Beiträge von Teilzeitstromer

    Hallo zusammen,


    nun fahre ich unseren 225xe seit einer Woche mit wachsender Begeisterung!
    Das elektrische Fahren zur Arbeit macht schon fast süchtig!


    Den Komfort der Standklima bei kühlen Morgentemperaturen (letzte Woche 4°C) möchte ich auch nicht mehr missen!


    Leider wird das ganze durch zwei heftige Steigungen (ca. 8%) getrübt, welche die Reichweite doch stark reduzieren.
    Im Moment fehlen mir ca. 3 Km elektrischer Reichweite, um den Weg zur Arbeit und wieder zurück 2x ohne nachzuladen bewältigen zu können.
    Jetzt in der kühleren Jahreszeit, in welcher ich die Standklima nutzen möchte, hängt das Auto ohnehin jede Nacht am Ladekabel, da ist dieser Umstand zunächst unerheblich.


    Ich muss also noch an der Streckenführung arbeiten, ich habe evtl. die Möglichkeit, morgens eine dieser Steigungen zu umfahren.
    Nachmittags ist diese Steigung natürlich willkommen, gibt sie mir doch per Rekuperation 2 - 3Km zurück.


    Mit diesem Auto muss man also ein wenig anders fahren als seither.
    Ich empfinde dies allerdings nicht als lästig, eher im Gegenteil.


    Mein Ehrgeiz liegt nun darin, den Nettostromverbrauch von derzeit rund 22 KWh/100Km auf < 19,5 KWh/100Km zu drücken, dann kann ich die Wegstrecke zur Arbeit in der wärmeren Jahreszeit 2x ohne Nachladen fahren.



    Grüße


    Martin

    Hallo bmwralli,


    eine alternative gibt es evtl. noch!


    Von der Fa. Prasolux gibt es einen Fahrradträger, bei welchem die Räder liegend auf dem Dach transportiert werden.


    Der Clou dabei ist, dass der Träger wie eine Art Schublade neben das Fahrzeug geklappt wird, dann werden die Räder auf den Tragschienen befestigt und die 'Schublade' auf das Dach geschoben.


    Einzige Voraussetzung: Du hast die Dachreling und einen Basisträger.


    So ein Ding werde ich mir im nächsten Frühjahr zum Transport unseres Tandems bestellen.



    Grüße


    Martin

    Hallo Jennss,


    dann solltest Du mal an den verdächtigen Steckdosen die Klemmen nachziehen bzw. einen Elektriker damit beauftragen, wenn Du es nicht selbst machen möchtest.
    Das Kupfer der Leitungsdrähte gibt nämlich mit der Zeit unter dem Druck der Klemmen nach!


    Sollten diese Steckdosen schon älteren Datums sein, wäre auch ein Austausch der Steckdoseneinsätze in Erwägung zu ziehen.
    Nach der Aussage eines mit meinen Eltern befreundeten Elektrikers (Angestellter bei einem Energieversorger) sollte dies ohnehin nach spätestens 20 Jahren gemacht werden.


    Die optimale Lösung wäre allerdings der direkte Anschluss am Verteiler mit einer eigenen Sicherung und dann auch gleich mit 3x2,5mm² Leitungsquerschnitt.
    Der größere Querschnitt kostet nur unwesentlich mehr, Du hast aber geringere Leitungswiderstände, was vor allem bei längeren Leitungswegen ins Gewicht fällt.



    Grüße


    Martin

    Hallo fachi,


    ich habe mir eine Wallbox von KEBA zugelegt.
    Die schließen eine Montage an einer Holzwand nicht aus!
    Einzige Voraussetzung ist ausreichende Stabilität, denn die Dinger sind nicht gerade Leichtgewichte und auch die benötigten Zuleitungen haben ihr Gewicht.


    Da ich auch eine (gedruckte) Anleitung für eine BMW-Wallbox habe und diese verblüffende Übereinstimmungen zur KEBA zeigt, gehe ich davon aus, dass die BMW-Boxen von KEBA hergestellt werden oder dass zumindest die Leistungselektronik von genannter Firma stammt.


    Leider konnte ich meine Wallbox noch nicht in Betrieb nehmen, da mein Netzbetreiber den benötigten zweiten Zähler noch nicht montiert hat.


    Allerdings wird die Elektronikbox des mitgelieferten Ladekabels gerade mal handwarm, so dass da keine Probleme entstehen dürften.



    Grüße


    Martin

    Welche Umstände veranlassen Dich, ihn immer "einzupacken"?

