Umweltbonus aktueller 225xe

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    • Umweltbonus aktueller 225xe

      Hallo zusammen,

      ich hatte mit meinem Verkäufer heute eine Diskussion bezüglich des Umweltbonus des aktuellen 225Xe.

      Während man mir vom Bafa sagte, dass der 225Xe nicht mehr mit dem staatlichen Anteil von 1500€ gefördert wird, weil sein WLTP-Ausstoß bei über 50g CO2/km liegt - so steht es auch direkt als wichtige Info auf der Website und die Liste förderfähiger Fahrzeuge führt ihn auch nicht -behauptete aber mein Verkäufer, dass der Umweltbonus für den 225xe aktuell immer noch gelte und er vor kurzem noch ein 225xe aufgrund dessen verkauft habe. Mehr wusste er aber auch nicht und hat im Laufe dessen auch den Umweltbonus mit den Bedingungen zum E-Kennzeichen verwechselt, welche ja unterschiedlich sind.

      Was ist denn nun wirklich Sache? Wer hat aktuell einen Xe ausgeliefert bekommen und hat dennoch den Bonus i.H.v. 1500€ zusätzlich zu BMW von staatlicher Seite erhalten?

      Wer ist in der Lage, das Informationsloch zu füllen, wenn es BMW schon nicht wirklich kann?

      VG

      ""

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    • Den Bonus gibt es, wie letztes Jahr auch schon, direkt in voller Höhe von BMW.
      Auch zu sehen auf der Homepage, das sind die 2770 Euro Bonus, von der BaFa gibt es nichts:


      * Die BMW Umweltprämie ist in Höhe von 2.000 EUR (netto) bei Erwerb eines BMW oder MINI Neufahrzeugs und in Höhe von 1.500 EUR (netto) bei Erwerb eines BMW oder MINI Vorführwagens (Erstzulassung über BMW Partner/Niederlassung, max. 15 Monate und 20.000 Kilometer bis zur Zweitzulassung) oder eines BMW oder MINI Jungen Gebrauchten Automobils (max. 18 Monate nach Erstzulassung) bei Inzahlungnahme eines seit mindestens 12 Monaten in Deutschland auf den Käufer zugelassenen Dieselfahrzeugs mit der Abgasnorm Euro 5 bis zum 31.12.2019 erhältlich. Es gilt jeweils das Datum des Abschlusses des Kaufvertrages, die Auslieferung muss bis 30.06.2020 erfolgen, die Zulassung muss in Deutschland erfolgen. Das Angebot gilt nur bei Erwerb eines Fahrzeugs mit max. 140 CO2/km (kombiniert) gem. NEFZ. Ein Angebot für Privat-, Gewerbe- und Businesskunden.
      ** Der Vorteil setzt sich zusammen aus einem modellspezifischen Bonus in Höhe von 2.770 EUR (netto) beim Kauf eines BMW 225xe iPerformance Active Tourer und der BMW Umweltprämie*.

    • Also weiß bei BMW tatsächlich die eine Hand nicht was die andere macht. Diese Informationspolitik ist meiner Meinung nach der Feigheit geschuldet, zugeben zu müssen, dass das Fahrzeug nicht mehr offiziell unterstützt wird, weil es die Grenzwerte nicht einhält.

      Das bedeutet nun doch, dass die vom Bafa fällige Prämie von BMW selbst "übernommen" wird?
      Das scheint aber ganz neu zu sein, weil BMW im September/Okober 2018, zum Zeitpunkt meiner Verhandlungen, definitiv NICHT solche Aktion hatte. Ich war fast jeden Tag auf der Seite und habe mich informiert. Da wurde mir vom Verkäufer nämlich noch die 1500€ vom Bafa als Prämie argumentiert.

      Des Weiteren bin ich mir nicht sicher, dass dieser Umweltbonus wirklich OnTop gezahlt wird, oder man nun heimlich den Nachlass für das Fahrzeug verringert. Das lässt sich ja schwer erkennen. Die Angebote, die ich im Oktober bekam, waren für mich jedenfalls zum Lachen.

      Übrigens, BMW wälzt beim Geschäftsleasing von Dieselfahrzeugen tatsächlich ohne Probleme den schlechteren Restwert auf den Kunden ab. So hat mir mein Verkäufer die fast 20% höheren Leasingraten bei niedrigerem Fahrzeugpreis erklärt: "Tja, die Zeiten haben sich leider geändert, 2016 ist eben nicht 2019, ich muss ja die Restwerte berücksichtigen, die sind beim Diesel mittlerweile höher." Nachlässe reichen nicht aus, um das aufzufangen.
      Für etwaige Kommentare, dass Leasingraten immer so berechnet werden: BMW war immer schon ein Meister in Subventionen von Leasingraten/Restwerten. Die haben nach diesem Skandal nun einfach das eigene Risiko heruntergefahren und wälzen das jetzt auf den Kunden ab.

