Beiträge von becks82

    Habe jetzt ziemlich genau 65000 Km drauf. Die Bremsbeläge vorne wurden in Januar gewechselt und hinten war jetzt komplett alles runter. Der Verschleissensor hat nicht reagiert weil er abgebrochen war.


    Bei meinem 218d Gran Tourer BJ 2015 sind hinten die 280mm Bremsscheiben drauf. Die "alte Version" (keine verstärkten Bremsen).


    Werkzeug hatte ich folgendes benötigt: Hammer, grosser Schlitzschraubendreher, 11er Stecknuss, 7er Innensechskant, ein Werkzeug zum rückdrücken der Bremse und einen Torx Bit zum abschreiben der Feststellbremsen-motoren (Torx Grösse weiß ich gerade leider nicht). Ausserdem habe ich einen langen Hebel für die 11er Schrauben ( Bremssattelhalter) gebraucht. Weil die Schrauben so fest waren dass sie nur mit Hebelwirkung aufzubekommen waren.


    Als erstes habe ich den Wagen gegen wegrollen gesichert und die Parkbremse gelöst. (Dieser Schritt hat aber nicht richtig funktioniert, weshalb die Parkbremse später doch geschlossen war. Dies war aber nicht weiter schlimm!)


    Fahrer und Beifahrerseite sind gleich zu wechseln. Unterschied ist nur der Verschleissensor auf der Beifahrerseite. Dieser muss dort zusätzlich gewechselt werden. Einfach das Sensorkabel schrittweise von unten nach oben an den Haltepunkten lösen und bis zum oberen Stecker verfolgen. Dann Einbau in umgekehrter Richtung.


    Dann zur Bremse. Die Metallspange vorne am Bremssattel mit dem Schraubendreher oder einer Zange raushebeln.


    Dann am Bremssattel mit dem 7er Innensechskant die beiden Schrauben lösen. (Sind durch Gummihülsen geschützt. Die Gummistopfen mit dem Schraubendreher raushebeln)


    Dann habe ich den Motor der Parkbremse abgeschraubt. Dieser ist mit zwei Torxschrauben befestigt. Wenn die schrauben gelöst sind muss man den Motor ganz sanft mit dem Hammer raus treiben. Er steckt auf einer am Bremssattel festen gezahnten Stange.


    Danach dann diese gezahnte Stange bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn mit der Zange drehen. Aufpassen dass man die Zahnung nicht beschädigt. Durch diese Drehung wird die Parkbremse wieder freigemacht und der Bremssattel lässt sich lösen.


    Dann den Bremssattel entfernen und hochbinden. Dann die alten Beläge entnehmen.


    Dann die Bremssattelhalterung von hinten mit zwei 11er Schrauben lösen. Diese waren bei mir extrem fest und es bedurfte einiges Kraftaufwandes und Hebelwirkung.


    Dann die Sicherungschraube der Bremsscheibe lösen mit einem Imbusschlüssel. Dann noch vorne an der Nabe eine graue Plastikkappe raushebeln. Dann konnte ich die Bremsscheibe durch leichtes bearbeiten mit dem Hammer entfernen.


    Der Einbau erfolgt dann dementsprechend in umgekehrter Reihenfolge. Man muss zum einsetzen der neuen Beläge den Bremskolben noch zurück drücken. Und wenn alles wieder verschraubt ist den Verschleissensor einstecken.

    Also ich habe heute meine Bremsscheiben, Bremsbeläge und den Verbrauchssensor an der Hinterachse selbst getauscht an meinem 218D Gran Tourer. Hatte wähtend des Ausbaus zwischenzeitlich eine Fehlermeldung im Bordcomputer dass die elektronische Parkbremse ausgefallen sei. Nachdem ich aber alles neu montiert hatte und den Wagen neu gestartet habe hat sich die Fehlermeldung selbst resettet und die Parkbremse funktioniert auch wieder.


    Falls jemand eine Anleitung braucht wie der Bremsenwechsel an der Hinterachse funktioniert, dann gerne hier schreiben.

