Sitze F45 / F46 seitlich versetzen

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    • Sitze F45 / F46 seitlich versetzen

      Zum oft diskutierten Thema der unbequemen Sitzposition will ich nun auch etwas beitragen. Seit ca. 30000 km fahre ich einen 2er GT mit Sportsitzen. Als Kurzbeiniger komme ich mit Sportsitzen generell schlecht klar, das war mir bewusst. Dazu kommt bei diesen Automodellen aber auch noch der sehr breite Schweller. Die Sitze befinden sich also recht weit in der Mitte des Fahrzeugs. Hierdurch bekam ich schon nach kurzer Zeit lästige Verspannungen im Rücken.
      Abhilfe schaffte das seitliche Versetzen des Fahrersitzes um 30 mm nach links. Hierfür habe ich zwei Vollstahlprofile ca. 50 x 15 mm quer unter den Sitz geschraubt, auf denen ich wiederum den Sitz mit seitlichem Versatz verschraubt habe. Dazu waren 8 Löcher auf der Standbohrmaschine zu bohren und 4 Gewinde zu schneiden. Aufwand: € 10,- für die Flacheisen vom Schlosser plus 4 Stk. Schrauben M10 x 45 in 8.8-Qualität.
      Das das unzulässig ist, ist mir bewusst.Ich wollte das aber ausprobieren.

      DER EFFEKT IST ENORM. Das ständige Zwicken im Rücken ist schon nach 2 Tagen fast verschwunden, man sitzt mittig vor dem Lenkrad, steigt viel leichter ein, kommt besser an die geöffnete Tür heran.
      Ich frage mich ernsthaft, warum der Hersteller das Auto nicht von vornherein so baut?!

      Wenn jemand davon ein Foto sehen will - bitte melden.

      Der Sportsitz fliegt aber trotzdem noch raus, damit auch das Aussteigen wieder normal abläuft...

      ""
    • Tja, erst mal willkommen hier,

      und schön das du dir so selber helfen konntest.

      Die Risiken hast du ja schon selber beschrieben - zurück zu deiner Frage:

      Der Hersteller hat das so gebaut, damit die Airbags - in Verbindung mit dem Normdummie -

      und den sonstigen Rückhaltesystemen bei einem Seitenaufprall optimal funktionieren.

      Dafür hat man seinerzeit auch eine Bauartgenehmigung / ABE erhalten.

      Gelegenheits - Active Tourer (F45) - 218d Fahrer

    • Trotzdem, das ist lästig und bei längeren Strecken unbequem. Wenn schon der Sitz aus den beschrieben Gründen so eingebaut werden muss, warum hat man das Lenkrad nichr entsprechend angepasst (Konstruktinsfehler?)
      Das gilt übrigends nicht nur für die sog. Sportsitze sondern auch für die wirklich empfehlenswerten Comfortsitze.
      Dieser Mangel wurde übrigends auch schon bei berühmten Auto-Bild 100.000 km Test negativ aufgeführt.
      Hat man denn beim LCI reagiert? - wahrscheinlich negativ

    • BMW-Driver schrieb:

      .... die nun im Falle es Unfalles nicht mehr gilt.....
      Noch spitzfindiger: Die gilt nun auch ohne Unfall nicht mehr, aber das ist hier nicht das Thema :whistling:

      Der Te hat doch selber geschrieben, das er sich dessen bewusst ist. Aber was soll schon passieren. Tüv und Polizei dürfte das nur dann jucken, wenn man sie mit der Nase auf die Profile drückt. Interessant wird es erst bei einem Crash und der Wagen zum Gutachter geht. Und selbst dann muss erst mal bewiesen werden, das die Verletzungen ohne den Umbau nicht so gravierend gewesen wären. Wer sich garantiert daran Aufhängen wird ist die Versicherung. Aber wie schon gesagt, das ist sein Bier und er weiß das auch.
      Fazit: Profile wieder ausbauen und weiterhin mit schmerzen fahren. Das ist STVO konform und damit viel sicherer.
      Evtl hilft es ja, wenn du dich auf die Bauartgenehmigung / ABE setzt... :D

      Auch wenn ich keine Probleme mit den Sitzen habe, freue ich mich das mal jemand selber schraubt und würde mir die Umsetzung des ganzen gerne mal ansehen. :thumbup:
      Früher war Sex sicher und Motorsport lebensgefährlich.
      Heute ist es umgekehrt...

