Alles anzeigenHallo,
Gleiches Problem bei mir.
Frage an Tarzan:
Wie hast Du das letzte untere Plastikteil abbekommen? Die Kunststoffnieten sehen so aus, als ob ich sie zerstören müsste, bevor ich an die Achse der Ratsche komme?
Und wie hast Du die Achse rausgezogen?
Danke!
Jemanden, der es schweissen könnte, habe ich schon gefunden….
Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist - vielleicht hilft es ja jemandem, wenn ich ein paar Hinweise zur Demontage der Armlehne weitergebe, da ich das Theater gerade durch habe:
Armlehne ausbauen:
- Verkleidungsteil mitsamt Lüftungsdüsen (nicht nur die Düsen selbst!) ausklipsen und zur Seite klappen. Es hängt mindestens das Kabel für den Zigarettenanzünder dran, in meinem Fall noch ein weiteres zu irgendeinem Sensor.
- Falls (wie bei mir) die Snap-In-Handyhalterung in der Armlehne vorhanden ist, müssen noch die zwei Stecker davon ausgesteckt werden. Sie befinden sich unten in der Mitte auf einer Halteplatte und haben beide eine nicht ganz intuitive Verriegelung.
- Die zwei SW13-Schrauben an der Oberseite lösen, die Armlehne nach oben abnehmen und die Kabel ausfädeln.
Armlehne zerlegen:
Bei mir ist, wie gesagt, die Handyhalterung drin. Darunter befinden sich vier Senkkopfschrauben mit TX 25-Kopf. Um an die dranzukommen, muss theoretisch die Handyhalterung raus, allerdings hängt die sehr stramm an den beiden Kabeln. Man kann versuchen, die Kabel ein bisschen durch das Gelenk zu stopfen und zu wackeln und kann dann die Halterung an der hinteren Seite (dort wo die Steckverbinder zum Handy sind) ein bisschen heraushebeln und drehen. Das sollte grade so reichen, dass man mit einem langen Torx-Bit an die vier Schrauben kommt. Wenn die Schrauben raus sind, kann man die obere Hälfte der Armlehne (also das Fach samt der gepolsterten Armablage) ausklipsen und herausnehmen.
Das letzte Kunststoffteil ist jetzt noch die untere Verkleidung. Um die zu lösen muss man tatsächlich die runden "Kunststoffnieten" zerstören. Es reicht aber, wenn man mit einem passenden Flachschraubendreher ein bisschen drin rum bohrt und den überstehenden Kunststoff abzwickt, dann kann man die Verkleidung vorsichtig abhebeln.
Die Achse ist mit einer Passung in die Buchsen gepresst und lässt sich mit einem Austreiber und ein paar sanften Hammerschlägen herausschieben. Dann hat man das hier bereits erwähnte Metallteil in den Händen, das die Wurzel allen Übels ist. Es handelt sich um Zinkdruckguss (ZP5) - laut Internet extrem schwierig zu schweißen. Mein Plan ist, ein dünnes Stahlprofil auf die Oberseite des Metallteils zu schrauben. Mal sehen, ob das funktioniert.