Was ist in dem Lade-Brick, außer ein paar LEDs?

  • Hallo Wolle,


    das Problem ist ja nicht nur der Ladegleichstrom, sondern auch im Fehlerfalle der vom Akku zurückfließende Gleichstrom, und der ist so rein, reiner geht's nicht!


    Und genau darum geht es mit dem FI Typ B, dass nämlich auch Gleichfehlerströme erkannt werden.


    Die Hersteller der Ladeziegel und Wallboxes bauen den Gleichstromfehlerschutz ja nicht aus Jux und Dollerei ein!


    Ich kenne jetzt die Ladeschaltung des BMW nicht, weiß aber, dass es Fahrzeuge gibt, welche einen Teil der Umrichterelektronik zum Laden des Akkus benutzen.
    Dort ist dann keine galvanische Trennung vom Lade- zum Gleichstromkreis mehr vorhanden.
    Und spätestens dann kann es im Falle eines Isolationsfehlers gefährlich werden.
    Dann wird der FI Typ B zur Lebensversicherung!



    Grüße


    Martin

  • Wie soll ein Gleichstrom von der Batterie zu mir ins Haus fließen, meine Frau unter der Dusche............ und dann zu der Batterie zurück fließen?


    Das geht nicht. Über welchen Weg soll der Strom zurück zur Batterie kommen.


    Da gibt es eher einen Kurzschluss im Ladeteil und es räuchert weg.


    Bei galvanischer Trennung überhaupt nicht.


    Ich habe mir die verlinkten 10 Seiten von goingelectric durch gelesen.


    Da wäre ja jedes Smartphone Netzteil gefährlich:-)


    LG


    Wolle


    ...und ich glaube,dass sich ein Dipl.-Ing. der Elektrotechnik auch damit auskennt.

  • Ja, hinter einem FI Typ A ist kein Typ B zulässig. Das habe ich nicht geraten und würde es nicht. Man müsste schon den existierenden Typ A gegen einen Typ B tauschen. Ansonsten kann man den speziellen allstromsensititiven Typ A nehmen, der bei vielen Ladestationen bereits drin ist und hinter dem bestehenden Typ A anschließen. Der ist allerdings auch nicht günstig.


    Meine Info ist, dass auch der Gleichstrom eines einphasigen Ladegerätes einen Typ A FI blind machen kann. Definitives kann nur ein Elektriker sagen, der sich mit dieser speziellen Materie auskennt.