      >>> Jvb`s 218i AT <<<
    • stern-des-nordens schrieb:

      Zum oft diskutierten Thema der unbequemen Sitzposition will ich nun auch etwas beitragen. Seit ca. 30000 km fahre ich einen 2er GT mit Sportsitzen. Als Kurzbeiniger komme ich mit Sportsitzen generell schlecht klar, das war mir bewusst. Dazu kommt bei diesen Automodellen aber auch noch der sehr breite Schweller. Die Sitze befinden sich also recht weit in der Mitte des Fahrzeugs. Hierdurch bekam ich schon nach kurzer Zeit lästige Verspannungen im Rücken.
      Abhilfe schaffte das seitliche Versetzen des Fahrersitzes um 30 mm nach links. Hierfür habe ich zwei Vollstahlprofile ca. 50 x 15 mm quer unter den Sitz geschraubt, auf denen ich wiederum den Sitz mit seitlichem Versatz verschraubt habe. Dazu waren 8 Löcher auf der Standbohrmaschine zu bohren und 4 Gewinde zu schneiden. Aufwand: € 10,- für die Flacheisen vom Schlosser plus 4 Stk. Schrauben M10 x 45 in 8.8-Qualität.
      Das das unzulässig ist, ist mir bewusst.Ich wollte das aber ausprobieren.
      Das ist ja das geilste was ich bislang hier im Forum gelesen habe! Was es alles für Honk's gibt.
    • stern-des-nordens schrieb:

      Zum oft diskutierten Thema der unbequemen Sitzposition will ich nun auch etwas beitragen. Seit ca. 30000 km fahre ich einen 2er GT mit Sportsitzen. Als Kurzbeiniger komme ich mit Sportsitzen generell schlecht klar, das war mir bewusst. Dazu kommt bei diesen Automodellen aber auch noch der sehr breite Schweller. Die Sitze befinden sich also recht weit in der Mitte des Fahrzeugs. Hierdurch bekam ich schon nach kurzer Zeit lästige Verspannungen im Rücken.
      Abhilfe schaffte das seitliche Versetzen des Fahrersitzes um 30 mm nach links. Hierfür habe ich zwei Vollstahlprofile ca. 50 x 15 mm quer unter den Sitz geschraubt, auf denen ich wiederum den Sitz mit seitlichem Versatz verschraubt habe. Dazu waren 8 Löcher auf der Standbohrmaschine zu bohren und 4 Gewinde zu schneiden. Aufwand: € 10,- für die Flacheisen vom Schlosser plus 4 Stk. Schrauben M10 x 45 in 8.8-Qualität.
      Das das unzulässig ist, ist mir bewusst.Ich wollte das aber ausprobieren.

      DER EFFEKT IST ENORM. Das ständige Zwicken im Rücken ist schon nach 2 Tagen fast verschwunden, man sitzt mittig vor dem Lenkrad, steigt viel leichter ein, kommt besser an die geöffnete Tür heran.
      Ich frage mich ernsthaft, warum der Hersteller das Auto nicht von vornherein so baut?!

      Wenn jemand davon ein Foto sehen will - bitte melden.

      Der Sportsitz fliegt aber trotzdem noch raus, damit auch das Aussteigen wieder normal abläuft...
      Finde es gut,was du gemacht hast.Ich will das selbe tun,den Sitz mittig zum Lenkrad umbauen,nur ich will noch den Sitz weiter nach hinten befestigen,weil ich mit meinen langen Beinen keine optimale Sitzposition habe.Foto vom Umbau währe gut.Und lass dich nicht von manch Schwachköpfen beleidigen lassen,meistens können die selber nichts,ausser dumme Sprüche klopfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nuni ()

    • 2018 gab es in D 3275 Verkehrstote.
      Die meisten davon fielen Unachtsamkeit, überhöhter Geschwindigkeit und Alkohol zum Opfer. Vor dem hintergand würde ich mir wegen zwei Vollstahlprofilen unter dem Sitz EINES Autos keine all zu großen Gedanken um mein eigenes Leben machen.
      Wirklich gefährlich sind nicht die "Eigenbauer", sondern diejenigen, die sich (im wahrsten Sinne des Wortes) blind auf Fußgängererkennung, Notbremsassistenten, Totwinkelwarner, ABS, ESP und (ganz wichtig) die Vollkasko Versicherung + Rechtsschutz verlassen.

      Früher war Sex sicher und Motorsport lebensgefährlich.
      Heute ist es umgekehrt...