    Nun, es ist so, dass mein Parkplatz direkt am Gehweg der Strasse liegt und wer weiß, wer sowas brauchen kann, wenn es offen rumliegt.


    Vorerst liegt das Ding halt bei Nichtbenutzung offen im Kofferraum.


    Langfristig möchte ich den Ladeziegel schon im Auto haben, damit ich auch unterwegs mal nachladen kann, wenn sich dazu die Gelegenheit ergibt.



    Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    noch ein Nachtrag zum laden des Fahrzeugs.


    Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich während des gestrigen Ladevorgangs gelegentlich durch Handauflegen eine etwa vorhandene Erwärmung der Ladetechnik überprüft.


    Lediglich der Ladeziegel wird lauwarm, Kabel und Steckdose blieben kalt, wobei allerdings meine Steckdosen neu und über ein 3x2,5mm²-Kabel angeschlossen sind.


    Leider ist meine Wallbox noch nicht betriebsbereit, das Auto kam zu früh :thumbsup:
    (Es fehlt noch der zweite Stromzähler und der vom Netzbetreiber geforderte Rundsteuerempfänger)
    Das hineinfummeln des Ladeziegels in die Aufbewahrungsbox ist doch ein wenig umständlich.



    Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    nachdem wir heute unseren 225xe in München abgeholt haben, möchte ich hier auch mal meine ersten Eindrücke schildern, auch wenn die rund 200 Km zu unserem Wohnort noch nicht repräsentativ sind.


    Das Navigationssystem hat uns über den mittleren Ring gelotst, wegen der dortigen Tempolimits ging das ganze dann rein elektrisch.
    Und dieses elektrische Fahren hat was, vor allem wenn man an einer Kreuzung steht und außer dem Radio nichts hört.


    Später dann auf der Autobahn hat mich das spontane ansprechen des Dreizylinders auf Gaspedalbewegungen beeindruckt.
    Eine solch unmittelbare Kraftentfaltung habe ich bis dato noch nicht erlebt.
    Dabei scheinen vom Fahrgeräusch her bis etwa Tempo 120 Km/h die Reifengeräusche zu dominieren, wobei auf unserem Fahrzeug allerdings Winterreifen montiert sind.
    Der Benzinmotor macht sich nur ganz dezent bemerkbar, und auch das nur bei stärkerem Beschleunigen.


    Unterwegs war dann auch auf der Autobahn dank einiger Baustellen ein paar Mal elektrisches Fahren angesagt.
    Bei der Fahr den Drackensteiner Hang hinunter habe ich dann festgestellt, dass im Schubbetrieb auch bei Tempo > 80 Km/h der Elektroantrieb aktiv bleibt, wenn nur wenig Leistung zum Vortrieb abgerufen wird.


    Auch auf der Strecke von der Autobahn zu unserem Wohnort wurde dann aufgrund der Tempolimits elektrisch gefahren, so dass wir mit einem Balken Restkapazität zu Hause angekommen sind.
    Nun hängt das Auto an der Steckdose und wird wieder "gefüttert".



    Grüße


    Martin

    Hallo zusammen,


    auch ich habe mir ein E-Kennzeichen zuteilen lassen, und zwar wegen der räumlichen Nähe zu Stuttgart.


    Da andere Städte in der Region auch schon über Fahrverbote nachdenken, ist das wahrscheinlich nicht ganz verkehrt.



    Grüße


    Martin


    N.B.: Wir holen unseren 225xe morgen ab, bin schon gespannt wie ein Regenbogen!!

    Hallo Jennss,


    danke für die klasse Beschreibung!


    Wir holen unseren 225xe am Montag in München ab und haben dann ca. 200 Km Fahrt vor uns, um uns ein wenig an das neue Auto zu gewöhnen.


    Für mich wird das so eine Art 'Kulturschock', da wir ja praktisch drei Autogenerationen überspringen.
    Unser altes Auto haben wir fast 19 Jahre lang gefahren.



    Grüße


    Martin

    Der Typ B schützt aber doch nicht gegen Schieflast, oder?

    Hallo Jennss,


    die Schieflast hat mit der Schutzart des FI-Schutzschalters nichts zu tun!


    Als Schieflast bezeichnet man die einseitige Belastung einer der drei Phasen des Drehstromnetzes, und hier kann es bei den verschiedenen Netzbetreibern unterschiedliche Vorgaben geben.


    Dies zu klären kostet einen Telefonanruf.



    Grüße


    Martin