Beiträge von Kompass

    Battcore hat ein Modul, das passen müsste:

    Aber bei solchen Artikeln würde ich keine Privatbestellung in China machen, sondern würde das lieber der Werkstatt überlassen, die den Akku auch einbaut. Und die Verantwortung übernimmt und nachbessert, wenn er doch nicht gleich passt etc. Das wäre mir auch einen Aufschlag für diese Arbeits-/Dienstleistung wert.

    Sonst steht man am Schluß privat mit einem Akku da, der sich nicht verwenden lässt und nicht realistisch zurückgegeben werden kann.

    Meine Hoffnung wäre eine Firma wie EV Clinic, ich denke so eine wäre groß genug, um Akkus direkt aus China zu bestellen. Und erfahren genug, die Qualität beurteilen zu können.

    Den Akku-Tausch bieten sie übrigens schon an für 1600 EUR Arbeitslohn, aber der Materialpreis eines neuen oder gebrauchten Akkus kommt noch dazu.

    Mein China-Kontakt schreibt außerdem, dass die Batterie fertig ist. Allerdings hat sie auf dem Bild gar keinen Stecker dran, was etwas seltsam wirkt. Da muss ich auf jeden Fall noch weitere Infos einholen.

    Ein nachgebauter Akku von MTG wäre interessant, wenn er nicht zu teuer ist und wenn die Qualität (Sicherheit) bei so einem kleinen Hersteller gleichbleibend gut ist.

    Für den i3 gibt es ja bereits einen Akku von MTG zu kaufen, sogar mit erhöhter Kapazität. Aber die Qualität wird auf GE kontrovers diskutiert (ich darf hier nicht direkt verlinken, ihr müsst es selbst suchen).Diskussion auf GE.jpg


    Und wenn ich sehe, wie sehr Mercedes mit der Wahl des relativ kleinen Herstellers Farasis ins Klo gegriffen hat und nach mehreren Akku-Bränden jetzt die EQA/EQB 250+ zum Akku-Tausch zurückrufen muss...

    Ja, die HU betrifft den Zustand zum Zeitpunkt der Untersuchung. Die Vorschriften durch BMW für die Werkstatt können davon abweichen und ein MHD bis min. 24 Monate in die Zukunft fordern.


    Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Werkstatt beides in der Kommunikation mit dem Kunden schon mal vermischt - versehentlich oder absichtlich, um die Schuld für die unerwarteten Mehrkosten auf den Prüfer zu schieben und BMW zu entlasten.

    danke, ich dachte dass das Auto hat zusätzliche Batterie für Benzin Modus...

    Nein, so etwas gibt es nicht. Der Benziner wird mittels Hochvolt-Startergenerator und Hochvolt-Akku gestartet. Es gibt einen 12V-Akku, aber der versorgt nur die üblichen relativ kleinen Verbraucher der Bordelektrik. Von Wegfahrsperre über Radio bis Beleuchtung und Sitzheizung. Er wird aus dem Hochvolt-Akku nachgeladen, kann aber nicht ins Hochvolt-System einspeisen.

    Bei deinem Auto hat die Vertragswerkstatt neue Original-Module eingebaut? Steht da ein Produktionsdatum drauf, sind die vielleicht kaum jünger als dein erster Akku und lagen nur jahrelang auf Lager?

    Allerdings hast du früher mal geschrieben, dass die Reichweite bei dir sowieso nie über 31km war, insofern wären 28km jetzt ja im Rahmen der üblichen Schwankungen normal. Zumal bis vor wenigen Tagen noch Winter war, zumindest bei mir hier.

    Es wurde hier im Thread ja schon eine Werkstatt genannt, wo man sich einen gebrauchten Akku einbauen lassen kann. Zum Beispiel den da:

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    Aber der ist fast so alt wie dein defekter, weshalb ich da auch vor einem Gebrauchtteil zurückschrecken würde.