    Ich interessiere mich auch dafür wie 20er auf dem F46 aussehen. Wahrscheinlich werde ich wegen des Komforts (in Wahrheit wegen meiner Frau) zwar sowieso bei 18 Zoll bleiben, aber man darf ja träumen :)

    Ich hatte den Bremsenwechsel gerade letzte Woche bei Kilometerstand 54500. Es stand in der Bordcomputer Anzeige dass es noch 800 Kilometer sind bis die Bremsen vorne fällig sind. Ich hatte dann den TÜV Termin, und vor dem Termin bei der Reparaturannahme sagte mir der BMW Techniker dass ich die Bremsen für den TÜV schon wechseln lassen müsse (ohne dass er das Auto gesehen hat!) weil 800 Kilometer zu knapp wären und die Bremsen mit Sicherheit schon fertig wären, eventuell müssten bei 800 Kilometern sogar schon die Bremsscheiben getauscht werden weil Metall auf Metall gebremst haben könnte. Ich als KFZ Laie war etwas verwundert, bin ich doch immer davon ausgegangen dass "Restcounter" immer einen extremen Sicherheitspuffer eingebaut haben. Sprich, dass ich auch nach den 800 restlichen Kilometern immer noch ausreichend Restkilometer habe um sicher zu einer Werkstatt fahren zu können. Naja, das ganze sollte mich dann laut Voranschlag insgesamt 900!!!!! € kosten (inkl. TÜV). Sofern die Bremsscheiben noch nicht fällig wären würde es knapp 600!!!! € kosten. Als ich die Preise hörte ist mir erstmal die Kinnlade runtergefallen. Wie kann sowas zustande kommen 900 € für TÜV und ein paar Bremsen? Der Herr merkte dann dass ich damit nicht so ganz zufrieden war und versicherte mir dass er prüfen lässt ob die Bremsscheiben wirklich gewechselt werden müssen.


    Am Ende wurde dann TÜV gemacht und die Bremsbeläge gewechselt für 586 €. Die Scheiben waren noch okay.


    Was mich als Auto Laien in dem Fall aber massiv aufregt ist diese Anzeige im Auto. Wie kann es sein dass noch 800 km Restreichweite angezeigt werden, laut BMW dann aber die Teile schon so kaputt sein könnten dass man Teile praktisch selbst zerstört und dazu ein Sicherheitsrisiko hat? In jedem anderen elektronischen Gerät heutzutage, wenn ein Restcounter eingebaut ist wird immer mit einem Sicherheitspuffer gearbeitet auf den man sich als Laie ja verlässt. Das finde ich gerade beim Auto schon fast einen Skandal dass diese Anzeige anscheinend so ungenau ist.


    Was die saftige Rechnung angeht, bin ich bei meinem mittlerweile 4 Jahre alten BMW zu dem Entschluß gekommen dass ich künftig alle Services bei freien Werkstätten machen lasse und die BMW selbst meiden werde. Da mir bei dem Termin schon gesagt wurde dass der nächste Service der mitte des Jahres ansteht bei BMW 650 € kosten wird. Netter Preis für einen "gehobenen" Ölwechsel.

    He he, ich hatte meinen gerade gestern in Reparatur/Service mit meinem 218d Gran Tourer BJ 2015. Es stand der Austausch der Bremsflüssigkeit an und ich hatte mit jetzt etwas mehr als 50000 km Fahrleistung sporadisch öfters den AGR Ventil Fehler (Meldung "Fehler Antrieb, volle Fahrleistung nicht verfügbar"). Einen Rückruf gab es dazu bei mir nicht, aber der BMW Händler hatte als er sich meine Daten aufgerufen hat im System schon den Eintrag drin dass mein Fahrzeug von dem AGR Fehler betroffen sein kann. Das Ventil wurde dann gestern kostenlos ausgetauscht und laut BMW wurde ein neues Softwareupdate eingespielt. Jetzt fährt er sich wieder viel besser. Keine kleinen Ruckler und Aussetzer mehr wie vorher.