      Dann schweigt man lieber ganz und freut sich über Kunden, die dann komplett auf den Bonus verzichten. Das erhöht die Margen.

      Aktuelles Zitat einer VW-Managerin aus einem Handelsblatt-Interview:

      "Dieselfahrer fühlen sich von Volkswagen betrogen. Was sagen Sie diesen Kunden?
      Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die vielen Kunden entstanden sind, sehr. Aber für Kundenklagen gibt es aus unserer Sicht keine Rechtsgrundlage. Diese Einschätzung wird durch die überwiegende Anzahl von Gerichtsentscheidungen von Land- und Oberlandesgerichten in ganz Deutschland gestützt. Nach unserer Auffassung haben die Kunden weder Verluste noch Schäden erlitten. Die Fahrzeuge sind sicher und fahrbereit."


      handelsblatt.com/unternehmen/i…-g5Jo4bf10mVT2zvDbTrq-ap2


      Das ist fast gelogen, weil VW geradezu bei jedem verfahren hohe Vergleiche vor Gerichten anbietet und sich somit bisher vor Entscheidungen bzw. Urteilen (gerade höherer Instanzen - die Rechtslage sieht nämlich gar nicht schlecht für Kunden aus) drückt. Der Kläger bekommt durch einen Vergleich sogar Hoffnung, Geld zu erhalten, als wenn er diesen Vergleich ablehnt. Mit Geld scheint man bisher jeden gekauft zu haben. Die Konzerne haben ja genug davon.

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    • Thema war schon länger bekannt:
      electrive.net/2018/03/11/zwei-…weltbonus-ausgeschlossen/

      Und das zum E-KZ:
      edison.handelsblatt.com/erklae…fallen-raus/22987684.html
      Auszug:
      Auf das E-Kennzeichen wirkt sich die Förderungsfähigkeit übrigens auch aus, zumindest eingeschränkt: Fahrzeuge mit einer elektrischen Reichweite von mindestens 40 Kilometern dürfen auch bei höheren Emissionen das E-Kennzeichen tragen. Für den eingangs erwähnten Volvo V90 T8 gibt es also keine Prämie mehr – da er elektrisch aber 46 Kilometer weit kommt, darf er sein E-Kennzeichen behalten. XC60 und XC90 können aber nicht mehr mit einem E-Kennzeichen zugelassen werden. Ihre elektrische Reichweite sinkt im neuen Test unter die Grenze von 40 Kilometern. "Damit entfallen die Förderung und auch andere Vorteile (Steuer, kostenfreie Parkmöglichkeiten in bestimmten Städten etc.)", erklärt ein Volvo-Sprecher gegenüber EDISON.

      Yerfg

    • Active schrieb:

      Das bedeutet nun doch, dass die vom Bafa fällige Prämie von BMW selbst "übernommen" wird?
      Das scheint aber ganz neu zu sein, weil BMW im September/Okober 2018, zum Zeitpunkt meiner Verhandlungen, definitiv NICHT solche Aktion hatte. Ich war fast jeden Tag auf der Seite und habe mich informiert. Da wurde mir vom Verkäufer nämlich noch die 1500€ vom Bafa als Prämie argumentiert.

      Des Weiteren bin ich mir nicht sicher, dass dieser Umweltbonus wirklich OnTop gezahlt wird, oder man nun heimlich den Nachlass für das Fahrzeug verringert. Das lässt sich ja schwer erkennen. Die Angebote, die ich im Oktober bekam, waren für mich jedenfalls zum Lachen.

      Übrigens, BMW wälzt beim Geschäftsleasing von Dieselfahrzeugen tatsächlich ohne Probleme den schlechteren Restwert auf den Kunden ab. So hat mir mein Verkäufer die fast 20% höheren Leasingraten bei niedrigerem Fahrzeugpreis erklärt: "Tja, die Zeiten haben sich leider geändert, 2016 ist eben nicht 2019, ich muss ja die Restwerte berücksichtigen, die sind beim Diesel mittlerweile höher." Nachlässe reichen nicht aus, um das aufzufangen.
      Für etwaige Kommentare, dass Leasingraten immer so berechnet werden: BMW war immer schon ein Meister in Subventionen von Leasingraten/Restwerten. Die haben nach diesem Skandal nun einfach das eigene Risiko heruntergefahren und wälzen das jetzt auf den Kunden ab.
      Die gab es letztes Jahr auch schon, war aber wohl erst einmal befristet bis Ende 2018. Wie der verrechnet wird ist ja eh immer vom Absatzziel des Händlers abhängig...
      ...auch bei den damals übernommen Hersteller Anteil von 1500€ mit BaFa Förderung.

