Regierung will wohl Dieselschadstoffwerte lockern - auf Initiative von BMW

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    • Regierung will wohl Dieselschadstoffwerte lockern - auf Initiative von BMW

      spiegel.de/auto/aktuell/fahrve…te-lockern-a-1245655.html

      Da geht also ein deutscher Konzern BMW ins Kanzleramt und setzt dort durch, dass Grenzwerte erhöht werden, damit BMW für den Verbau von SCR-Kats älterer Diesel nichts zahlen müssen. Und diese Regierung lässt sich auf so einen widerwärtigen und verbrecherischen Deal auch noch ein?

      Wie korrupt und kaputt ist unsere Regierung eigentlich noch?

      Wenn das tatsächlich stimmt, bin ich echt froh, diesem deutschen Dreckskonzern BMW zurecht den Rücken gekehrt zu haben. Ich habe dann wohl für mich alles richtig gemacht.
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    • Hast total recht, habe Unfug geschrieben. Habe es verbessert.

      Tagesschau schreibt aktuell, dass sich die Regierung wohl doch nicht auf den BMW-Vorstoß einlassen wird. Es waren wohl einige CDU- CSU- und SPD-Leute, die von BMW bearbeitet wurden und damit dann das Parlament beeinflussen wollten. Es kam wohl kurz danach ein Dementi der Regierung, dass die Werte wohl doch nicht gelockert werden.

      Mal abwarten, der Scheuer ist ja noch nicht aus seinem Loch gekrochen. Der hat sich ja mit seinen dummen Lungenärzten gründlich blamiert.

      Für mich aber ist jetzt der BMW-Fall klar. Sind auch nur A..... ich hoffte, wenigstens BMW sei noch ein Lichtblick im Sumpf dunkler und dreckiger deutscher Autokonzerne.

    • Staubfuss schrieb:

      Schwierige Zeiten für Automobilhersteller.
      Ach Gott, die Armen ;)

      Aber mal im Ernst, schwierig ist bisher gar nichts. Die Konzerne haben einfach ihre Hausaufgaben nicht gemacht, obwohl sie alle Termine seit fast 10 Jahren wussten. Dazu wurden 20 Jahre lang Milliarden der EU-Subventionen für Technologie in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wenn’s nach deutschen Konzernen geht, werden wir in 50 Jahren noch Verbrenner fahren, die immer dicker, größer, schwerer und leistungsstärker werden. Mit anderen Worten die Fahr-Daten bleiben dann zwar gleich, aber der Verbrauch steigt.

      Weiter werden auch von den deutschen viele viele deutsche Autos gekauft. Ein ganz kleiner Teil kauft dann vielleicht einen Hybrid. Viel Angebot gibt es ja nicht und BMW behandelt den 225xe mittlerweile ja auch stiefmütterlich, was Akkukapaziät angeht. Das komplette Stromauto bei BMW darf natürlich nicht wie ein normaler BMW aussehen und muss dazu noch völlig unpraktisch sein.
    • Hallo,
      die Schweinepriester haben es sich wieder hingerichtet.

      zdf.de/nachrichten/heute-journ…werte-verrechnet-100.html

      Fahrverbote soll es künftig nicht ab 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid, sondern erst ab 50 geben.

      Da wird der Anderl S. aber einmal kräftig durchatmen, am besten unmittelbar hinter einem 360 PS Dieselfahrzeug .
      Über künftige Wahlergebnisse braucht sich kein Mensch mehr verwundert die Augen reiben. :0009:
      :0027:

      BMW Active Tourer 220i Automat
      Werner – Das muß kesseln!!!

    • Machen wir uns doch nichts vor. Uns geht es offensichtlich immer noch viel zu gut, sonst würden wir uns das alles nicht bieten lassen.
      Der deutsche Michel schimpft im Internet, oder am Stammtisch, also da wo es die "oberen" eh nicht tangiert und lässt sich von ein Prozentpunkten mehr oder weniger beeindrucken.
      Der Franzose lässt es auf der Straße krachen und zeigt so seiner Regierung was er von Gesamtsituation hält....