      >>> Jvb`s 218i AT <<<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JvB ()

    • Neu

      JvB schrieb:


      Wirklich gefährlich sind nicht die "Eigenbauer", sondern diejenigen, die sich (im wahrsten Sinne des Wortes) blind auf Fußgängererkennung, Notbremsassistenten, Totwinkelwarner, ABS, ESP und (ganz wichtig) die Vollkasko Versicherung + Rechtsschutz verlassen.
      Mir ist es Grundsätzlich egal, ob ich von jemanden angefahren werde der nicht aufgepasst hat oder jemand, der sein Auto ohne ABE über die Straßen fährt. Wenn es dann dazu gekommen ist und ich ggf. im Rollstuhl sitzen muss, macht es aber einen Unterschied, ob eine Versicherung dahinter steht und den Schaden reguliert (auch noch nach Jahren), oder eine Privatperson ohne ausreichend Vermögen!
    • Neu

      Gegnerische Schäden werden bei eindeutiger Schuldfrage doch IMMER von der Versicherung reguliert, daher heißt es doch auch HaftPFLICHT. Die holt sich das Geld aber im schlimmsten Falle vom Verursacher zurück, das kann natürlich auch mal schnell in Insolvenz enden. Auch die Vollkasko könnte dann davon betroffen sein, so daß man den eigenen Schaden auch noch selbst beheben muss...

      Das Instrument der Haftpflicht wurde ja deswegen eingeführt, damit immer eine Versicherung den gegnerischen Schaden behebt. Damit kann sich ein Schädiger zB. nicht durch Insolvenz o.ä. aus der Schuldregulierung retten, das wäre ja fatal für den Geschädigten.

      Das Problem sind allerdings solche Versicherungen, die intern (Bei Anwälten und Gerichten) als miese Zahler gelten, weil sie eben immer nur extrem widerwillig und viel zu spät gegnerische Schäden regulieren. Da gibt es leider einige bekannte Namen, die den Gegner absolut immer im Stich lassen, weil sie einfach nicht zahlen.
      ich hatte als Geschädigter auch schon Bekanntschaft mit einer dieser Drecksläden gemacht.

      Das hat aber zum Glück nicht mit dem eigentlichen Modell der Haftpflicht zu tun.

    • Neu

      herm1947 schrieb:

      JvB schrieb:

      Wirklich gefährlich sind nicht die "Eigenbauer", sondern diejenigen, die sich (im wahrsten Sinne des Wortes) blind auf Fußgängererkennung, Notbremsassistenten, Totwinkelwarner, ABS, ESP und (ganz wichtig) die Vollkasko Versicherung + Rechtsschutz verlassen.
      Wenn es dann dazu gekommen ist und ich ggf. im Rollstuhl sitzen muss, macht es aber einen Unterschied, ob eine Versicherung dahinter steht und den Schaden reguliert (auch noch nach Jahren), oder eine Privatperson ohne ausreichend Vermögen!
      Es ist eine der hartnäckigsten Urban Legends, dass jemand mit seinem Privatvermögen haften muss, wenn sein Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wurde und, nennen wir es einmal ganz harmlos, nicht so richtig koscher ist. Die Haftpflichtversicherung, welche nicht umsonst so heißt, übernimmt die Schadensregulierung und darf maximal 5.000 Euro vom Versicherungsnehmer zurückfordern. Isso. Wenn Du also wg. des seitlich versetzten Sitzes des Threaderstellers in einen fürchterlichen Verkehrsunfall verwickelt wirst und anschließend Deine Beine nicht mehr spürst (schuld war der Sitz), bezahlt der Versicherer Deinen Rollstuhl. Ohne den verantwortungslosen Freak mit dem seitlich versetzten Sitz in Regress zu nehmen.
    • Neu

      Die 5000€ Zahlung aus Regressforderung dürfte wohl Privatvermögen sein.

      Übrigens, der Höchstregressbetrag einer KFZ-Haftpflichtversicherung kann bis zu 10.000€ betragen, da verschiedene zeitlich getrennte schwere Obliegenheitsverletzungen zum gleichen Unfall bis zum genannten Höchstbetrag addiert werden können.

      Das trifft ganz sicher nicht auf das Thema hier zu, sollte aber alles zur Richtigkeit erwähnt werden.

      Desweiteren gibts zum Höchstregressbetrag trotzdem auch noch weitere erhebliche (private) Kosten, wie zB. ein Bußgeld welches je nach Schwere sehr hoch sein kann und zusätzlich den Führerscheinentzug.
      Dazu kommt noch die Bezahlung des eigenen Schadens, da die Vollkaskoversicherung die Leistung je nach Schwere der Obliegenheitsverletzung verweigern kann. Dann gibts noch eine (seltene) Konstellation bei Leasingfahrzeugen, wo die Versicherung des Unfallgegners gesamtschuldnerisch den LN in Regress nehmen kann, was weder die Haftpflicht, noch die Kasko und die GAP übernimmt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Active ()