Beiträge von jorgi

    Ja, das geht definitiv. Soweit ich die BMW-Ausführungen verstanden habe, wird nur die Temperatur der Batterie überwacht, und bei bestimmten Temperaturen wird das Ventil vor der Batterie geöffnet. Wenn kein Kältemittel da ist, wird die Temperatur weiter steigen, und das SME schränkt die Leistung der Batterie ein. Mehr passiert da nicht.

    Aber die grundlegende Voraussetzung ist, dass das Auto startet – bei mir war das ja nicht mehr möglich, da eine Zelle komplett im Eimer war.

    Ich hatte den Eindruck, dass die Kältemittel-Anwesenheit oder der Druck nicht direkt gemessen wird; das hat mich etwas gewundert, aber es gab gar keine Fehler, als ich nach dem Austausch eine Probefahrt ohne Kältemittel machte.

    Hallo.

    Das Foto zeigt, dass Sie eine kleine Garage haben. Wie haben Sie das Auto hoch genug angehoben, um die Batterie herunterzuholen?


    (Entschuldigung für mein Deutsch.)

    Ich habe als zweites Fahrzeug einen größeren SUV, deswegen auch einen passenden Wagenheber, den habe ich eingesetzt. Diese Wagenheber haben nicht nur eine größere Range, sondern auch eine Verlängerung, die man nach Bedarf einsetzen kann. Damit und mit Ytong-Steinen ging es ohne Probleme.


    Das Auto läuft übrigens seit der Reparatur gut. Genau die Reichweite gemessen habe ich nicht, aber gefühlt läuft die Batterie wie vor vier Jahren. Aktuell sehe ich durch Auslesen der Zellenspannung, dass nun die schwächste Zelle im Modul Nummer 3 ist.

    Danke, Hamy. Das merke ich mir fürs nächste Mal. Dieses Mal habe ich so evakuiert, wie es ohne Servicestellung möglich war. Mal schauen.


    Gehoben habe ich die Batterie mit zwei Motorrad-Hubtischen, die ich günstig bei Ali geholt habe. Das Anheben an sich ging relativ einfach, aber das Manövrieren der Batterie um die Starkstromkabel herum, die dort sehr ungünstig verlaufen, ist eine Tortur. Da haben die BMW-Ingenieure nicht besonders gut mitgedacht. Die Batterie muss über die Kabel hineingeschoben werden; man kann sie nicht einfach absenken oder anheben, weil der Kabelkanal im Weg ist.

    Und ja, bevor jemand fragt: Einen Ölfilter habe ich, nachdem ich das Bild gemacht hatte, vor dem Einhängen in den Vevor noch eingebaut. Ein Bild davon habe ich danach leider nicht noch einmal gemacht.


    Der Kühlmittelkreislauf ist echt ein Fluch. Auch in der Batterie ist ein separater Kühlboden zwischen der ersten und der zweiten Etage verbaut, der getrennt und ausgebaut werden muss.

    Ich habe das Kühlmittel jetzt wieder zurückgepumpt. Aktuell ist aber noch nicht ganz klar, ob die Klima funktioniert, da draußen etwa 14 Grad sind und ich als Minimum nur 16 Grad einstellen kann. Mein Test war also nicht ganz eindeutig.

    So ist es leider. Ich habe sogar gegoogelt, ob man bei unserem Fahrzeug einen normalen Starter einbauen kann. Das scheint aber nicht einfach zu sein: Man müsste die Steuergeräte davon überzeugen, dass es ein Benziner ist. Das wäre also eine größere Aktion, und TÜV würde man damit wohl auch nicht bekommen.

    Hier ein paar Bilder der Aktion. Die Klimaanlage muss leider ebenfalls evakuiert werden. Auf dem letzten Bild sind die unterschiedlichen Stecker eines 26-Ah-Moduls und eines 34-Ah-Moduls aus einer neueren Generation im Vergleich zu sehen. Die sind komplett unterschiedlich; einfach umpinnen geht da leider nicht. Die Pins der 26-Ah-Version sind deutlich dünner und generell anders.

    Meiner ist Bj.07.2019.

    Laufleistung 65211 km. bis jetzt hält der HV Akku.

