Alles anzeigenHallo 225e X-Drive-Fahrer,
das könnte für vieel von Euch wichtig sein, denn bei den ersten Käufern läuft die Garantie in wenigen Wochen aus.
Ich habe einen kapitalen 10.000 € Schaden!
Ich hörte ein leichtes metallisches Klopfen im hinteren Bereich, das war geschwindigkeitsabhängig, aber nicht so, wie von einem Stein im Reifen, oder wenn was schleift, eher so ein Klackern.
Auf der Hebebühne meines BMW-Händlers wurde dann schnell klar - das kommt vom E-Antrieb, Verdacht: Getriebe.
Die Einheit wurde komplett ausgebaut und nach München geschickt, dem Händler war es nicht erlaubt diese Kompletteinheit zu öffnen.
Ergebnis: nach 19.500 KM - Totalschaden - Austausch der kompletten E-Einheit "noch" auf Garantie, in 2 Monaten wären es für mich 10.000 € geworden.
Nun aber das ERSCHRECKENDE, was ich kaum glauben konnte:
Ein Techniker fragte mich, wieviel von den 20 T KM ich den elektrisch gefahren bin? - Antwort: 95%; ich fahre quasi NUR elektrisch, ich habe in den knapp 3 Jahren vielleicht 4 x getankt.
Antwort: "Ja, also, dafür ist das Auto nicht ausgelegt, eher für das Gegenteil; im Grunde geht BMW davon aus, dass die FZ nach 3 Jahren Leasing mit eingeschweißtem Ladekabel zurückkommen" !!!!!!!!!!!!
BITTE ??????????
Im Ernst??
Das FZ war für mich nach 4 Jahren mit meinem geliebten I3S ein "Notkauf", und ja, ich habe den tatsächlich gekauft. Es gab ja nix, 2022 gab es quasi keine "kleinen" E-Autos, welche meine Anforderungen
(u.a. Glasdach, Anhängerkupplung) halbwegs vernünftig erfüllt hätten, einen Chinakracher wollte ich nicht, ich hatte die romantische Vorstellung, dass ich deutsche Arbeitsplätze sichern möchte....
Und daher eben als Notlösung der 225e - und nun muss ich also davon ausgehen das in abermals 2,5 Jahren wieder der E-Motor kaputt geht und ich dann auf 10, na bis dahin wohl eher 15.000 € Schaden sitzen bleibe
weil ich ein 50.000 € Auto made in Germany mit einem E-Antrieb habe, mit dem ich aber bitteschön natürlich nicht elektrisch fahren soll?
Was haben die da verbaut, einen BOSCH-Bohrmaschinenmotor??
Hat hier schon jemand ähnliche Aussagen gehört? Müssen wir das akzeptieren??
Grüße, Don
"Techniker" erzählen auch viel Unfug! Die Mär von dem eingeschweißten Ladekabel stammt aus der BILD-Zeitung und den Zeiten, als noch den Zuschuss gab. Viele Firmen habe das missbraucht, um günstiger an Dienstfahrzeuge zu kommen und dass Handelsvertreter, zum Teil ohne eigene Lademöglichkeit, sich, wenn sie nach langem Arbeitstag nach Hause kommen, sich nicht auch noch mit langsamer Laderei rumschlagen wollen, hätten professionelle Politiker ahnen können. Ach, es wäre so einfach gewesen: Beim nächsten TÜV den Prozentsatz der Elektrokilometer auslesen. Bei zu wenig Meldung an die BAFA und Geld zurück fordern. Dass Ganze in die Auszahlungsbedingungen und wer's nicht will, bekommt nichts. Zu einfache Regelung für einen Märchenonkel ![]()
Dass BMW bei der Konstruktion dies alles wusste und absichtlich auf geringe Laufleistung spekuliert hat, ist eine praxisfremde, wenn nicht bösartige Unterstellung und einfach Unfug. Ganz im Gegenteil: In der App wird ja jeden Monat der Elektroanteil ausgewiesen und ganz ausdrücklich hohe Anteile positiv bewertet. Der "Techniker" sollte lieber schrauben und die Dimensionierung von Bauteilen den Ingenieuren überlassen.