      Wer hatte bis jetzt mehr Erfolg? :whistling:

      Früher war Sex sicher und Motorsport lebensgefährlich.
      Heute ist es umgekehrt...

      >>> Jvb`s 218i AT <<<
    • JvB schrieb:

      Der Franzose lässt es auf der Straße krachen und zeigt so seiner Regierung was er von Gesamtsituation hält....

      Wer hatte bis jetzt mehr Erfolg?
      ... also den Krawallmachern, Randalierer, Straßenchaoten, Antisemiten und Plünderer das Wort zu reden ist nun doch etwas zu viel oder? X(

      Im Sommer und schönes Wetter sowie Urlaub - das Mercedes E 350er-Cabrio ;)
      Für tägliche Fahrten im Nahbereich - den BMW 225xe seit 09/2017 und das Facelift-Modell seit 4/2019 <3

      Angaben für 100 km
      1.000 km: Benzin: 3,4 l / LCI 1,7 l - Strom: 12,3 kWh / LCI 13,3 kWh
      10.000 km: Benzin: 3,2 l - Strom: 11,9 kWh

    • Active schrieb:

      Staubfuss schrieb:

      Schwierige Zeiten für Automobilhersteller.
      Ach Gott, die Armen ;)
      ...

      Weiter werden auch von den deutschen viele viele deutsche Autos gekauft. Ein ganz kleiner Teil kauft dann vielleicht einen Hybrid. Viel Angebot gibt es ja nicht und BMW behandelt den 225xe mittlerweile ja auch stiefmütterlich, was Akkukapaziät angeht. Das komplette Stromauto bei BMW darf natürlich nicht wie ein normaler BMW aussehen und muss dazu noch völlig unpraktisch sein.
      Der Konsument bestimmt, nicht der Konzern.
      Würden mehr Leute kleinere Autos mit mehr Elektrounterstützung (wenn vorhanden) kaufen, würde das Portfolio anders aussehen.
      Aber auch du schreibst hier, dass die BMWi auf Grund von optischen und auch praktischen Aspekten für dich ausfällt.
      Somit bist du als Konsument doch hier auch kein Vorbild, oder?


      PS: Lobbyismus ist leider gerade in DE was Alkohol und PKW betrifft sehr dominant.
    • AndreBouvle schrieb:

      Active schrieb:

      Staubfuss schrieb:

      Schwierige Zeiten für Automobilhersteller.
      Ach Gott, die Armen ;) ...

      Weiter werden auch von den deutschen viele viele deutsche Autos gekauft. Ein ganz kleiner Teil kauft dann vielleicht einen Hybrid. Viel Angebot gibt es ja nicht und BMW behandelt den 225xe mittlerweile ja auch stiefmütterlich, was Akkukapaziät angeht. Das komplette Stromauto bei BMW darf natürlich nicht wie ein normaler BMW aussehen und muss dazu noch völlig unpraktisch sein.
      Der Konsument bestimmt, nicht der Konzern.Würden mehr Leute kleinere Autos mit mehr Elektrounterstützung (wenn vorhanden) kaufen, würde das Portfolio anders aussehen.
      Aber auch du schreibst hier, dass die BMWi auf Grund von optischen und auch praktischen Aspekten für dich ausfällt.
      Somit bist du als Konsument doch hier auch kein Vorbild, oder?


      PS: Lobbyismus ist leider gerade in DE was Alkohol und PKW betrifft sehr dominant.
      1. Der Konsument bestimmt: Das ist meiner Meinung nach die am häufigsten zitierte Lüge von Lobbyisten.