      Der Restwert wird von Schwacke oder ähnlichen berechnet und von der BMW Leasing entweder angepasst oder geduldet..

      Laut meinen Verkäufer bei einer NL, soll die Strategie von BMW dieses Jahr eh nicht mehr: Absatz vor Marge sein. Daher (sind erst einmal) nicht so hohe Rabatte möglich.
      Außer bei Modellen die dem Ende ende entgegen gehen (1er, X1 Facelift, 3er Touring)
    • Mir ist es eigentlich egal, ich bin ja bald raus aus dem ganzen Zirkus. Muss jetzt nur noch zusammen mit meiner "Anwältin" die Leasingübergabe über die Bühne bekommen, da zeichnen sich jetzt schon erhebliche Gefahrenstellen und Maschen ab...

      Zum Beispiel dieser Thread:

      Außenspiegel-Untergehäuse tauschen...

      Der Dutz-Freund-Gutacher der Dekra für die NL hat mein Fahrzeug gestern vorbegutachtet und will für diese kleine Macke am Spiegel den kompletten Spiegel für 365€ gewechselt wissen. Das Spiegeluntergehäuse selbst kostet 11,83€ und der Tausch dieses Gehäuses (Spiegel rausclipse, vordere Kappe lösen, eine Schraube drehen, unteres Gehäuse vorsichtig rausnehmen und tauschen, dann wieder alles Zusammenfügen) soll nach Auskunft eines anderen BMW-Servicetechnikers innerhalb von 20 Minuten erledigt sein.

      Man kann das bloße Abzocken ja einfach mal probieren, denken die sich.

      Bis heute hat sich an der Mentalität der bildungsfernen Autobranche nichts geändert. Ich werde denen keinen Cent dafür zahlen, ich bin Rechtsschutzversichert und meine Partnerin Rechtsanwältin und hat mir bereits angeboten, den Fall offiziell zu übernehmen.

      So möchten die auch noch eine weitere Gebrauchsspur an der Türe abwälzen. Nö, eigentlich müsste ich noch Geld zurückbekommen, weil ich die Laufleistung nicht erreicht habe, das wollen die aber wohl nicht. Billige Tour.


      Sorry, ich bin derzeit einfach nur Sauer, mein Verkäufer benimmt sich gerade wie ein trotziges kleines beleidigtes Kind, völlig umsouverän läuft das da gerade ab, nur weil ich eine Leasingpause bei BMW mache. Für eine BMW-NL, welche sich Premium auf die Fahnen geschrieben hat, ist das derzeit ein totales Armutszeugnis, wie die mich behandeln. Obwohl ich denen meine Partnerin und meinen Bruder als (immer noch) Kunden vermittelt habe.


      Neukunden bei den Autoherstellern werden dort ja auch mit attraktiveren Nachlässen behandelt wie Bestandskunden.

    • Hallo,
      also in Österreich sieht es so aus.
      Staatliche Förderung gibt es gibt es keine mehr. Seit 2019 muss ein Auto mindestens 50 km rein elektrisch fahren können.
      E-Kennzeichen gibt es nur für rein Elektrisch fahrende Fahrzeuge.
      BMW fördert in Österreich nix.
      Das was man sich erspart ist die NOVA die ist auf 0%. Die währe bei der Motorisierung normalerweise bei ca.8% vom Netto Grundpreis.

      MfG
      Josef

    • Hallo,

      ganz ehrlich:Ich finde das absolut richtig, daß es für 30km Reichweite keine Förderung gibt. (Nicht falsch verstehen, ich bin sehr gerne mit meinem xe unterwegs.)
      Aber nur so werden die Hersteller gezwungen, die Akkus größer zu machen, echte 50km sollten es Stand 2019 schon sein. Gerne darf eine eine jährliche Staffelung eingeführt werden, z.B ab 2022: 100km.
      Ich finde, der xe fährt elektrisch so gut, daß es eigentlich gar keinen Verbrenner mehr braucht, nur einen vernünftigen Akku, z.B 60kWh.

      BMW 225XE ___1,8 l/100 km
      Volvo XC90 T8 _6,4 l/100 km

      03/2014 - 04/2018 Renault ZOE

    • Hallo,

      tja, wenn es für uns passen würde, dann hätten wir einen i3 genommen.
      Allerdings haben wir drei Kinder und die passen nicht im i3 auf die Rücksitzbank, beim 225xe passt alles auch mit Kindersitz sehr gut.
      Wenn unser Leasing ausläuft, wird es wahrscheinlich ein Tesla Model 3 oder ein Kia e-Niro werden.

      BMW 225XE ___1,8 l/100 km
      Volvo XC90 T8 _6,4 l/100 km

      03/2014 - 04/2018 Renault ZOE