Beiträge von run-mike

    Ist doch ein gutes Ergebnis.

    Die Frage, die sich jetzt stellt, werden wir leider nicht klären können:

    Weshalb sind die zwei Fahrzeuge aus der Erzählung deines Schraubers mit Pauken und Trompeten durchgerasselt?

    Um das zu beurteilen, bräuchten wir Messprotokolle und Nutzungsprofile.

    Kannst du vielleicht noch in Erfahrung bringen, was für Modelle das waren und ob die Kilometerleistung recht hoch war?


    Aber vielleicht können ja andere Teilnehmer aus dem Forum etwas zum Thema beitragen, damit die Daten- und Fakten-Lage etwas weniger dünnschichtig wird ...


    Gruß


    Mike

    Dann stimmt da tatsächlich etwas nicht. Meine vorderen Beläge waren beim letzten Räderwechsel noch 4,6 mm und 4,9 mm stark. Ich habe noch keine Anzeige erhalten.

    Die Verschleiß-GRENZE liegt laut Werksangabe bei 3,7 mm. Bei den einstufigen Sensoren heißt es:

    "Wenn die Leiterbahn (des Sensors) durchgeschliffen ist, sind ca. 5% Bremsbelag-Reststärke erreicht. Das entspricht einer Restwegstrecke von ca. 2500 km."

    Bei einer ursprünglichen Stärke von 10,7 mm wäre das bei 3,7 mm + 0,535 mm = 4,2 bis 4,3 mm.


    Bei deinem Tachostand gehe ich davon aus, dass es sich noch um die ersten Beläge handelt. Dann sollten diese Angaben auch passen.

    Im Laufe der Jahrzehnte habe ich nämlich festgestellt, dass unterschiedliche Fabrikate der Beläge auch unterschiedliche Trägerplatten-Stärken aufweisen können. Auch wenn es sich hier vielleicht nur um 0,3 - 0,5 mm Differenz handelt, macht sich das schon bemerkbar in einem früheren oder späteren Ansprechen des Sensors.


    Trotz allem würde ich dir empfehlen, die Belagsstärke mit Schiebe-Lehre nachzumessen und erst dann abschließend zu urteilen, ob die Beläge noch ok sind.


    Gruß


    Mike

    Die Warnung kommt eigentlich nur, wenn der Fühler angeschliffen ist.

    Das Zurücksetzen ist wiederum nur möglich bei intaktem Fühler (damit der auch gewechselt wird).

    Es deutet also alles darauf hin, dass der Fühler gewechselt werden muss.

    Wenn du optisch keine Beschädigung feststellen kannst, dann bleibt nur eine Ohm'sche Messung. Selbst ein "Durchklingeln" mit dem Durchgangsprüfer würde reichen. Natürlich nur am Fühler selbst bei getrenntem Stecker !!!!!

    Das Ergebnis muss im Bereich < 1Ohm (= Durchgang) liegen.

    Ansonsten läge ein Problem in der Zuleitung vor.


    Hast du auch mal den hinteren Fühler angeschaut?


    Gruß


    Mike

    Natürlich ist der Thread nicht dazu da, um meine Vermutung zu bestätigen oder zu bestärken

    Das sehe ich anders. Genau dazu dient doch so ein Thread. Ich habe eine Vermutung oder etwas gesagt bekommen, was ich nicht selber faktisch nachprüfen kann. Also stelle ich die Vermutung / These / Behauptung in einem Thread vor. Damit gebe ich Anderen die Möglichkeit, die Vermutung zu bestätigen oder Argumente für das Gegenteil zu präsentieren. In jedem Fall werde ich und parallel dazu die Gemeinschaft schlauer. Insofern: Kann man kaum besser machen!


    Mein Interesse hast du jedenfalls geweckt. Ich will jetzt auch dringend wissen, ob hier ein flottenweites Problem vorliegt. Bin ich der Ausreißer oder sind es die zwei von dir genannten Fälle?


    Ich hoffe, es tragen noch viele "Betroffene" mit ihren Fakten zur Aufklärung bei ...



    Gruß


    Mike

    PetrolheadX :


    218d, Produktionsdatum 01/2018.


    Die Monate vor der AU:

    - Sehr viel Kurzstrecke (9 km)

    - Überwiegend Eco-Pro-Modus und sehr verbrauchsschonende Fahrweise; fällt vermutlich schon in die Kategorie "untertourig"!