      So mögen es die Konzerne, wenn die gesamte Verantwortung immer auf die Konsumenten abgewälzt werden, bei gleichzeitiger Desinformationsstrategie. Es ist aber tatsächlich das Gegenteil dessen, nämlich für den Konsumenten geradezu schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn genau die dafür wichtigen Informationsgrundlagen gezielt manipuliert und blockiert werden.
      Das geht bei der Lebensmittelindustrie los, die bisher bei unserer Regierung freie Hand hat, was die Deklaration von Bestandteilen angeht.
      Wenn BMW direkt mit Unserer Regierung darüber bestimmen will, dass Schadstoffwerte gelockert werden, damit BMW bloß keine Umrüstungen anbieten muss,, dann hat das nur das Ziel, bewusst Alternative Fakten zu schaffen, die dazu gezielt eingesetzt werden, ein vorher festgelegtes Bild im Konsument neu zu reframen. Diese merkwürdige Geschichte dieses Lungenarztes war ganz sicher ein Bestandteil dessen.

      Ich bin sehr wohl ein noch besseres Vorbild, weil ich froh bin, aufgrund neuester Dinge nicht mehr ein Auto von BMW zu fahren. Das sollten mal mehrere Menschen machen. Da ich beruflich noch auf das Auto angewiesen bin, habe ich schlechte Karten, da ich zumindest von der Autoindustrie abhängig bin. Aber ich habe es zum Glück nicht nötig, ein deutsches Auto zu fahren.

      Dass die Elektroautos von BMW ganz anders aussehen und weniger praktisch sind als die Massenautos des Konzernes, habe nicht ich als Konsument bestimmt, sondern der Konzern BMW selbst.

      Schiebe bitte nicht also wieder - nach typisch deutscher Automanier - die Schuld dafür mir als „Konsument“ in die Schuhe.

      Wenn es ums Auto geht, gibts für dich wohl nur einen, der Verantwortung für alles trägt: der Konsument. Brav, so erwarten es die Konzerne.

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    • Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass du nicht so weit informiert bist, dass dein neuer größerer PKW (SUV) (schlechter cw-Wert, womöglich höhere Gesamtmasse) und stärkerer Motor eine höhere Umweltbelastung darstellt?

      Böser Konzern, hält uns einfach dumm, durch Chemtrails wird auch der gesunde Menschenverstand lahmgelegt. Ich zieh besser wieder meine Alukappe auf und klebe ein paar Esoteriksteinchen auf mein Lenkrad und auf mein Smartphone.

    • Bitte werde nicht polemisch und zünde Nebelkerzen. Diese auffallend deutsche unkritische Haltung wenn es ums Auto geht, ist bereits bekannt.

      AndreBouvle schrieb:

      Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass du nicht so weit informiert bist, dass dein neuer größerer PKW (SUV) (schlechter cw-Wert, womöglich höhere Gesamtmasse) und stärkerer Motor eine höhere Umweltbelastung darstellt?
      Achtung Nebelkerze. Wann und wo zum Teufel ich das behauptet? Ich habe gesagt, dass das Zitat „der Konsument bestimmt“ ein einfacher Marketingtrick ist, weil die Wahrheit wesentlich komplexer und komplizierter ist durch bewusste Desinformierung.
      Desweiteren habe ich durchblicken lassen, dass ich überzeugt bin, dass BMW derzeit noch kein großes Interesse daran hat, das Elektromodell i zum Masssenmodell werden zu lassen.

      Desweiteren finde ich die Aktion von BMW, über die Regierung die Schadstoffwerte zu lockern, um so eine mögliche Kostenübernahme von Nachrüstungen zu entgehen, ziemlich scheiße.


      AndreBouvle schrieb:

      Böser Konzern, hält uns einfach dumm, durch Chemtrails wird auch der gesunde Menschenverstand lahmgelegt. Ich zieh besser wieder meine Alukappe auf und klebe ein paar Esoteriksteinchen auf mein Lenkrad und auf mein Smartphone.
      Ich weiß nicht, warum du da so polemisch bist. Warum hat’s du so ein großes Bedürfnis, als Einzelperson einen ganzen Konzern in den Schutz nehmen zu müssen? Ist das Religion? Oder Ist es eine kognitive Dissonanz und diese schnell verdrängt und beseitigt werden muss?

      Was da unsere Autokonzerne derzeit für Spielchen spielen, ist übel. Egal ob VW mit dem Betrug, BMW mit seiner aktuellen Aktion(die hier Thema ist) oder alle mit dem peinlichen unwürdigen Alleingang beim US-Präsidenten.

