorschriften genügen musste, habe ich das benutzt, was mir im Haushalt zur Verfügung stand:

    1. Eine kleine Holzplatte mit angeschraubtem Sockel eines Pokals (der von untergeordneter Bedeutung war), um den oberen Lagerpunkt belasten zu können. Gewicht ca. 400 Gramm

    2. Eine Gewichtsscheibe mit 17,6 kg

    3. Eine Gewichtsscheibe mit 25 imperialen Pfund (= 11,34 kg)

    4. Eine Gewichtsscheibe mit 5 imperialen Pfund (= 2,27 kg)


    Weightforce Test Struts 218d_4.jpg


    Versuchsergebnisse:

    1. + 2. (ca 18 kg) : Kein selbstständiges Eindrücken des Dämpfers, deutliche zusätzliche Kraft durch Drücken notwendig

    1. + 2. + 3. (ca. 29,34 kg) : Kein selbstständiges Eindrücken des Dämpfers, nur geringe zusätzliche Kraft durch Drücken notwendig


    Weightforce Test Struts 218d_6.jpg


    Bild ist nicht besonders gut, da ich mit einer Hand das Konstrukt vor dem Kippen bewahren musste.


    1. + 2. + 3. + 4. (ca. 31,61 kg) : Selbstständiges Eindrücken des Dämpfers, sobald Last exakt mittig.


    Schlussfolgerung: Bei 288 N wird der Dämpfer noch nicht komprimiert, bei 310 N ist die Ausschubkraft überwunden.

    Das ist für mich ein ausreichender Nachweis, dass die geforderten 295 N mit hinreichender Genauigkeit noch vorhanden sind.


    Jeder darf hieraus gerne seine eigenen Schlüsse ziehen ...


    Test Nummer 2 wird folgen; allerdings muss ich die erst aus dem Cabrio ausbauen ...


    Gruß


    Mike