    Wie sieht das bei euch aus ? Bj. Laufleistung ?

    Wann kamen die ersten Probleme ? Oder auch alles Super....

    Meiner ist Bj. 2017, bei 107.577 km war der Total-Ausfall. Ich glaube, ich habe einen besonders schlechten Exemplar erwischt, oder es liegt an der Fahrweise. Wir sind viel elektrisch gefahren, man kann auch einiges aus dem Steuergerät auslesen, wie:

    Aktuelle Anzahl aller VOLL-Ladevorgänge: 2.518000E+003, Aktuelle Anzahl ALLER Ladevorgänge: 3.402000E+003

    Hallo Jorgi, könnte deine Frau nicht auf "rein benziner" weiterfahren? Mich interessiert das weil bei meinem Fahrzeug wurden alle Module asugetauscht und die eReichweite singt ständig, d.h. es hat nihts gebracht und ich hab umsonst mehre tausende € bezalt. Jetzt zeigt 93% Gesundheitszustand, aber die eReichweite ist nicht mehr als 28 km...

    Hallo Anna, die Antwort auf deine Frage ist: Nein. Das Auto bewegt sich dann gar nicht mehr, weil der Akku abgeschaltet ist (Fehlerzustand) und der Benziner über die Hochvolt-Batterie gestartet wird, also startet auch nicht mehr. Ich musste den ADAC rufen, um zwei Tage später nach Hause geschleppt zu werden, weil Wochenende war. Aber ADAC ist eine separate Geschichte – ich habe drei Mal überlegt, warum ich die Mitgliedschaft überhaupt noch bezahle ^^.


    Bei 28 km würde ich mir aber nicht so viele Sorgen machen. Bevor dieser „alles komplett tot“-Fehlerzustand eingetreten ist, sind wir eine relativ lange Zeit im Antriebs-Fehlermodus gefahren. So weit bist du ja noch lange nicht.

    Wenn das Auto jeden Tag einen Antriebs-Fehler meldet und nur mit Benziner fährt, dann würde ich anfangen, mir wirklich Sorgen zu machen.

    Aus Erfahrung würde ich schätzen, dass man dann aber noch 1-2 Monate Zeit hat, um zu handeln. Ich bin nur in die Bredouille gekommen, weil ich darauf spekuliert habe, dass das Auto durchhält, bis China die Module liefert.


    Was leider nicht funktioniert hat.

    Ich möchte kurz ein Update geben: Mein Auto fährt seit heute wieder – vielen Dank an die tolle Community und ganz besonders an Hamy, der mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

    Ich habe noch keine Erfahrung, wie sich die Batterie verhält – sie wird noch geladen. Aber nach einer Runde um den Block fühlt es sich um Welten besser an als in den letzten Monaten.

    Mir ist aber klar, dass das nur eine Verschnaufpause ist, und ich schaue weiterhin in Richtung Osten, mit der Hoffnung, dass eine endgültige Lösung aus dieser Richtung kommt. Denn neue Module konnte ich bezahlbar nicht finden und habe zwei gebrauchte eingebaut – zwei, weil die Auswertung ergab, dass das erste Modul auch kurz vor dem Kollabieren war.

    Das SME haben wir übrigens durch ein i-Step-Update auf den Softwarestand aus dem Jahr 2019 (früher war der Stand von 2017 drauf) wiederbelebt – ganz ohne EOS, wie Hamy auch vorhergesagt hat. Sonst wäre ein neues SME fällig gewesen.

    Hamy Kannst Du mir bitte helfen? Das Modul habe ich ersetzt, und beim Auslesen ergeben sich gute Werte für die Zellspannungen. Allerdings sind Fehler fest gespeichert, die nicht verschwinden.


    Anscheinend handelt es sich um Safety‑Level‑2‑Fehler, die permanent sind. Daher ein Tipp an alle: Treibt es nicht zu weit! Hätte ich den Tausch vor dem kompletten Ausfall durchgeführt, wäre alles okay gewesen. Weil ich jedoch gewartet habe, bis eine Zelle nur noch 2,4 V hatte, ist der Fehler nun in dem nichtflüchtigen Speicher gelandet.