    Der chinesische Hersteller MTG müsste mal endlich auf den Markt gehen mit seinem Produkt. Der Bedarf an Ersatz-Akkus kommt JETZT. In 10 Jahren gibt es wahrscheinlich keinen Bedarf mehr, weil dann alle 225xe einfach schon zu alt und billig sind für jedwede tiefergehende Reparatur. Auch wenn MTG nach eigenen Angaben anstrebt, Ersatz für die Hälfte des Originalpreises liefern zu können, wäre das dann wohl immer noch zu teuer.

    Die Problematik wird schon ausführlich besprochen unter

    Dort wollte noch keine Werkstatt präventiv weitere Teile austauschen. Wäre wichtig, wenn du diese Teile benennen könntest. Gibt es einen schriftlichen Kostenvoranschlag?

    Glücklicherweise habe ich eine Werkstatt in Wiesloch/Baden Württemberg gefunden die einen Komplettausch des Akkus vorgenommen haben (Ersatz durch einen relativ neuen Gebrauchtakku).

    Das war echt ein wertvoller Beitrag. Ich habe dort mal grundsätzlich angefragt.

    Mein Eindruck ist, es liegen wohl nicht ständig Gebrauchtakkus für jedes Modell auf Lager, sondern sie werden bei Bedarf auf dem Gebrauchtmarkt beschafft. Dort kosten sie nur einen Bruchteil eines Neuteils, aber sind eben auch mal ebenso alt oder sogar älter als der eigene defekte Akku. Nur mit hoffentlich geringerer Zyklenanzahl - aber letztlich bleibt die unbekannt.

    Also eine super Reparaturmethode, um ein ansonsten gutes Auto kurzfristig vor der Verschrottung zu retten. Aber wie lange wird der eingebaute gebrauchte Akku halten? Möchte man das Auto vielleicht nach der Reparatur lieber schnell verkaufen? Nur ehrlicherweise müsste man den getauschten Akku wohl dem Käufer offenbaren, woraufhin der Angst bekommen und abspringen könnte...

    Stimmt, es wurde hier auch vom Tausch einzelner Module durch eine Vertragswerkstatt berichtet.

    Bei "Qualität" von Nachbau-Akkus habe ich nicht so sehr an Kapazitätsverlust gedacht, sondern an Brandsicherheit. BMW wird dafür wohl keine Verantwortung übernehmen, also müsste man eine Werkstatt finden, die diese Verantwortung übernimmt.

    Insgesamt habe ich den Eindruck:


    - das Hauptproblem ist nicht allmählicher Verschleiß mit kontinuierlich und geringfügig zurückgehender Kapazität. Darauf könnte man sich noch relativ gut einstellen.


    - das echte Problem sind Fast-Totalausfälle einzelner Zellen oder Module, die das ganze Auto fast unbrauchbar machen.

    Wissen wir, ob wirklich immer ganze Module defekt sind oder nur einzelne Zellen in einem Modul?

    Wenn vorwiegend die unteren Module betroffen sind - warum? Evtl. größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt als die etwas geschützter verbauten oberen Module?


    - es können nur ganze Module getauscht werden, weil der Tausch einzelner Zellen in einem Modul nicht vorgesehen ist. Sind wohl unlösbar verbunden?


    - Module können zwar einzeln getauscht werden, das wird aber kaum gemacht, weil man dann eigentlich ein Ersatzmodul im gleichen Alterungszustand haben müsste. Vertragswerkstätten können aber nur neue Module beschaffen und verbauen. Hinzu kommt der Grundaufwand (Kühlanlage, Auspuff) bei einem Modultausch, sodass die Vertragswerkstatt mit ihren hohen Stundensätzen gleich alle 5 Module tauscht.


    - von Nicht-Vertragswerkstätten werden beim Tausch junge gebrauchte Komplett-Akkus verbaut. Das erscheint mit leider nicht als zukunftssicheres Geschäftsmodell, denn der Nachschub an solchen Akkus ist nicht gesichert. Die jüngsten 225xe sind schon 4 Jahre alt, also sind Gebrauchtakkus mindestens so alt. Daher wären nachgebaute Module interessant, aber wie kann man sicher sein, dass die Qualität stimmt bei einem so kritischen Teil wie dem Akku?