Diesel-Thematik

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    • Bei der ganzen Diskussion wird häufig vergessen, das Dieselfahrzeuge in der Regel einen geringeren Verbrauch haben und deshalb auch einen geringeren CO2 Ausstoß haben. Ich will jetzt nicht die Problematik von NOX klein reden, aber das wird häufig vergessen. Und wenn u. a. Deutschland seine Klimaziele erreichen will, dann macht es wenig Sinn, wenn jetzt Jedermann Benziner kauft und damit das CO2 Problem verschärft. Natürlich müssen die Diesel sauberer werden, aber ich sehe den Diesel als Brückentechnologie zur Elektromobilität, ob nun mit Akku oder mit Brennstoffzelle und Wasserstoff.
      Um es auf den Punkt zu bringen, der Explosionsmotor ist ein Relikt aus vergangenen Tagen und sollte über kurz oder lang abgelöst werden, allerdings muss dafür auch die nötige Infrastruktur geschaffen werden, die beileibe noch lange nicht vorhanden ist.
      Auch was die Preis anbelangt, sind diese ja jenseits von gut und böse, zum einen, weil die Akkus extrem teuer sind und auch weil Lithium endlich ist, was mittelfristig auch ein Problem darstellt. Darum wäre meine erste Wahl nicht der Elektroantrieb via Akku, sondern via Brennstoffstelle mit H2, denn Wasserstoff in unendlich vorhanden, wenn man es mit Photovoltaik gewinnt und speichert. Und die Infrastruktur ist auch einfach an den heutigen Tankstellen zu schaffen. Und bei der Umwandlung von Wasserstoff in Strom entsteht bei der Brennstoffzelle, wie wir alles wissen, nur Wasser

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      Gruß RR

      Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?

      Albert Einstein ^^

      nachdenkforum.de/

    • Ja, die Hörigkeit der Bundesregierung gegenüber der Autoindustrie ist ja schon lange bekannt!
      Ich habe diesbezüglich auch schon so einiges gesehen und gelesen. Darum schockt mich das Video auch nicht mehr, denn es ist eins von vielen, id eis gesehen habe. Und der Kniefall von Dobrint, beim "Dieselgipfel", war auch zu erwarten.
      Nun warten wir mal ab, was jetzt noch so alles kommt!

      Gruß RR

      Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?

      Albert Einstein ^^

      nachdenkforum.de/

    • Ich befürchte nicht viel. Die Meute wird am Sonntg wieder CDU wählen, damit werden auch schnell wieder die Versager der CSU wichtige Posten an sich reißen und der Sumpf bestehend aus Amigos, Unfähigkeit, Lobbyismus und Korrruption wird wieder 4 Jahre so weitergehen. Es werden noch mehr Autos, es wird weiter keinen technologischen Vorsprung geben, es werden noch mehr LKW auf unseren Straßen fahren, der Schienenverkehr wird wieder nicht berücksichtigt und die Straßen in D werden noch viel schlechter (außer natürlich in Bayern, ich gehe davon aus, dass die Ämter Verkehr, Landwirtschaft und Inneres mal wieder wieder an Bayern gehen)
      Dafür wird die Maut kommen und zwar in der Form, daß es keine Steuerrückzahlungen geben wird, weil das BVerfG diese Form der Maut auch kippen wird. So wird es kommen und Bayern wird dann sagen: „ Mimimi doofes Verfassungsgericht“ , hat uns damit aber von vornherein verarscht, weil das so von Anfang an vorgesehen war.

      Und es wird sich weiter nichts ändern, außer dass jetzt vielleicht noch eine neue üble Pöbelpartei hinzugekommen ist. Deutschland bekommt das was es verdient.

      Sorry für die harten Worte, aber so sieht es wohl aus.

      PS: und ich will nicht ständig diese dämliche Werbung von diesem FDP- Narzissten Lindner hier im Forum sehen, das ist widerlich!

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    • Active schrieb:

      Es werden noch mehr Autos, es wird weiter keinen technologischen Vorsprung geben, es werden noch mehr LKW auf unseren Straßen fahren, der Schienenverkehr wird wieder nicht berücksichtigt und die Straßen in D werden noch viel schlechter (außer natürlich in Bayern, ich gehe davon aus, dass die Ämter Verkehr, Landwirtschaft und Inneres mal wieder wieder an Bayern gehen)
      Wie, hast Du Dein Auto abgemeldet? ;)
      Diese Diesel Problematik hat keine Regierung und auch kein Autohersteller verursacht. Es ist nur der Auto fahrende Verbraucher an dieser Misere schuld.

      Die bisherige Debatte über die Belastung der Innenstädte zeigt doch keinerlei Wirkung, ganz im Gegenteil:

      SUV Zulassungen Januar 2018
    • Im Diesel-"Drama" ist VW im Fokus, weshalb sich mein Post auf diesen Hersteller bezieht. Aber natürlich gilt er für jeden anderen in der gleichen Situation!

