Dass BMW dir im Preis entgegen kommt, kann ich mir nicht vorstellen. Der Händler macht es aber vielleicht. Die 250 Euro gingen dann von seinem Gewinn ab.
Beiträge von Kompass
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Ich denke, man sollte hier nicht die beiden Akteure in einen Topf werfen als ein einziges "BMW":
1. Die BMW AG aus München hat nachträglich den Preis des bestellten Autos erhöht, liefert dafür aber auch eine umfangreichere Ausstattung.
2. Der Händler vor Ort muß den höheren Preis bezahlen und möchte die Erhöhung an seinen Endkunden durchreichen, sonst bleibt er selbst auf den Kosten sitzen.
Wer von diesen beiden die Verschiebung über den Viermonats- Termin hinaus initiiert hat, wissen wir nicht sicher.
Natürlich wirst Du somit ungefragt gezwungen, die Ausstattung LED-Scheinwerfer zu kaufen. Nachdem Du diese Ausstattung aber wohl beinahe freiwillig gekauft hättest, kommt mir der Zwang dazu jetzt nicht so unerträglich vor.
Wenn der Hersteller nachträglich irre teure Sonderausstattungen in bereits abgeschlossene Kaufverträge dazupacken wollte, würden die Käufer zurücktreten oder vor Gericht ziehen und Recht bekommen, weil es unverhältnismäßig wäre.
Wenn es aber um 500 Euro mehr Ausstattung bei einem 225xe geht, ist meiner Einschätzung nach die Verhältnismäßigkeit noch gegeben.Man fragt sich natürlich auch, warum das kostenpflichtig erweiterte Advantage-Paket nicht schon im November im Konfigurator hinterlegt war. Ich bin mir ziemlich sicher, daß alle Änderungen mit ziemlich langer Vorlaufzeit einfließen und somit rechtzeitig bekannt wären.
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Du teilst also meine Unterstellung, dass die Preiserhöhung hinter der Verzögerung steckt? Enthält der Kaufvertrag auch so eine Viermonats- Klausel?
Dass die Preiserhöhung anfechtbar ist, glaube ich eher nicht. Da müsste man doch nachweisen können, dass es kein echtes Lieferproblem gibt. Und wie will man das machen ohne tiefen Einblick in die Materialversorgung im Werk Leipzig...Der Kaufvertrag gibt wohl auch an, ab welcher Verzögerung man komplett vom Kauf zurücktreten kann. Auch keine Option, nachdem du das Auto ja willst, und auch mit LEDs.
Verhandeln mit dem Verkäufer kann man versuchen, falls man nicht schon bei Vertragsabschluss alles rausgequetscht hat. Aber wohl ohne einen Rechtsanspruch im Rücken. Man kann sich aber das Verhältnis zum Verkäufer noch vor der Auslieferung verderben...
Der Aufpreis geht ja nicht an den Händler, sondern ans Werk.Bitte schreibe weiter, wie die Geschichte ausgeht.
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Es scheint zu stimmen, auch der Konfigurator auf der BMW-Homepage nennt jetzt LED-Scheinwerfer als Bestandteil des Advantage-Pakets.
Wahrscheinlich geht diese Erweiterung mit einer Preiserhöhung für das Paket einher.
Verstehe ich es richtig, daß Du die LED-Scheinwerfer sehr gerne nimmst, sie aber eigentlich ursprünglich nicht bestellt hattest?
Ich glaube, da würde ich den Aufpreis eben hinnehmen. Als Argument dagegen fällt mir nur ein:In meinem Vertrag stand die Klausel, daß sich Preiserhöhungen nur auswirken, wenn "zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Übergabezeitpunkt mehr als vier Monate liegen, es sei denn, die Lieferung erfolgt unabhängig vom vereinbarten Liefertermin innerhalb von vier Monaten seit Vertragsabschluss".
(Wortlaut aus meinem Leasingvertrag, könnte bei Kauf anders sein)Vielleicht kommt die gleichzeitige Verschiebung des Liefertermins nicht von den Akkus, sondern davon, daß das Werk oder der Händler sicher den Viermonats-Zeitraum überschreiten wollen, um die Preiserhöhung wirksam werden lassen zu können. Vielleicht steckt aber auch keine solche Berechnung dahinter.