      Ich glaube, dass du hier gerade eher der Fanatiker bist.

      Das ist meine sachliche Meinung zu diesem Thema, ohne dich persönlich als Mensch angreifen zu wollen.

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    • Ich bin absolut deiner Meinung, dass das vorgehen aller (Deutschen)-PKW-Konzernen gerade alles andere als Vorbildlich ist.
      Man könnte sogar auf abstrakte Art und Weise von kriminell sprechen.

      Der hier verlinkte Artikel stellt dar, dass es sich um eine reine BMW Initiative handelt und dies halte ich für äußerst fragwürdig.
      Diese Wünsche hat die ganze Industrie, daher halte ich deine Haltung (extrem Anti-BMW, Anti Deutsche-PKW(s)) für sehr fragwürdig und einseitig.

      Mir ist schon öfter aufgefallen, dass du dazu neigst einseitige Vergleiche zu ziehen und extreme Positionen einnimmst und diese verargumentierst. Daher ist mir hier im letzten Post meine Formulierung entglitten, sorry :)


      Und noch einmal zu deiner Reiz-Aussage: "Der Konsument Bestimmt" - dies gilt nun mal im Wirtschaftssystem und ist keine "Konzern-Ausrede".
      Hier hätte ich gerne ein konkretes Gegenargument, warum der Konzern denn vorgibt was zu konsumieren ist?

    • Hi, ist ok so :)

      Du hast auch völlig Recht, dass ich manchmal radikal in meiner Ansicht bin und oft extreme Positionen einnehme. So bin ich wirklich, das gehört auch stückweise zu meiner Persönlichkeit. Das ist bestimmt nicht immer „leicht“ für ein Gegenüber ;) Ich bin aber ein ehrlicher, rechtschaffender und fairer Mensch und mag Ungerechtigkeit und Bevormundung nicht. Ich will daher auch nicht immer „leicht“ sein.

      Ich stelle nicht und will ja auch gar nicht das Prinzip Angebot und Nachfrage in Frage stellen.

      Was ich in Frage stelle, ist, dass das von Unternehmen gerne zitierte Argument „Der Kunde bestimmt“ nur bedingt der Wahrheit entspricht.

      Als Beispiel: Nahezu alle (!) Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich benutzen als Geschmacksverstärker Zucker. Zucker in zu großer Menge ist „Gift“ für uns und macht uns auf Dauer krank. Das wissen wir ja mittlerweile dank Diabetes und co. Kohlenhydrate kann unser Körper übrigens auch selbst herstellen, er ist nicht auf sie extern angewiesen. Da Deutschland auch noch weltweit der zweitgrößte Zuckerkonsument ist, hat der Kunde gar keine andere Wahl, ein Produkt von Lebensmittelkonzernen ohne Zucker zu kaufen. Selbst im normalen Joghurt wird mittlerweile Zucker zugemischt. Es gibt kaum ein Unternehemen, welches irgendwo freiwillig auf Zucker verzichtet. Nur durch Presse, kritischen Verbraucherprtale und Kommunikation von Ärzten muss dem Kunden ein Bewusstsein geschaffen werden, ganz und komplett auf diese Produkte zu verzichten, wenn er die maximale tägliche Zuckeraufnahme auch einhalten möchte. Es gibt hier also gar keine wirkliche Freiheit der Entscheidung. Ganz oder gar nicht ist die einzige Option. Der Konzern hat entschieden, was der Kunde isst. Genauso wurde die Lebensmittelampel dank der Konzerne wieder vom Tisch gehauen. Diese hätte den Kunden KLAR UND DEUTLICH über gefährliche und zu viel Inhaltsstoffe informiert. Das wollten die Konzerne aber nicht, weil sie Umsatzverluste fürchten. Also wird dem Kunden die Entscheidung so schwer wie möglich gemacht.

