Das hatte ich bereits versucht, einige Seiten davor zu beschreiben. Es kommt darauf an, wie schlimm man es getrieben hat: ob das Auto noch ohne Fehler startete, danach einen Antriebsfehler meldete (Fehler nicht permanent) oder komplett ausgefallen war.
Ich hatte an Programmen alles da, bekommt man ja umsonst: E-Sys, Tool32 und die BMW-Standardsoftware Rheingold. Was als Minimum benötigt wird, ist vermutlich Tool32, um Fehler und gespeicherte Lernwerte zu resetten - falls Fehler permanent sind, hilft E-Sys.
Aber wie Hamy schrieb: Um Kühlmittel zu befüllen, nutzt man am besten die Servicestellung über Rheingold. In vielen Belangen dublieren sich die Funktionen der Tools, vermutlich kann man die Servicestellung auch über Tool32 initiieren, aber eben nicht so komfortabel.
Falls die Fehler nicht permanent gespeichert sind, kommt man theoretisch komplett ohne Tools davon: Man lässt die Fehler einfach im Speicher stehen, da sie als historische Fehler nicht weiter stören, und vom physikalischen Austausch der Zellen merkt kein Steuergerät etwas. Die Steuergeräte sind zum Zeitpunkt des Austausches stromlos und wachen erst wieder auf, wenn die neuen Zellen drin sind.
Aber wehe, man macht irgendwo einen Fehler, vergisst etwas anzuschließen, die Zellen sind nicht gut balanciert oder oder... Die Kunst ist eben, das Auto wiederzubeleben, wenn es nicht nach Plan läuft. Guter Rat ist dann teuer.