    Hallo zusammen,


    ich habe seit 14 Tagen die gleiche Fehlermeldung nach gerade mal 42000 km bei meinem 218d Gran Tourer (EZ 09/15). Erstmals vor 14 Tagen bei einer längeren Autobahnfahrt die Fehlermeldung Antrieb prüfen und Weiterfahrt möglich. Bin dann nächstmöglich kurz angehalten und nachdem ich den Wagen neu gestartet habe war alles wieder okay. Fehlermeldung weg und volle Leistung zurück. Gestern Abend dann das gleiche wieder! Nachdem es heute Morgen wieder passiert ist, denke ich dass es jetzt dauerhaft sein wird.


    So wie ich es verstanden habe, habt ihr alle zumindest teilweise Kulanz erhalten? Bin mal gespannt wie mein Händler reagiert weil ich ja keine Garantie mehr habe.

    Hallo,


    zwar etwas verspätet, allerdings wollte ich trotzdem mal nachhören ob es weitere Erfahrungswerte bzw. andere mit gleichem Phänomen zu folgendem Thema gibt:


    Auf meinem Gran Tourer sind die Serienmäßigen 16 Zoll Alus drauf. Auf diesen habe ich Anfang des Winters die Sommer Runflats abziehen und Nicht-Runflat Winterreifen montieren lassen. Das Montieren der Reifen war allerdings für den KFZ-Fachbetrieb (nicht BMW) eine wahre Qual. Ich war dabei (zum Glück) und wollte eigentlich nur kurz warten, weil das Erfahrungsgemäß ziemlich fix geht. Allerdings musste pro Reifen aufziehen etwa eine Stunde massive Arbeit getan werden um die Reifen auf die Felgen "aufspringen" zu lassen.


    Problem bei den Felgen ist folgendes: Die "Wülste" in den Felgen über die das Gummi beim Luftdruck aufbauen normalerweise drüber springt sind rundherum mit Einkerbungen versehen an denen die Luft, immer wieder entweicht. Alle Hilfsmittel, die ich als Laie nicht namentlich genau kenne (solche Ringe die den Reifen runter pressen, ein Kompressor der maximal Bar reinbläst) halfen dem Fachmann nicht den Reifen drauf zu bekommen. Am Ende standen drei Mann um den Reifen/Felge, um das Gummi so zu anzudrücken und zu drehen dass keine Luft entweichen konnte und der Reifen jeweils aufgesprungen ist. Wie gesagt pro Reifen dauerte das jeweils ca eine Stunde und war massive Arbeit.


    Zuerst dachte der Meister den neuen Wintereifen seien Schuld. Als der erste Reifen nach 45 Minuten immer noch nicht drauf ging wollte er abbrechen und mir erstmal den Sommer Reifen wieder drauf machen(war zu dem Zeitpunkt ja nur der erste abgezogen). Aber siehe da, beim Werks-Runflat Reifen das gleiche. Keine Chance den wieder aufzupumpen so dass er über die Felgenwülste springt. Also haben sie weitergemacht mit den Winterreifen und bei jedem Reifen die gleichen Probleme.


    Laut Meister hätte er sowas in über 30 Jahren noch nie erlebt, dass bei 16 zoll Felgen das Reifen aufziehen/aufpumpen solche massiven Schwierigkeiten birgt. Die anderen Mechaniker waren auch total verdutz. Diese Einkerbungen oben im Felgenhorn hat noch nie jemand vorher gesehen. Einer sagte dass diese wohl drin sind zur Auswuchtung, aber auch er hätte sowas noch nie gesehen, da sonst diese Wulst immer durchgängig ist.


    Entschuldigt meine Laienhafte Schreibweise, aber ich kann es nicht Fachmännischer erklären. Resultat des ganzen ist nun das mir der Meister gleich gesagt hat dass der Reifenwechsel bei diesen Felgen das nächste mal wesentlich teurer wird. Darüber bin ich natürlich nicht erfreut, ganz zu schweigen davon, dass ich gute 4 Stunden Zeit beim Reifenwechsel verplempert habe, was im Normalfall in maximal 30 Minuten gemacht ist.


    VG Becks