      VW erklärte sich vor wenigen Tagen nicht bereit, die sich im Verkehr befindlichen Diesel mit einer Hardware-Lösung auszurüsten, sondern setzt offiziell auf eine Software-Lösung.

      Mir scheint, VW riskiere damit, sich völlig unglaubwürdig zu machen, weil:

      Wenn es denn schon möglich sein soll, mit relativ geringem (Kosten-)Aufwand eine Software-Lösung für "bessere" Abgaswerte zu erzielen, wieso wurde nicht schon von Anfang auf eine solche Lösung gesetzt? :?:

      Ich habe bereits in meinem Eröffnungs-Post in diesem Thread die "Gretchenfrage" gestellt, die nun durch die anvisierte "Lösung" umso stärker gestellt werden muss: Welchen Vorteil hatte man denn als Hersteller mit einer "betrügerischen" Lösung? <X

      Irgendwas ist hier nicht koscher ...

      Gruss peppino1

    • Diese Fragen stellte ich mir auch erst kürzlich.

      Zur Debatte stand der Neukauf eines City Fahrzeugs.

      Meine Frau schwankte zwischen VW UP! und Skoda Citigo. Da wir bisher mit dem Skoda Händler zufrieden waren, bevorzugte sie dann den Citigo.

      Nach einer Talk Sendung mit dem neuen VDA Präsidenten Mattes und dem VW Markenvorstand Herbert Diess war für mich klar, das ich eine solche Position nicht unterstütze.

      Es wurde nun ein Kia Picanto. Preislich und die reichhaltige Ausstattung gaben hier den Ausschlag und die 7-Jahre Herstellergarantie. Vieles ist dort Serienmäßig oder als Paket zu bekommen. Und die Prozente sind dort auch weit höher als bei Skoda. 7" Navi mit Touch Screen, Android Auto und Apple CarPlay, 7-Jahre Software Update und Connective Service. Alles Dinge, die VW und Skoda bei den City Wagen nicht anbieten und die bei BMW nachträglich teuer zu bezahlen sind.

      Im Verkaufsraum stand auch ein Kia Niro Hybrid. Das Antriebsprinzip entspricht dem Toyota Prius und das Fahrzeug hatte eine Top Ausstattung und war besser ausgestattet als mein AT 220i und das für 28.500 EUR als Tageszulassung. So viel bezahlte ich für den AT220i als Gebrauchtwagen mit 24.000 km. Für Langstrecke auf Autobahnen nicht so mein Fall, aber das macht auch nur ca. 30 % meiner Fahrleistung aus. Ihn gibt es auch als Plug-In Hybrid, aber diese Technik ist für mich noch nicht ausgereift. Zu viel zusätzliches Gewicht und zu wenig Batteriekapazität für meine Benutzung.

      Würde ich nun vor der Frage stehen, den BMW AT 220i gebraucht oder den KIA Niro neu, meine Entscheidung würde wohl für den Kia fallen. Bei 7-Jahre Herstellergarantie wäre das Risiko auch überschaubar.

    • wpau schrieb:

      Würde ich nun vor der Frage stehen, den BMW AT 220i gebraucht oder den KIA Niro neu, meine Entscheidung würde wohl für den Kia fallen. Bei 7-Jahre Herstellergarantie wäre das Risiko auch überschaubar.
      Allerdings auch nur teuer zu erkaufen. Die 7 Jahre Garantie sind ja kein Geschenk, sondern gibt es nur mit regelmäßiger Inspektion (zum Glück nicht zwingend bei Kia) über die gesamte Garantielaufzeit. Die Kosten durch Inspektionen können so auf Dauer recht hoch sein, umso mehr, je älter das Fahrzeug wird.


      Trotzdem ist es immer wieder mal erhellend, einen Blick aus dem BMW-Universum zu werfen. Kia baut ja wirklich keine schlechten Autos.
    • Ja, nur weil wir jetzt einen BMW haben, muss ich noch lange keine BMW Brille aufhaben und hätte Renault den aktuellen Scenic ein dreiviertel Jahr früher auf den Markt gebracht, würde ich heute evtl nicht hier schreiben. Aber sei´s drum.
      Wir sind mit dem AT vollkommen zufrieden, also bleibt er bei uns.

      Zur Kia Garantie habe ich 2 Anmerkungen.
      1: Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, die auch nach seinen Regeln abläuft. Von daher würde ich mir vorher die Bedingungen genau durchlesen. Der Hersteller kann dir durchaus Vorschreiben, das Wartungen und Service nur in seinen Werkstätten durchzuführen sind. Ob das bei Kia so ist, kann ich dir aber nicht sagen.
      2: Ich kenne zwei Fälle aus meinem Bekanntenkreis, die richtig ärger mit Kia, genau wegen der Garantie hatten. Um was es genau ging, kann ich jetzt nicht mehr sagen, aber man versuchte schon das ganze als Bedienungsfehler auf den Kunden abzuwälzen. Es ist also KEIN rundum Sorglospaket und Kia kocht auch nur mit Wasser.

