Servus zusammen,
...jetzt hat es uns auch erwischt: Volles Programm im Display, Notlauf usw..
Der Kabelbaum und diverse Sensoren und Steuergeräte sind gut mit Diesel versorgt. BMW hat dankend eine Kulanzlösung ohne Begründung abgelehnt.
Der Vertragshändler geht von Reparaturkosten von 9.000,-€ aus (ob brutto oder netto hab ich dann gar nicht mehr gefragt...).
Plan ist nun nach dem Wechsel des defekten Sensors alle Stecker zu "entseuchen" und zu sehen, was passiert. Nach dem Reinigen der Steckverbindungen läuft er inzwischen wieder ohne Fehlermeldungen, zum Glück haben wir eine freie Werkstatt (mit sehr viel BMW-Erfahrung) an der Hand, die sich der Sache annimmt.
Da wir familienintern noch zwei weitere AT betreiben hab ich dort natürlich sofort nachgesehen: Alles trocken! Der Sensor vom neuesten Modell (EZ 9/2020) sieht anders aus als die von 2015 / 2017, vielleicht wurde ja nachgebessert.
Klar, ein Auto im Alter von 11 Jahren mit gut 150.000 km auf der Uhr kann auch mal eine Macke haben und bisher waren wir von Reparaturen weitgehend verschont. Entsetzt sind wir aber, dass bei den ganzen Rückrufen der letzten Zeit (AGR-Kühler erst vor knapp 10 Monaten) niemand auf die Idee kommt, den Stecker einfach mal abzuziehen und nachzusehen, was los ist. Der ist frei zugänglich und in weniger als einer Minute hat man Gewissheit. Ein kleiner Hinweis auf das Problem wäre schon sehr hilfreich gewesen, da die Fehlerstelle hinreichend bekannt ist, ein Rückruf hierzu wäre sicher auch kein Fehler.
Was lernen wir daraus: In Zukunft werde ich hier wieder öfter vorbeischauen (dann wäre das nicht - zumindest mit diesen gravierenden Folgen - passiert) und beim BMW-Händler werden wir künftig seltener vorbeischauen, inbesondere wenn´s um Neuanschaffungen geht.
Viele Grüße in die Runde,
Tourist
P.S.: ... werde Euch auf dem Laufenden halten...