      Genauso ist es mit Kosmetik und Tierversuchen. Durch unermüdlicher Aufklärung seitens Tierschutzverbänden kam überhaupt raus, dass für ein simples Haarshampoo tatsächlich immer noch Tiere, wie Hunde, Katzen, Mäuse usw. im Labor hinhalten müssen (wer erinnert sich an die Affen im VW-BMW-Mercedes-Labor?) Es gibt zum Gkück mittlerweile einige wenige Hersteller wie zB. DM und andere, die nicht mehr Tiere quälen, um ein letztendlich nur banales Kosmetikprodukt zu entwickeln. Das war vor ein Paar Jahren auch noch nicht so. Der Kunde hatte keine Wahl. Es wird verschwiegen. Ich weiß nicht genau, ob sich DM seiner Verantwortung bewusst ist, oder opportun ein Paar Imagepunkte zur positiven Darstellung des Unternehmen zwecks Umsatzstärkung sucht. Ich glaube aber schon, dass es ist wirklich die Verantwortung ist, weil ich den Menschen Götz Werner sehr sehr schätze.

      Beim Autofahren wir immer noch in Masse den Verbrenner angeboten und verkauft, nicht weil es der Kunde nicht anders wollte, sondern weil es einfach 1. kein Angebot, 2. zu einem konkurrierenden Preis gab. Dass hier in unserem Forum so viele XE-Fahrer sind, zeigt doch dass es eine Nachfrage gibt. Ich denke sogar noch viel größer und diffiziler, viel mehr als BMW derzeit wahrhaben will.
      Das mögen die deutschen Hersteller deshalb nicht so, weil mit Verbrennern immer noch die höchsten Margen erzielt werden, einzig darum geht es den Unternehmen, um nichts anderes. Autohersteller sind gerne opportun. So lange beispielsweise staatlich sie zur Umweltreinhaltung nicht gezwungen werden, wird sie auch nicht berücksichtigt.


      Der Ausspruch des VW-Vorstandes zum Thema Elektro-Auto, dass es „so einfach gebaut“ sei, dass man in Zukunft auf Dauer viele Arbeitsplätze nicht erhalten könne, ist so eine typische Drohung und populistische und manipulierende Aussage.
      Man ist nicht an Weiterentwicklung interessiert, sondern will dem deutschen Kunden weismachen, dass der Verbrenner das einzig sichere Produkt für Arbeistplätze sei. So machen es auch die Elektrizitätskonzerne mit dem Kohlestrom. Usw.


      Es wird manipuliert, es werden falsche Werte in die Diskussion geworfen, es wird unsichtbar hinter dem Bürger massiver Einfluss auf die Politik ausgeübt, um allein für den Konzern Vorteile herauszuziehen. Der Kunde kann da gar nichts bestimmen. Ihm wird eine Freiheit der Bestimmung suggeriert, die er gar nicht hat. Im gleichen Atemzug wird aber öffentlich behauptet, der Kunde habe es so entschieden.

      Die Zukunft des Autos als Individuallösung ist meiner Meinung nach angezählt. Das wird natürlich versucht zu verhindern.

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    • Hi @Active danke für deinen Beitrag.
      Da bin ich an vielen Stellen bei dir.
      Dennoch ergibt sich in vielen (/vielleicht auch allen!? zumindest Marktwirtschaftlich äußerst sinnvoll) Marktnischen ein Produkt, das die erwünschte Beschaffenheit in weiten teilen erfüllt.

      Thema Zucker (in Katzenfutter) auch hier ist es so, dass 95% aller bekannten Marken Zucker zusetzt, der gerade auch beim Tier noch schädlicher ist, bzw mangels Mundhygiene auch schnellere Effekte zeigt. Hier haben ich auch nach langer Recherche einen Anbieter gefunden, der zuckerfreies Nassfutter anbietet.
      Natürlich hat dies auch den Nachteil, dass dieses Futter nur über Onlineversand beziehbar ist, das ist hier auch das Eingeständnis, dass ich machen muss.