      Schlechte Autos sind die Kia´s bei Leibe nicht und bevor ich mir ein Auto aus dem VW Konzern kaufe, würde ich mir sogar einen Dacia kaufen.
      Dacia Autos sind besser als ihr Ruf, bei VW ist es zzt genau anders rum... :D

      Früher war Sex sicher und Motorsport lebensgefährlich.
      Heute ist es umgekehrt...

      >>> Jvb`s 218i AT <<<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JvB ()

    • Nun bin ich ja nicht der erste der diese 7-jährige Garantie bekommt. Bei der Entscheidung für den Kia Picanto habe ich mir einiges im Web angesehen und bisher kaum negative Meinungen gefunden.

      Bemerkenswert ist für mich, das diese Firma nun zum zweiten Mal in Folge den Qualitäts Award von J.D. Power erhielt

      J.D. Poer AWARD

      P.S.: Meine Autos lasse ich nur in der Fachwerkstatt warten und immer zu den vorgeschriebenen Terminen. Dazu muss die Werkstatt einen optisch guten Zustand aufweisen und das ist so bei meiner BMW Werkstatt nun schon über 25 Jahre und auch diese KIA Werkstatt machte einen sehr guten Eindruck auf mich.

      Und was für mich wichtig war, war der kompetente und freundliche Verkäufer bei Kia. Bei unserem Skoda Händler bin ich nun schon seit 10 Jahren und er kam mir in keiner Weise preislich bei einem Verkaufsgespräch entgegen. Und das bei Barzahlung und ohne Altfahrzeug sein Preis für den Citigo lag weit über den Mitbewerbern.

    • wpau schrieb:

      Diese Fragen stellte ich mir auch erst kürzlich.

      Zur Debatte stand der Neukauf eines City Fahrzeugs.

      Meine Frau schwankte zwischen VW UP! und Skoda Citigo. Da wir bisher mit dem Skoda Händler zufrieden waren, bevorzugte sie dann den Citigo.

      Nach einer Talk Sendung mit dem neuen VDA Präsidenten Mattes und dem VW Markenvorstand Herbert Diess war für mich klar, das ich eine solche Position nicht unterstütze.

      Es wurde nun ein Kia Picanto. Preislich und die reichhaltige Ausstattung gaben hier den Ausschlag und die 7-Jahre Herstellergarantie. Vieles ist dort Serienmäßig oder als Paket zu bekommen. Und die Prozente sind dort auch weit höher als bei Skoda. 7" Navi mit Touch Screen, Android Auto und Apple CarPlay, 7-Jahre Software Update und Connective Service. Alles Dinge, die VW und Skoda bei den City Wagen nicht anbieten und die bei BMW nachträglich teuer zu bezahlen sind.

      Im Verkaufsraum stand auch ein Kia Niro Hybrid. Das Antriebsprinzip entspricht dem Toyota Prius und das Fahrzeug hatte eine Top Ausstattung und war besser ausgestattet als mein AT 220i und das für 28.500 EUR als Tageszulassung. So viel bezahlte ich für den AT220i als Gebrauchtwagen mit 24.000 km. Für Langstrecke auf Autobahnen nicht so mein Fall, aber das macht auch nur ca. 30 % meiner Fahrleistung aus. Ihn gibt es auch als Plug-In Hybrid, aber diese Technik ist für mich noch nicht ausgereift. Zu viel zusätzliches Gewicht und zu wenig Batteriekapazität für meine Benutzung.

      Würde ich nun vor der Frage stehen, den BMW AT 220i gebraucht oder den KIA Niro neu, meine Entscheidung würde wohl für den Kia fallen. Bei 7-Jahre Herstellergarantie wäre das Risiko auch überschaubar.
      Ich denke der Kia ist die richtige Entscheidung für dich!
      AT 225 XE :evil:BJ 10/2017 Erstzulassung JAN-2018
    • peppino1 schrieb:

      Im Diesel-"Drama" ist VW im Fokus, weshalb sich mein Post auf diesen Hersteller bezieht. Aber natürlich gilt er für jeden anderen in der gleichen Situation!

      VW erklärte sich vor wenigen Tagen nicht bereit, die sich im Verkehr befindlichen Diesel mit einer Hardware-Lösung auszurüsten, sondern setzt offiziell auf eine Software-Lösung.

      Mir scheint, VW riskiere damit, sich völlig unglaubwürdig zu machen, weil:

      Wenn es denn schon möglich sein soll, mit relativ geringem (Kosten-)Aufwand eine Software-Lösung für "bessere" Abgaswerte zu erzielen, wieso wurde nicht schon von Anfang auf eine solche Lösung gesetzt? :?:

      Ich habe bereits in meinem Eröffnungs-Post in diesem Thread die "Gretchenfrage" gestellt, die nun durch die anvisierte "Lösung" umso stärker gestellt werden muss: Welchen Vorteil hatte man denn als Hersteller mit einer "betrügerischen" Lösung? <X

      Irgendwas ist hier nicht koscher ...

      Gruss peppino1
      ja, das ist verdammt viel nicht koscher!
      AT 225 XE :evil:BJ 10/2017 Erstzulassung JAN-2018