Beiträge von elvis_lebt

    So, ich war erfolgreich :)

    Ein Stück flaches Stahlprofil mit 10x4 mm auf Länge gesägt, an einer Kante einen Radius dran und an den Enden kleine Schlitze rein (für die schrägen Streben im Druckguss-Teil - hätte man auch wegschleifen können, aber ich wollte das filigrane Bauteil nicht noch weiter schwächen).

    Dann gekörnt, vier 4,5 mm-Bohrungen rein, eine Seite angesenkt, das Druckguss-Teil ebenfalls gekörnt, 3,3 mm-Bohrungen ein und ein M4-Gewinde rein geschnitten. Schrauben rein, hält erstaunlich gut. Leider war ich zu faul, die überstehenden Schrauben abzusägen - das wird mich später noch ärgern.

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    Teil eingesetzt, Achse wieder mit dem Durchschlag in die Passungen gehämmert und Feder sowie den kleinen Messingstift eingesetzt.

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    Dabei war es deutlich einfacher, erst die Feder einzusetzen und dann den kleinen Messingstift. Damit ist die Mechanik wieder vollständig und tadaa, funktioniert wieder einwandfrei :thumbsup:


    Also weitermachen: Die untere Kunststoffverkleidung wieder drauf, dabei die aufgehebelten "Kunststoffnieten" wieder in die Bohrungen im Metall drücken...

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    Beim Einsetzen des Ablagefachs mit Deckel habe ich festgestellt, dass das irgendwie nicht ganz gepasst hat. Ursache waren tatsächlich die herausstehenden Schrauben - das untere Teil des Ablagefachs liegt nahezu bündig auf dem beweglichen Metallteil auf. Der saubere Weg wäre gewesen, alles nochmal auszubauen und die Schrauben zu kürzen - aber dazu war ich zu faul und der Kunststoff zu leicht zu bearbeiten :saint:

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    Jetzt sitzt das Fach perfekt. Alles eingeklipst, die Schrauben wieder rein und die restlichen Verkleidungsteile wieder dran...

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    Da ich die Snap-In-Halterung mangels Bedarf ausgebaut gelassen habe, ist an der Stelle jetzt ein Loch. Damit darin keine Büroklammern, Münzen, Haarnadeln und sonstiger Krimskrams verschwinden, habe ich vorläufig mal ein Stück Gummimatte zurechtgeschnitzt und eingesetzt:

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    Armlehne wieder eingesetzt, Schrauben angezogen, hintere Abdeckung drauf, fertig. Materialkosten 6,18 EUR für das Stahlprofil und eine Dose Schrauben :)


    Noch der Vollständigkeit halber: Auf dem in meinem letzten Beitrag erwähnten "Sensor" steht 65.20-9220832-02 und dabei handelt es sich um die "Innenraumantenne Komfortzugang".


    Nachtrag, weil weiter vorne im Thread jemand gefragt hatte, ob man die Armlehne vom Rechtslenker nutzen kann: Aus meiner Sicht entsteht die beim Rechtslenker gespiegelte Form der Armlehne erst durch die äußeren Kunststoffteile. Die Innereien aus Metall sind symmetrisch, somit sollte das machbar sein.

    Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist - vielleicht hilft es ja jemandem, wenn ich ein paar Hinweise zur Demontage der Armlehne weitergebe, da ich das Theater gerade durch habe:

    Armlehne ausbauen:

    - Verkleidungsteil mitsamt Lüftungsdüsen (nicht nur die Düsen selbst!) ausklipsen und zur Seite klappen. Es hängt mindestens das Kabel für den Zigarettenanzünder dran, in meinem Fall noch ein weiteres zu irgendeinem Sensor.

    - Falls (wie bei mir) die Snap-In-Handyhalterung in der Armlehne vorhanden ist, müssen noch die zwei Stecker davon ausgesteckt werden. Sie befinden sich unten in der Mitte auf einer Halteplatte und haben beide eine nicht ganz intuitive Verriegelung.

    - Die zwei SW13-Schrauben an der Oberseite lösen, die Armlehne nach oben abnehmen und die Kabel ausfädeln.


    Armlehne zerlegen:

    Bei mir ist, wie gesagt, die Handyhalterung drin. Darunter befinden sich vier Senkkopfschrauben mit TX 25-Kopf. Um an die dranzukommen, muss theoretisch die Handyhalterung raus, allerdings hängt die sehr stramm an den beiden Kabeln. Man kann versuchen, die Kabel ein bisschen durch das Gelenk zu stopfen und zu wackeln und kann dann die Halterung an der hinteren Seite (dort wo die Steckverbinder zum Handy sind) ein bisschen heraushebeln und drehen. Das sollte grade so reichen, dass man mit einem langen Torx-Bit an die vier Schrauben kommt. Wenn die Schrauben raus sind, kann man die obere Hälfte der Armlehne (also das Fach samt der gepolsterten Armablage) ausklipsen und herausnehmen.

    Das letzte Kunststoffteil ist jetzt noch die untere Verkleidung. Um die zu lösen muss man tatsächlich die runden "Kunststoffnieten" zerstören. Es reicht aber, wenn man mit einem passenden Flachschraubendreher ein bisschen drin rum bohrt und den überstehenden Kunststoff abzwickt, dann kann man die Verkleidung vorsichtig abhebeln.

    Die Achse ist mit einer Passung in die Buchsen gepresst und lässt sich mit einem Austreiber und ein paar sanften Hammerschlägen herausschieben. Dann hat man das hier bereits erwähnte Metallteil in den Händen, das die Wurzel allen Übels ist. Es handelt sich um Zinkdruckguss (ZP5) - laut Internet extrem schwierig zu schweißen. Mein Plan ist, ein dünnes Stahlprofil auf die Oberseite des Metallteils zu schrauben. Mal sehen, ob das funktioniert.