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Die Akku-Kühlung kann wie jede Klimaanlage keine Kälte aus dem Nichts erzeugen, sondern nur die Wärme aus dem Akku nach draußen transportieren. Damit sich diese Abwärme nicht in einer ohnehin backofen-heißen Garage staut, könnte man im Extremfall das Garagetor offen lassen. Oder auf nächtliches Laden umstellen.
Ich mache mir da aber grundsätzlich nicht allzu viele Sorgen, das Auto wurde bestimmt auch für heißere Regionen als Deutschland entwickelt.
--- Einschub: wer weiß von Ländern, wo zwar der AT verkauft wird, aber nicht als Hybrid?
Stehen in der prallen Sonne tut keinem Auto gut, langfristig leiden darunter alle Gummi- und Kunststoffteile sowie die Innenausstattung. Natürlich dauert es einige Jahre, bis sich das bemerkbar macht, und wenn das Auto sowieso nicht zum Oldtimer reifen soll, kann es einem oft egal sein.
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Interessant in diesem Zusammenhang fand ich meine heutige Beobachtung, daß bei meinem xe entgegen der Betriebsanleitung die Fahrertür nicht geschlossen sein braucht, um mit Bremse+"Start" die Fahrbereitschaft einschalten zu können.
Im Zweifelsfall, also bei nicht aktivierbarer Fahrbereitschaft, wäre es aber dennoch einen Versuch wert, erst mal die Tür zu schließen

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Klingt so, als hättest du vielleicht nicht in P die Zündung eingeschaltet, oder nur die Zündung eingeschaltet und nicht die volle "Fahrbereitschaft". Dazu muss man beim Druck auf Start- Stop auch lang genug die Bremse betätigen. Lasse ich die Bremse zu schnell wieder los, ist das Auto nicht fahrbereit und bringt die irreführende Meldung über Getriebeposition P.
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Fortführung der Statistik:
tatsächlich / DCS = Abweichung
4.49kWh /3.07kWh = +46%
6.28kWh / 0kWh = Totalversagen!
7.33kWh / 3.06kWh = +139%
5.10kWh / 4.36kWh = +17%
6.61kWh / 4.26kWh = +55%
und dazu kommen noch weitere Ladevorgänge, die von DCS überhaupt nicht registriert wurden, nicht einmal mit 0kWh. -
@HansDampf1969, wir schätzen deine Daten und Information sehr. Die Überlegung, was aus den Verlusten letztlich wird, ist aber richtig: es bleibt nur Wärme übrig, denn andere Energieformen wie kinetische oder potentielle Energie sind es nicht. Chemische Energie im 12V- Akku wäre denkbar, allerdings nimmt dieser kleine Akku nicht mehrere hundert Watt auf.
Vielleicht sind die Bauteile, die sich erwärmen, thermisch gut an die Karosserie angebunden. Dann würde sich erst einmal diese große Wärmekapazität aufladen, ohne dass sie dabei spürbar warm wird. Und wegen der geringen Temperaturdifferenz gibt sie auch nicht viel an die Umgebung ab. Erst bei einem sehr langen Ladevorgang spielt diese Wärmekapazität keine Rolle mehr, und die Verlustwärme geht 1:1 an die Umgebung. Zwei Stunden Ladedauer sind dafür vielleicht noch nicht lang genug.
Ein typischer Heizlüfter zieht je nach Stellung 1 bis 2kW, und die merkt man in einer geschlossenen Garage schon.
Beim 225xe wäre es allerdings weniger als das, und eher zu Beginn als gegen Ende des Ladens, wo der Ladestrom zurückgeht. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wärme in der typischen unisolierten Garage schon wieder verflogen ist, wenn man nach zwei Stunden nachschaut.
Ich selbst lade immer im Freien an einer Säule, wo sich auch 16% Verluste nicht spüren lassen. -
Laden kann das Auto mit max. 3.7kW, egal ob die Wallbox mehr liefern könnte.
Der Stromverbrauch eines Radios ist viel geringer als der der Heizung.