    - Wenn Autobahn, dann Tempomat 130

    - Überland Tempomat 105

    - Stadt Tempomat 55

    - Wenn irgendwie möglich, Segeln!



    AU-Report 2023 218d.jpg



    Also exakt das Gegenteil, von dem, was du vermutest!

    Ich hoffe, trotzdem geholfen zu haben.

    Ich kann ja immer noch als schlechtes Beispiel dienen ... :0009:


    Gruß


    Mike

    ETK = Ersatzteile-Katalog.

    Das ist die Referenz für BMW-Original-Ersatzteile. Dieser ist maßgeblich bei der Recherche, welches Teil zu welchem Zeitpunkt verbaut wurde; bzw welches Ersatzteil zulässig ist.


    VFL = Vor Facelift

    LCI = Facelift


    Wie gesagt, gemäß dem ETK wurde über die gesamte Bauzeit der selbe Filter verbaut. Spuckt also eine Online-Suche hier zwei verschiedene (datumsbegründete) Teilenummern aus, ist entweder die Referenzierung zum ETK inkorrekt (möglicherweisegar nicht vorhanden?!?) oder der Hersteller des OEM-Teils hat einen Fehler in seinen eigenen Referenz-Listen und empfiehlt ergo einen nicht kompatiblen Filter ab 05/2017.


    Gruß


    Mike

    Hallo max2331 !


    Wirft man einen Blick in den ETK, dann macht das Produktionsdatum des 225Xe keinen Unterschied für die Teilenummer. Sprich es wurde sowohl für VFL, als auch für LCI der gleiche Filter verbaut.

    Stellt sich mir die Frage, worin die Änderung (6015 bis 04/2017; 6012 ab 05/2017) begründet sein soll. Die Original-Teilenummer lautet: 11 42 8 570 590. Wenn der HU 6015 baugleich mit dem Originalteil ist (wovon ich jetzt mal ausgehe), dann ist die Aussage seitens BMW korrekt.


    Gruß


    Mike

    Hallo God-of-Godfather !


    Bei meinem F46 218d Baumonat 01/2018 ist der Belegungsplan exakt gleich.

    Daraus leite ich mal ab, dass ein Baujahr 2017 ebenfalls den selben Belegungsplan hat.

    Was ich natürlich nicht aus den vorangegangenen Beiträgen entnehmen kann: Stammt der in Post #3 abgebildete Plan aus einem F45?

    Hast du einen F45 oder F46?

    Betrachtet man sich den SSP (Schaltplan) "Stromverteiler vorn", dann sind da etwa fünf Positionen, die beim F45 anders sind (exakter gesagt 'sein können'), als beim F46. Diese sind jedoch in der abgebildeten (und somit auch meiner) Liste mit einem "-" versehen; ergo nicht verbaut.

    Ich wage also zu BEHAUPTEN, dass der oben abgebildete Plan für F45 und F46 VFL gilt.


    Gruß


    Mike

    Hallo Pullmancar !


    Wie @bimmernoob schon sehr treffend bemerkt hat, ist deine Beschreibung in #1 sehr dürftig ausgefallen. Ich habe auch nicht geantwortet, da ich davon ausgehe, dass dein Problem einen U06 betrifft. Daher ein klarer Fall für die Garantie, anstatt da selber rumzubasteln.

    Sollte jedoch der Thread im falschen Bereich gelandet sein, weil du doch einen F45 / F46 fährst, dann wären meine Tipps wie folgt:


    Um Vermutungen aus dem Wege zu gehen, erst mal Fehlerspeicher auslesen. Dieser wird dir mitteilen, ob das Steuergerät HKL (Heckklappenlift) eine Fehlermeldung von sich gibt. Dabei könnte ich mir vorstellen:

    - Positionserkennung inkorrekt

    - Blockiererkennung spricht an (fälschlicherweise)

    - Wiederholsperre (fälschlicherweise) aktiviert. Beträgt der Zeitraum, nachdem es wieder funktioniert, etwa sechs Minuten?


    Erst dann kann man näher eingrenzen, ob der Fehler im HKL, einem der Antriebe oder der Verkabelung liegt.


    Vielleicht hast du ja in deinem Bekanntenkreis jemanden, der mit der entsprechenden Software auch noch den ABL (Ablauf) Heckklappenlift, ABL Antrieb HKL oder ABL Initialisierung HKL durchführen kann.

    Das wäre bereits sehr zielführend ...


    Gruß


    Mike