      Thema Plastik, auch hier versuche ich wo es geht sinnlose Verpackungen, bzw Plastik im allgemeinen zu vermeiden. Dies gelingt auch mit größerem Aufwand (auch finanziell) in gewissem Rahmen relativ gut. Nur durch meinen erhöhten Konsum plastikfreier Produkte, kann ich als Konsument einen kleinen "Druck" auf die Produzenten auswirken. (Natürlich ist dies alles äußerst gering und man könnte und müsste politisch weitaus mehr Druck machen, aber selbst in der "sozialen" Marktwirtschaft in der wir leben ist dies leider kaum der Fall.

      Thema CO2 Ausstoß, Feinstaub, oder sonstige Umweltgifte: Ich persönlich bin auch kein Fan von Leasing, da hier der Markt mit günstigen (Steueroptimierten) Modellen der PKW-Produzenten geflutet wird. Die Billanz der Produktion von neuen Gütern (hier natürlich speziell PKW) ist in nahezu allen Fällen bezüglich des Schadstoffausstoßes immer negativ.

      Aber egal, ich wollte hier keine weitgehende Diskussion entflammen. Leben und leben lassen, aber bitte immer an die nächste (und ggf. auch übernächste) Generation denken :)

    • Hallo André, mir liegt es auch fern, zermürbende Diskussionen zu führen. Bei fast allem was du schreibst, bin ich bei Dir :)

      Was hältsts du denn darauf, wenn wir uns auf folgenden Konsens einigen:

      Für den „Kunden“ ist es kaum bis schwer möglich, Gefahren in Produkten selbst zu erkennen, weil Konzerne hier in D schon ein Interesse und die Möglichkeit haben, das zu verschleiern.

      Warum eigentlich?

      Freiwilligekeit bei Unternehmen, wie es ja immer wieder (von unserer Regierung) kolportiert wird, funktioniert hier in Deutschland per Definition schon nicht und zwar aus folgendem Grund: In den USA funktioniert das ausgleichende System der verantwortungsvollen Freiwilligkeit, weil es als Gegengewicht dazu auch ein funktionierendes Rechts-System des hohen Schadenersatzes in Verbindung mit einem Unternehmensstarfrecht gibt. Die Hersteller sehen sich daher schon bei der Entwicklung gezwungen, selbst und ohne staatliche Kontrolle für die Qualitäten der eigenen Produkte zu sorgen, da bei kleinsten Fehlern, die dem Kunden Gefahr bringen könnte, exorbitant teuren Schadensersatzklagen drohen können. Daher haben die Konzerne in den USA ein sehr hohes Eigeninteresse daran, es dazu nicht kommen zu lassen. Man hat ja auch dort auch die reuige Reaktion bei VW gesehen.

      Hier in Deutschland aber wird von der Regierung weiter auf „Freiwilligkeit“ der Konzerne gesetzt - wider besseren Wissens, obwohl es bei Produkt-Problemen überhaupt keine adäquate staatliche Konrolle bzw. Sanktionsmöglichkeit (vor allem durch Lobbyismus) gibt. So gibt es dann immer wieder Prozesse, die zu Schein- und Schauprozessen verkommen und es am Schluß entweder Freisprüche für Einzelne gibt, oder nur marginale Schadenerstazsummen auferlegt werden, die Unternehmen aus der Portokasse zahlen können. Es ist hier in D sogar noch schlimmer, denn als eines der letzten Länder weltweit fehlt hier immer noch ein Unternehmensstrafrecht, welches das gesamte Unternehmen als juristische Person in die Pflicht nimmt. Die Regierung hat -aus welchen Gründen auch immer, ich möchte es lieber nicht wissen- daran kein Interesse.

      Daher ist es kein Wunder, dass bei uns derzeit vieles versagt, weil wir weder eine ausreichende Kontrollmöglichkeit haben, noch ausreichende Sanktionsmöglichkeiten haben, Was den Lobbyismus und die Korruption gerade in Deutschland in alarmierender Besorgnis stark ausgeprägt hat. Das ist sehr demokratiefeindlich und schadet fast allen Menschen und Tieren in unserem Land. (Siehe Ferkelkastration, das neue Jagdgesetz in NRW, PKW-Maut, Schadstoffdiskussion, Kohlediskussion, Loveparade-Prozess in Duisburg, Contargarn usw. usw. usw.)

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